9. Dezember 2018

Deutsche Kurzbahnmeisterschaft Masters

Das frisch renovierte Stadtbad in Hannover war Austragungsort der 9. Deutschen Kurzbahnmeisterschaft der Masters im Schwimmen. Wie vor zwei Jahren hat die SGS Hannover als ausrichtender Verein wieder eine organisatorische Meisterleistung vollbracht. Die vielen Helferinnen und Helfer am Beckenrand und hinter den Kulissen wurden von der Vorsitzenden der DSV-Fachsparte „Masters“, Ulrike Urbaniak, besonders gewürdigt. Mehr als 1000 Aktive aus über 260 Vereinen konnten stimmungsvoll miterleben, wie reihenweise neue deutsche Altersklassenrekorde geschwommen wurden. Das Leistungsniveau, besonders bei den jüngeren Jahrgängen, war so hoch wie nie zuvor. Von dieser Stimmung ließen sich auch die fünf WSSV-Masters Sabine Nischan, Cornelia Ennen, Uwe Rossmeisl, Sascha Sauer und Alexander Sonneborn anstecken. In vielen packenden Rennen konnten die WSSVer ihre gewohnt guten Leistungen abrufen. Wie sich schon nach der Masters-Mannschaftsmeisterschaft in Delmenhorst und dem Sprintmeeting in Oldenburg angedeutet hatte, war mit einigen vorderen Plätzen zu rechnen. So konnte Sabine Nischan sich in einem spannenden Rennen über 100 m Brust die Vizemeisterschaft sichern. Begleitet von tobenden Zuschauern, konnte man den Unterschied beim Zielanschlag nur an der elektronischen Anzeige erkennen: Gerade mal 6/100 Sekunden war ihre Konkurrentin aus Neumünster vorn.

Mit einem schnellen Start und hoher Anfangsgeschwindigkeit ließ Cornelia Ennen ihre Mitstreiterinnen hinter sich und holte „Silber“ über 50 m Brust. Dabei musste sie sich nur der neben ihr schwimmenden Regensburgerin geschlagen geben. Eine solide Leistung brachte Sascha Sauer über 100 m Rücken ins Wasser und wurde mit einem 4. Platz belohnt. Alexander Sonneborn erkämpfte sich über 100 m Lagen und 50 m Rücken gute Plätze im Mittelfeld. Ebenso konnte Uwe Rossmeisl über 50 m Brust mit seiner Platzierung zufrieden sein. Das Highlight einer jeden Veranstaltung sind immer wieder die Staffelwettbewerbe. Über die 4 x 100 m Lagen mixed, bei der zwei Männer und zwei Frauen an den Start gehen, konnte das WSSV-Quartett überzeugen und „Silber“ gewinnen: Sascha Sauer übergab als Startschwimmer über 100 m Rücken gleich einen guten Vorsprung an Sabine Nischan, die über 100 m Brust den Vorsprung knapp verteidigte. Anschließend schlug Alexander Sonneborn über 100 m Schmetterling gleichauf mit dem neben ihm schwimmenden Team von der SG Glems an und übergab an die Schlussschwimmerin Cornelia Ennen, die sich über 100 m Freistil eines sehr starken Gegners nicht ganz erwehren konnte und den zweiten Platz sicherte.

Die Platzierungen:

  1. Plätze: Cornelia Ennen (Altersklasse 40) 50 m Brust 0:37,39. Sabine Nischan (AK 55) 100 m Brust 1:31,89. 4 x 100 m Lagen mixed AK 160 bis 199 (Sascha Sauer, Nischan, Alexander Sonneborn, Ennen) 4:53,36.

Bild von links: Uwe Rossmeisl, Sabine Nischan, Cornelia Ennen, Alexander Sonneborn, Sascha Sauer

Fotografin: Stefanie Perschel

Bericht: Olaf Amelsberg