25. Januar 2019

Wilhelmshavener SSV

Kaderschwimmer starten mit Vollgas in das neue Jahr

Alle fünf Kaderschwimmer des Wilhelmshavener SSV waren zu Beginn des Jahres zu Lehrgängen eingeladen. Während Celina Haake an ihrem Landeskader-Lehrgang in Osnabrück Anfang Januar krankheitsbedingt nicht teilnehmen konnte,  wurde Luca-Mathis Jantzen bei einem äußerst anstrengenden Trainingsprogramm vom 4. bis zum 6. Januar gefordert. Sieben anspruchsvolle Trainingseinheiten an drei Tagen brachten ihn an seine persönliche Leistungsgrenze. David Beser hatte zum gleichen Zeitpunkt einen Lehrgang in Hannover, der schwerpunktmäßig der Teambildung diente. Am vergangenen Samstag waren dann die Bezirkskader-Schwimmerinnen Marje und Janne Thomßen zu ihrem ersten Lehrgang in 2019 eingeladen. Prominentes Mitglied im fünfköpfigen Trainerteam um Wolfgang Grotelüschen war Nicole Heidemann. Als die in ihrer Altersklasse mehrfache Europa- und Weltmeisterin  fehlerhafte Starts simulierte, das Verhältnis von Trainer und Athleten kurzerhand umgekehrt wurde, und die jungen Talente die Startsprünge analysieren mussten, war dies sicher einer der Höhepunkte der Trainingseinheit.

Nachdem sich intensiv mit Vorstartphase, Startausführung und Wenden beschäftigt worden war, durften die Kaderschwimmer nachmittags dann als Gäste an den Stadtmeisterschaften des Schwimmkreises Oldenburg Stadt im Hallenbad Kreyenbrück teilnehmen, um das Gelernte unter Wettkampfbedingungen umzusetzen. An dem Wettkampf nahmen 126 Aktive mit 610 Starts teil. Die Mädchen starteten zuerst über 200m Rücken, wobei sich die beiden Schwestern für die anstehenden Bezirksmeisterschaften qualifizieren konnten. Hierbei unterbot Janne ihre alte Bestmarke um 42 Sekunden! Bei ihrem zweiten Start ging es dann über 100m Freistil. Hier konnte Janne Thomßen ihre eigene Bestzeit um 3 Sekunden unterbieten, Marje die ihre um ganze 8 Sekunden.

Als WSSV-Kampfrichterin unterstützte Garnet Thomßen die Wettkampf-Veranstaltung.

Fotograf: Ingo Thomßen

von links: Marje Thomßen und Janne Thomßen

Bericht: Ingo Thomßen