5. September 2019

WSSV-Athleten

Haake und Jantzen vom WSSV bei Landeskader-Lehrgang in Hannover

Zum ersten Treffen der Saison kamen am 24. und 25.08.2019 die Kaderschwimmer des Landesschwimmverbandes Niedersachsen in Hannover zusammen. Mit von der Partie waren aus der Jadestadt die beiden WSSV-Nachwuchstalente Luca Mathis Jantzen (Jahrgang 2006) und Celina Haake (2007)

 Das Lehrgangswochenende bestand aus dem Landes-Vielseitigkeitstest am Samstag und einer Anti-Doping Einheit von der Nationalen Anti Doping Agentur (NADA) und einer Kanutour zur Teambildung am Sonntag.

Der Landesvielseitigkeitstest besteht aus einem Athletik- und einem schwimmerischen Teil. Beim Athletikteil werden zuerst körperliche Merkmale, wie z.B. Körperhöhe und Armspannweite erfasst. Danach wird die Beweglichkeit von z.B. den Schultern oder der Fußgelenke getestet. Im Anschluss müssen Klimmzüge, Liegestütze, Bauch- und Rückenmuskeltests und Sprungtests absolviert werden.

Im schwimmerischen Teil wird die Grundschnelligkeit aller vier Lagen (d.h. ohne Startsprung) gemessen. Dann wird auf Zeit 15 Meter einmal in Bauch- und einmal in Rückenlage ausschließlich mit Delphinbeinbewegung getaucht und Anschluss ein 7,5m Gleittest durchgeführt. Bei diesem wird sich von der Wand abgestoßen und die Strecke gleitend, ohne weitere Bewegung möglichst schnell zurückgelegt. Anschließend werden all vier Lagen (Freistil, Brust, Rücken und Schmetterling) 50 Meter nur mit der Beinbewegung geschwommen. Als letztes wird ebenfalls bei allen vier Lagen von erfahrenen Trainern die Schwimmtechnik bewertet.

Die Daten aller bundesweit durchgeführten LVTs, werden beim Institut für angewandte Trainingswissenschaften in Leipzig, dass auch die deutschen Spitzenschwimmer betreut, langfristig gespeichert und dienen dem frühzeitigen Erkennen von jungen Talenten.  Durch den fortlaufenden Abgleich früherer Testergebnisse mit der Entwicklung der Athleten soll zudem die Talentsichtung und die Förderung der Schwimmer permanent verbessert werden.

Bild von links nach rechts: Luca Mathis Jantzen und Celina Haake

Fotografin: Sandra Jantzen

Bericht: Ingo Thomßen

5. September 2019

39. Inklusionssportfest

Nachdem in den vergangenen Jahren die Schwimmwettkämpfe des Inklusionssportfestes (ehem. Behindertensportfest) schon für Kampfrichter und Helfer aus der Schwimmabteilung des Wilhelmshavener SSV zum festen Bestandteil im Terminkalender geworden waren, wurde das Event in diesem Jahr, nachdem im vergangenen Jahr bereits drei Masters-Schwimmer auch im Becken mit dabei waren, diesmal von neun WSSV-Aktiven zum sportlichen Vergleich genutzt. Dabei stand der Inklusionsgedanke natürlich im Vordergrund. Alle WSSV-Aktiven hatten große Freude daran, erstmals gemeinsam mit Sportlerinnen und Sportlern mit Einschränkungen einen Wettkampf zu bestreiten. Gewertet wurde getrennt nach verschiedenen Startklassen für die Aktiven mit Einschränkungen und ohne Startklasse für die übrigen und innerhalb der Startklassen nach Alter (2001 und älter und 2002 und jünger). Am erfolgreichsten vom Wilhelmshavener SSV war dabei Lina Thomßen (Jahrgang 2001) mit viermal Platz eins über 100 m Freistil, 50m Freistil, 50m Brust und 100m Rücken. Charlotte Belitz (2006) kam auf zweimal Gold (100m Freistil und 50m Freistil) und zweimal Silber (50m Brust und 50m Rücken), Jasmin Elpel (2005) auf zwei erste Plätze (100m Brust und 50m Brust). Dejan Mikic konnte viermal den zweithöchsten Platz auf dem Treppchen besteigen (50m Brust, 100m Brust, 50m Freistil und 100m Freistil). Olaf Amelsberg belegte den ersten Platz über 100m und den zweiten über 50m Brust, Stefan Tramnitzke holte Silber über 100m Brust und Bronze über 50m Brust. Janne Thomßen (2009) konnte einmal Silber für den zweiten Platz über 100m Brust mit nach Hause nehmen.

