23. September 2018

Intern. Jugendfechtturnier 2018

Das internationale Jugendfechtturnier 2018 wurde in Hamburg vom Hamburger Fechtverband e.V. im Florett in den männlichen und weiblichen Altersklassen ausgetragen. Es war das erste größere Auftakt-turnier und Qu-C Turnier für die U17 und U14. Das Fechtteam des WSC Frisia war in der Altersklasse mit Oskar Marx,Jahrg.2002, Justus Niemeyer,Jahrg.2004 und Maximilian White,Jahrg.2005 vertreten. Alle hatten Startschwierigkeiten nach der Sommerpause den Rhythmus zu finden und die internationale Konkurrenz zeigte es allen deutlich. Der ältere Jahrgang in der mit Oskar musste in der zweiten K.o.-Runde seine Waffen einpacken. Die Platzierung war der 14.Rang von 36 Teilnehmern. Justus Niemeyer, der aus der B-Jugend in die A-Jugend gewechselt ist, scheiterte im ersten K.o. und im Gesamtklassement belegte er einen für ihn ungewohnten 31. Rang. Sein Vereinskamerad Maximilian White, der zum jüngsten Jahrgang 2005 gehört und eigentlich noch in der B-Jugend ficht, konnte ein wenig Erfahrungen mit seinem 36. Platz sammeln. Überzeugender trat der Nachwuchs auf mit Amalia Niemeyer, Jahrgang 2009. Amalia hat Talent und eine gehörige Portion Selbstbewusstsein, sich kampfbetont mit ihrem Florett durch-zusetzen. Sie stand im Finale und sicherte sich gegen ihre Gegnerin aus Dänemark den 2. Rang.

In der B-Jugend im Jahrg.2006 dominierte Noah Beuermann. Für Noah, der aus der Schülerklasse in die B-Jugend wechselte, war der 3. Rang ein beachtliches Ergebnis: Die Umstellung von 5 auf 10 Treffer und gegen den älteren Jahrgang 2005 zu fechten, war ihm gelungen. Mit dieser Leistung im Gesamtklassement von 17 Teilnehmern war auch seine Trainerin versöhnt. Niclas Kolbe im älteren Jahrgang der B-Jugend scheiterte im ersten K.o. und der 9. Rang von insgesamt 17 Teilnehmern ruft nach Verbesserung. Er muss lernen, mehr an sich zu arbeiten in Bezug auf Selbstkritik und Selbsteinschätzung. Schwer tat sich in der Anfangsphase im Schülerwettbewerb Jahrg.2007 Mika Conrads. Mit viel Unterstützung  an der Planche konnte sich Mika erheblich steigern. Im 8er Finale lieferte er einen druckvollen und harten Kampf, der mit einem 5. Rang erlöst zu Ende ging. Trainerin Heidrun West zog aus allem ein Fazit, was im Training zukünftig Priorität hat.

Bericht: Fechtmeisterin Heidrun West

Bild: WSC Frisia