5. Juli 2019

Bad Lippspringer Sprintercup

WSSV Schwimmerin holt zweimal Staffelgold und Silber in der Mannschaftswertung mit Team Weser-Ems

Zum letzten Wettkampf der Saison ging es am 29. Und 30. Juni für die WSSV-Schwimmerin Marje Thomßen (Jg. 2006) mit dem Bezirkskader Weser-Ems zum 37. Bad Lippspringer Sprintercup. Neben ihrer Schwester Janne, die terminbedingt nicht daran teilnehmen konnte, ist sie die einzige Jadestädterin im Kader. Mit ihrem „Team Weser-Ems“, bestehend aus 29 Athleten des Bezirkskaders der Jahrgänge 2009 bis 2006, sprangen sie für 134 Einzel- und neun Staffelstarts ins Wettkampfbecken mit 50 Meter Bahnen. Für Marje sprangen aufgrund der starken Konkurrenz in ihrem Jahrgang keine Podestplätze dabei heraus. Mit zwei vierten Plätzen über die 50 und 100 Meter Brust-Strecken in 0:41,14 und 1:30,50 Minuten ging es nur knapp an einer Medaille vorbei. Über 200m Lagen gelang ihr eine Verbesserung ihrer alten Bestzeit um 22 Sekunden auf 3:08,32 Minuten und damit Rang fünf. Bei den übrigen Einzelstarts positionierte sie sich im Mittelfeld. Erfolgreicher war sie bei ihren zwei Starts in einer Staffel. Beide Male konnte Sie sich mit ihren Teamkollegen vom „Team Weser-Ems“ Gold sichern. Bei den 4 x 50m Freistil schlugen sie nach 2:16,15 in einem spannenden Finish nur eine Sekunde vor dem zweitplatzierten 1. Paderborner SV 1911 an. Bei den 4 x 50m Lagen dominierten sie deutlich das Rennen und gewannen mit sieben Sekunden Vorsprung ebenfalls vor Paderborn.

Auch in der Gesamtwertung konnte das Team der mitgereisten Bezirkskader-Trainer Sönke Kühling, Wolfgang Grotelüschen, Nicole Heidemann, Nico Gerdes und Mathis Vornholt glänzen. Trotz des sehr jungen Durchschnittsalters erkämpften sie sich die Silbermedaille in der Mannschaftswertung und mussten sich nur den zahlenmäßig deutlich stärkeren Paderbornern geschlagen geben und ließen dabei 15 Vereine hinter sich. Jetzt geht es nach einer anstrengenden zehnmonatigen Wettkampfsaison, wie schon für die WSSV-Team-Kollegen von Marje ein bis zwei Wochen zuvor, in die wohlverdiente Sommerpause.

Bericht: Ingo Thomßen

Bild: Sönke Kühling