10. November 2019

WSSV-Schwimmer

WSSV-Schwimmer holen 32 Medaillen bei Bezirks-Kurzbahn-Meisterschaften

Manja Weber und Celina Haake mehrfache Bezirksmeisterinnen. Meret Retzlaff holte sieben Vize-Titel.

Bei den in Osnabrück ausgetragenen Bezirks-Kurzbahn-Meisterschaften am 02. und  03.11.2019 konnte in diesem Jahr das beste Ergebnis seit vielen Jahren von den Aktiven des WSSV eingefahren werden. Lediglich 2016, als das gesamte Masters-Team mitgereist war, wurden mehr Podestplätze errungen. Vor allem die Nachwuchsathleten konnten das harte Training, der vergangenen Wochen und Monate in mehr Medaillen ummünzen, als erwartet. „Die Trainingspläne und die Trainingslager sind auf den Saisonhöhepunkt, die Landesmeisterschaften im November in Hannover, ausgerichtet“ so Trainer Ole Jantzen und ergänzte: „Dass die Bezirksmeisterschaften so erfolgreich verlaufen sind, stärkt das Selbstvertrauen der Athleten und macht Hoffnung auf gute Ergebnisse und sogar Medaillenränge in Hannover.“ Die erfolgreichste Schwimmerin der WSSV-Masters (Wettkampfschwimmer ab 20 Jahren) war Manja Weber (Jahrgang 1998), die über 50 Meter, 100m und 200m Freistil und über 50m Brust und 200m Lagen siegte und somit fünffache Bezirksmeisterin in der Altersklasse 20 wurde. Nur über 100m Brust schlug eine Konkurrentin vor Weber an, womit ihr der Sillberrang blieb . Olaf Amelsberg (AK45) holte Gold über 200m Lagen und Silber über 200m Brust. Stefan Tramnitzke komplettierte die Bilanz der Masters mit einem zweiten Platz ebenfalls über 200m Brust in der AK 35.

Weitere 23 Medaillen gingen auf das Konto der jugendlichen Aktiven. „So viele Podestplätze bei 59 Starts sind ein bemerkenswertes Ergebnis“ freute sich der zweite Trainer am Beckenrand, Siegmund Sladkowski, über das hervorragende Abschneiden seiner Schützlinge. Besonders Meret Retzlaff (Jahrgang 2006), die mit Silbermedaillen über 50m, 100m und 200m Freistil, 50m und 100m Schmetterling, 100m Lagen und 200m Rücken als siebenfache (!) Vize-Bezirksmeisterin nach Hause kam, konnte ihr Glück kaum fassen. Eine Bronzemedaille über 50m Rücken ergänzte ihre Ausbeute. Celina Haake (2007) kam trotz sehr starker Konkurrenz in ihrem Jahrgang auf zwei Bezirks-Jahrgangstitel über 50m Freistil und 100mBrust und bekam dafür die meisten Goldmedaillen aller Nachwuchsschwimmer aus der Jadestadt um den Hals gehängt. Zudem holte Haake noch zwei Mal Silber (100m und 200m Freistil) und eine Bronzemedaille über 50m Brust. Auch Lisa Bleek (2003) war überaus erfolgreich und holte sich nicht nur dreimal Silber (50m Schmetterling, 50m Brust und 200m Lagen) und einmal Bronze (100m Lagen) in der Jahrgangswertung sondern zudem noch die Bronzemedaille in der offenen (altersunabhängigen) Wertung über 400m Lagen. Janneke Lobeck (2005) durfte erstmals bei einer Bezirksmeisterschaft auf das Treppchen, und das gleich zweimal. Sie sicherte sich Silber über 50m Brust und 50m Rücken und qualifizierte sich mit den geschwommenen Zeiten für beide Strecken für die Landesmeisterschaften in Hannover. Je eine Silbermedaille holten sich Luca-Mathis Jantzen (2006) über 50m Freistil und Janne Thomßen (2009) über 50m Brust. Janne konnte sich mit den Zeiten über 50m und 200m Freistil und 50m Rücken drei weitere Qualifikationszeiten für Hannover erschwimmen. Lina Thomßen (2001) qualifizierte sich über 50m Rücken ebenfalls für die Landesmeisterschaften. Damit haben die WSSV-Aktiven ihr Konto an Qualifikationszeiten für Hannover auf insgesamt 64 aufgestockt. Zudem ging es noch achtmal für die Jadestädter mit einem vierten Platz erdenklich knapp am Treppchen vorbei.

