10. November 2019

Sporttag for Kids 2019

Bericht: Wilhelmshavener Zeitung (LR)

Es herrschte am Samstag ordentlich Betrieb in den beiden Sporthallen am Neuen Gymnasium Wilhelmshaven. Und auch der Lautstärkepegel war zwischenzeitlich am Anschlag. Grund dafür war der „Sporttag for Kids“, den der Stadtsportbund dort zum zweiten Male ausrichtete. Während in der einen Halle die Kita-Kinder (zwei bis sechs Jahre) spielerisch das Mini-Sportabzeichen absolvierten, nahmen in der anderen Grundschulkinder (sechs bis zehn Jahre) an einem Sprintwettkampf teil.

Allein 250 Grundschulkinder nahmen am Finale vom „Kindersprint 2019“ teil, eine Aktion, die von Spar + Bau gesponsert wurde. Der von der Leipziger expika Sport und Event GmbH bundesweit organisierte Kindersprint ist in Wilhelmshaven in den „Sporttag for Kids“ eingereiht. Die Aktion passe ideal in das Konzept des Stadtsportbundes, Kinder so früh wie möglich an den Sport heranzuführen, so Projektleiter Hartmuth Sager.

Weil sich der Kindersprint aber ausschließlich an Grundschüler richtet, geht der „Sporttag for Kids“, der dieses Mal unter der Schirmherrschaft des Oberbürgermeisters Carsten Feist stand, einen Schritt weiter und macht auch Kita-Kindern ein sportives Angebot – das Minisportabzeichen. Eingebunden in eine lustige Tiergeschichte werden ohne Wettkampfcharakter kindgerechte, sportliche Übungen durchgeführt. Jedes Kind erhält am Ende eine Urkunde und ein Minisportabzeichen. Rund 100 waren es an diesem Samstag. Anschließend konnten sich die kleinen Sportler noch beim Hobby Horsing (Steckenpferdreiten), mit den Bubble Balls und auf der Sprintstation vergnügen.

Bei den Grundschulkindern in der Nebenhalle ist der Wettkampfcharakter deutlich größer. Im Mittelpunkt steht hier ein computergestützter Laufparcours. Eine nach dem Zufallsprinzip gesteuerte Ampel gibt die Laufrichtung vor. Danach wird im Sprint eine ca. 8,5 m lange Strecke zurückgelegt, zurück geht es im Slalom. Im Ziel werden Gesamtzeit aus den Einzelwerten Reaktion, Sprintvermögen, Richtungswechsel und Pendelvermögen ermittelt – bis auf die Tausendstelsekunde genau. Schon nach wenigen Wiederholungsläufen verbessern die Kinder ihre Laufzeiten. Die Art des Wettbewerbs stärkt die Konzentration, Koordination und fördert zugleich den Spaß an der Bewegung.

Shawn Podkrajac, Viertklässler der Grundschule Wiesenhof, schaffte es in 5,486 Sekunden als schnellster durch den 17 Meter langen Parcours. Bei den Mädchen erreichte Emine Lachaari (Grundschule Mühlenweg, 4. Klasse) mit 5,968 Sekunden die beste Zeit.

Bilder: SSB