10 Kampfrichter vom WSSV waren im Kampfgericht vertreten: Olaf Amelsberg, Lars Wienecke, Markus Bielarz, Wolfgang und Birgit van Acken, Emily Letkemann, Jochen Bünning, Julija Linkruus, Rüdiger Heinrich und Lars Tramnitzke, dazu als Wettkampfhelfer Tom Bielarz und Lina Thomßen.

Ausgerichtet wurde die Wettkampfveranstaltung am 31.08.2019 von den Vereinen des Schwimmkreises Wilhelmshaven für den Stadt-Sport-Bund Wilhelmshaven e.V..

Bild 1: Birgit van Acken, Olaf Amelsberg, Stefan Tramnitzke, Sarah Becker (TSR Olympia Wilhelmshaven), Charlotte Belitz, Jasmin Elpel, Lina Thomßen, Janne Thomßen, Trainer Kevin Taddiken, Dejan Mikic.

Bild 2: Birgit van Acken, Olaf Amelsberg, Rüdiger Heinrich, Bernd van Acken, Stefan Tramnitzke, Tom Bielarz, Markus Bielarz, Julija Linkruus, Lars Wienecke, Emily Letkemann, Jochen Bünning, Lars Tramnitzke. ffffff

Bericht und Bilder: Ingo Thomßen

5. September 2019

Triathlon Thülsfelder Talsperre

Martina Schöneich auf der Olympischen Distanz unterwegs

Am Sonntag den 04. August startete die TSR-Triathletin Martina Schöneich beim 22. Internationalen Triathlon an der Thülsfelder Talsperre über die Kurzdistanz (1 Kilometer Schwimmen, 40 Kilometer Radfahren und 10 KilometerLaufen). Dabei erzielte sie in mit einer Zeit von 2:37:17 Stunden den 1. Rang ihrer AK und wurde 5. in der Gesamtwertung bei den Frauen. 

Etwa 300 Triathleten genossen eine familiäre Veranstaltung und freuten sich über optimale Wetterbedingungen. Das Wasser hatte angenehme 21,8 Grad Celsius. Ein Neoprenanzug durfte getragen werden. Kaum Wind auf der Radstrecke ließen ordentliche Radzeiten zu.  Die leichte Bewölkung am Himmel machte das Laufen zu einem angenehmen Vergnügen.

Verfasserin: Martina Schöneich

Pressewart TSR Olympia Wilhelmshaven Abt. Triathlon/Duathlon:

Philipp Hoell

5. September 2019

Die Finals 2019

Aktiv auf und neben der Strecke

Im Rahmen der Finals 2019 in Berlin, wo in zehn Sportarten an einem Wochenende die Deutschen Meisterschaften ausgerichtet wurden, hat die Deutsche Triathlon Union (DTU) ebenfalls zwei Wettkämpfe für Hobbytriathleten angeboten. Am fand ein Triathlonwettkampf für Jedermänner statt, also für Einsteiger in den Triathlonsport. Sie absolvierten eine Strecke von 500 Metern Schwimmen, 15 Kilometern Radfahren und drei Kilometern Laufen. Einen Tag später sind zwei TSR-Triathletinnen bei einem Sprinttriathlon der DTU gestartet. Melanie Otte und Sandra Junge hatten sich für diesen Wettkampf angemeldet.

