25. Oktober 2019

Trainingslager des WSSV

Intensive Vorbereitung auf Bezirks- und Landesmeisterschaften

Während die meisten Jugendlichen in den Urlaub fahren oder sich zuhause vom anstrengenden Schulalltag erholen, haben die Schwimmer und Schwimmerinnen des Wilhelmshavener SSV die Herbstferien dafür genutzt, um noch intensiver zu trainieren als sonst. Bei verschiedenen Trainingslagern und zusätzlichem Ferientraining haben die Athleten den Grundstein gelegt, um zu den Bezirksmeisterschaften im Oktober in Osnabrück und den Landesmeisterschaften im November in Hannover in Topform zu sein.

Eine Gruppe von Aktiven ist dafür eigens nach Paphos auf Zypern geflogen. Zusammen mit ein paar Mitgliedern der Schwimmabteilung des SV Hesel hieß es unter der Leitung von Trainer Ole Jantzen in der ersten Ferienwoche für Luca Mathis-Jantzen, Meret Retzlaff und Celia Grimm: Auf in den Süden! Hier wurden innerhalb von einer Woche 50 km im Wasser zurückgelegt und zusätzlich 33 km gelaufen. Trainingsinhalte auf der 50m-Bahn unter freiem Himmel waren Ausdauer, Technische Übungen und Sprinteinheiten. Ergänzend wurde im Kraftraum trainiert. Als „Entschädigung“ für die harten Trainingseinheiten gab es einen Ausflug zum Schnorcheln, bei dem es zur Freude der Schwimmer u.a. kleine Meeresschildkröten zu entdecken gab.  Anschließend ging das Training für die WSSV-Aktiven in der Heimat an der Jade weiter.

Für die in der Jadestadt gebliebenen, hauptsächlich jüngeren Nachwuchsschwimmer- und schwimmerinnen begann das Ferientraining mit einem kompakten Wochenend-Trainingslager mit mehreren Wasser- und intensiven Landeinheiten, wobei der erfahrene Trainer Siegmund Sladkowski den Schwerpunkt im Wasser auf die Weiterentwicklung der Technik legte. In der Sporthalle des WSSV wurde zudem von den Athletiktrainern Rüdiger Heinrich und Kevin Taddiken gezieltes Kraft- und allgemeines Fitnesstraining angeboten. Zusätzlich gab es ein Begleitprogramm mit Übernachtung im WSSV-Vereinsheim. Anschließend wurde den Rest der Ferien fast täglich im Wasser weitertrainiert.  Für die im Landesstützpunkt trainierenden Nachwuchsathleten Celina Haake und Marje und Janne Thomßen gab es in der zweiten Woche der Herbstferien intensive Einheiten in Oldenburg und Wardenburg. Janne Thomßen trainierte von Montag bis Freitag ganztags mit dem Nachwuchskader in Wardenburg. Täglich zwei Wassereinheiten und zusätzliches Krafttraining standen auf dem Programm. Außerdem kam hier auch die Theorie, wie z.B. theoretische Grundlagen der einzelnen Schwimmarten oder Informationen über die richtige Ernährung während eines Wettkampftages, nicht zu kurz. Ihre Schwester Marje und Celina Haake trainierten täglich mit dem Wettkampfkader in Oldenburg unter der Leitung von Beate Schröder. Die A-Lizenz-Trainerin besitzt mit zusätzlicher Diplomtrainer-Ausbildung die in Deutschland höchstmögliche Qualifikation für Schwimmtrainer.

Für Lina Thomßen bot sich kurzfristig die Möglichkeit, einen freigewordenen Platz bei einer Trainingsgruppe aus Hannover für ein zweiwöchiges Trainingslager in Lagos, Portugal zu übernehmen. So konnte auch sie unter dem A-Lizenz Trainer Karsten Heeren ein hochqualitatives Training genießen. Auch hier gab es in den Trainingspausen Ausflüge in die Umgebung, bei denen die Gruppe z.B. Delfine aus nächster Nähe betrachten konnte.

Sollten die WSSV-Aktiven jetzt die nächsten Wochen von Erkältungen verschont bleiben und die Trainingspläne ihrer Trainer, die passgenau auf die Meisterschaften ausgerichtet sind, weiterabsolvieren können, dürften alle WSSV-Athleten und -Athletinnen sowohl physisch als auch mental bestens vorbereitet sein, womit einer erfolgreichen Teilnahme mit entsprechend guter Medaillenausbeute in Osnabrück und Hannover nichts mehr entgegen steht.

Bild 1: Fotograf Ingo Thomßen Trainer Siegmund Sladkowski mit seinen Aktiven beim Trainingslagerwochenende.

Bild 2: Fotografin: Sandra Jantzen von links nach rechts: hintere Reihe; Jonas Düring (SV Hesel), Meret Retzlaff, Trainer Ole Jantzen. Vordere Reihe: Joel Düring (SV Hesel), Celia Grimm, Luca-Mathis Jantzen

Bild 3: Fotograf Ingo Thomßen von links nach rechts: Marje Thomßen, Celina Haake und Janne Thomßen

Bericht: Ingo Thomßen