Jantzen und Sladkowski konnten bei den 59 Starts ihrer jugendlichen Athleten 45 neue persönliche Bestzeiten notieren. Den größten Sprung machte Luca-Mathis Jantzen, der sich über 200m Rücken um 13 Sekunden auf 2:36,93 Minuten verbesserte und bei all seinen acht Starts neue Bestmarken setzte. Auch Meret Retzlaff konnte bei Wettkampfende acht neue Bestzeiten vorweisen. Marje Thomßen konnte bei ihren Starts über die drei Bruststrecken ihre erst kürzlich deutlich verbesserten Zeiten noch einmal um bis zu sieben Sekunden unterbieten und bei den 200m mit 3:00,83 die Dreiminutenmarke fast knacken. Silke Amelsberg (2005) und Jule Marie Lobeck (2009) konnten ihre Zeiten ebenfalls verbessern. Auch Anni Beser (2004) gehörte zum erfolgreichen WSSV-Team.

Als Kampfrichter unterstützten für den WSSV Tanja Amelsberg, Claudia Bleek, Elisabeth Haake, Sandra Jantzen-Schoenrock, Kerstin Retzlaff und Garnet Thomßen die Veranstaltung, die der VFL Osnabrück für den Bezirksschwimmverband Weser-Ems ausrichtete. An den beiden Wettkampftagen sprangen 479 Teilnehmer aus 47 Vereinen für insgesamt 2425 Einzel- und 61 Staffelstarts in`s Becken.

1. Plätze: Olaf Amelsberg (Jahrgang 1970) 200m Lagen: 3:23,06; Celina Haake (Jahrgang 2007) 50m Freistil: 0:30,13, 100m Brust: 1:23,87; Manja Weber (Jahrgang 1998) 200m Lagen: 2:44,27, 200m Freistil: 2:20,19, 50m Freistil: 0:29,25, 50m Brust: 0:36,73, 100m Freistil: 1:03,64
2. Plätze: Amelsberg 200m Brust: 3:34,70; Lisa Bleek (Jahrgang 2003) 200m Lagen: 2:38,67, 50m Schmetterling: 0:31,55, 50m Brust: 0:37,55; Haake 200m Freistil: 2:22,34, 100m Freistil: 1:04,62; Luca Mathis Jantzen (Jahrgang 2006) 50m Freistil: 0:28,14; Janneke Lobeck (Jahrgang 2005) 50m Rücken: 0:35,95, 50m Brust: 0:39,02; Meret Retzlaff (Jahrgang 2006) 50m Freistil: 0:29,92, 100m Rücken: 1:15,99, 50m Schmetterling: 0:32,25, 200m Freistil: 2:23,20, 100m Lagen: 1:14,41, 100m Freistil: 1:05,53, 100m Schmetterling: 1:14,60; Janne Thomßen (Jahrgang 2009) 50m Brust: 0:43,10; Stefan Tramnitzke (Jahrgang 1980) 200m Brust: 3:59,70; Weber 100m Brust: 1:23,39
3. Plätze: Bleek 50m Freistil: 0:29,08, 100m Lagen: 1:11,84, 400m Lagen: 5:48,85; Haake 50m Brust: 0:38,42; Retzlaff 50m Rücken: 0:35,34

Bild 1 von links nach rechts: Trainer Siegmund Sladkowski, Olaf Amelsberg, Anni Beser. Janneke Lobeck, Luca-Mathis Jantzen, Celina Haake, Lina Thomßen, Janne Thomßen, Silke Amelsberg, Trainer Stefan Tramnitzke, Meret Retzlaff, Marje Thomßen, Trainer Ole Jantzen, Lisa Bleek

Bild 2 von links nach rechts: Jule Marie Lobeck und Manja Weber.

Fotograf Ingo Thomßen.

Bericht: Ingo Thomßen und Miriam Belitz