1. Dezember 2018

Schiedsrichter-Fortbildung

Drei der fünf Schiedsrichter der Schwimmkreise Friesland und Wilhelmshaven, Olaf Amelsberg (WSSV), Sigesmund Hirsch (Heidmühler FC) und Stefan Neumann (STV Wilhelmshaven), haben sich erfolgreich einer Fortbildung des Landesschwimmverbandes (LSN) in Delmenhorst unterzogen. Der Lehrgang bestand insbesondere aus einem umfangreichen Wissenstest, Besprechung von Praxis- und Problemfällen, Änderungen der Wettkampfbestimmungen (WB) sowie der Einsatzplanung für 2019. Die drei „Schiris“ werden somit auch im kommenden Jahr Schwimmveranstaltungen fachkundig leiten dürfen und dabei hoffentlich wieder von zahlreichen Wettkampfrichtern, Auswertern und Protokollführern tatkräftig unterstützt werden.

Im LSN sind zurzeit gut 100 Schiedsrichter im Einsatz, davon knapp 40 im Bereich des Bezirksschwimmverbandes Weser-Ems. Sie sind für die Einhaltung der WB bei Schwimmveranstaltungen verantwortlich, haben die uneingeschränkte Autorität und Kontrolle über alle Kampfrichter (Starter, Auswerter, Protokollführer, Sprecher, Zeitnehmer, Wende-, Ziel- und Schwimmrichter) und sind allein berechtigt, Schwimmer zu disqualifizieren. Disqualifikationsgründe sind zum Beispiel das Starten vor dem Startsignal, Fehler beim Wenden oder Zielanschlag oder die nicht korrekte Ausführung der Schwimmart. Sogar das Verhalten (auch von Betreuern) am Beckenrand oder die nicht regelkonforme Bekleidung der oder des Aktiven können Anlass dafür sein, sie bzw. ihn vom Wettkampf auszuschließen. Letztlich sind die „Schiris“ auch für die ordnungsgemäße Protokollierung des gesamten Veranstaltungsgeschehens verantwortlich und müssen etwaige Einsprüche unverzüglich entscheiden.

Bild von links: Olaf Amelsberg, Stefan Neumann, Sigesmund Hirsch

Fotograf: Holger Heinen

Bericht: Olaf Amelsberg