750 Meter Schwimmen im Wannsee auf der gleichen Schwimmstrecke, die auch die Elite zu bewältigen hatte, um dann eine Treppe von ca. 75 Stufen zur Wechselzone hoch zu laufen. Nach dem Schwimmen nahm man dann seinen ersten Wechselbeutel auf. Darin waren Helm und Radschuhe sowie ggf. Socken enthalten. Laut Ausschreibung durften Gegenstände am Rennrad deponiert werden, was die Wechselbeutel erforderlich machte. Die Radstrecke führte dann durch den Grunewald; Sandra Junge erhielt von einer Konkurrentin ein tolles Feedback, noch auf der Radstrecke: „Berg hoch kannst Du richtig gut fahren“! Nach 20 Kilometern auf dem Fahrrad kamen die TSR-Triathletinnen dann am Olympiastadion Berlin an. Hier wurde das Fahrrad abgestellt und zum nächsten Wechselbeutel gelaufen. In diesem Beutel befanden sich die Laufschuhe und der abschließende 5-Kilometer-Lauf konnte in Angriff genommen werden. Zwei Runden waren zu absolvieren und hier klatsche Sandra Junge noch einmal mit der freundlichen Mitkonkurrentin ab.
Der Zieleinlauf war der gleiche wie später bei dem Rennen der Elite. Sandra Junge war nach 1:26:35 Stunden, Melanie Otte nach 1:29:47 Stunden im Ziel. Beide waren sehr begeistert von diesem Wettkampf. Gerade die Tatsache, dass der Veranstalter die Variante mit zwei Wechselzonen (am See und am Stadion) und dort mit je einem Wechselbeutel verlangte, machte den Wettkampf abwechslungsreich und besonders. Ungewohnt, alles funktionierte aber reibungslos.

Zur gleichen Zeit weilten auch zwei Nachwuchstriathleten des TSR Olympia Wilhelmshaven in Berlin. Timo Bruns und Max Junge waren Teilnehmer des DTU-Jugendcamps und haben natürlich bei Triathlonwettkämpfen angefeuert. Aber nicht nur das, sondern sie waren auch als Helfer im Einsatz. Samstag und Sonntag früh haben die Jungen und Mädchen des Camps mitgeholfen bei der Annahme der Wechselbeutel, wenn es für die Athleten auf die Laufstrecke ging. Sie halfen zudem bei der dann erforderlichen Sortierung der Beutel.
Für beide ein tolles Erlebnis!

Verfasserin: Sandra Junge

Pressewart TSR Olympia Wilhelmshaven Abt. Triathlon/Duathlon:

Philipp Hoell

5. September 2019

Oldenburger Bärentriathlon

Fünfter Wettkampf der Schülerserie Nord 2019

Zum 29. Oldenburger Bärentriathlon starteten dieses Jahr zwölf Nachwuchstriathleten der Duathlon-/Triathlon-Abteilung des TSR Olympia Wilhelmshaven, um sich dem fünften Wettkampf der Schülerserie Nord zu stellen. Auch einige Erwachsene des TSR Olympia Wilhelmshaven waren wieder mit von der Partie und suchten die Herausforderung auf der Olympischen Distanz.

Dabei wurde der Wettkampf auf zwei Tage aufgeteilt. Kinder der Jahrgänge 2008 bis 2013 absolvierten am 24.08.2019 einen Swim&Run und die Jahrgänge 2004 bis 2007 einen Power-Kid-Triathlon am 25.08.2019. Die Olympische Distanz wurde ebenfalls am 25.08.2019 durchgeführt.

Das Wetter zeigte sich an beiden Tagen von der besten Seite. Bei Sonnenschein und knackigen 24 Grad im Schatten kämpften die Triathleten bei idealen Bedingungen gegen die Zeit. Sehr erwähnenswert ist an dieser Stelle das intensive Freiwasser-Training in der Vorbereitungsphase. Den Trainern des TSR Olympia Wilhelmshaven ist es zu verdanken, dass einige Nachwuchstriathleten die Scheu vor dem Freiwasserschwimmen verloren haben und somit überhaupt erst den Wettkampf im Bad Zwischenahner Meer antreten konnten.

Gleich zwei Podiumsplätze erkämpften sich in der Altersklasse TW-6 (Swim&Run) die Nachwuchstriathleten Mathilde Smolka (2. Platz) in einer Zeit von 05:21 Minuten und Emma Charlotta Lehmann in 05:32 Minuten (3. Platz). Einen weiteren Podiumsplatz erkämpfte sich in der Altersklasse TM-12 (Power-Kid-Triathlon) Keno Maywald (3. Platz), der nach 41:43 Minuten ins Ziel kam.

Mit diesen hervorragenden Ergebnissen geht es am 14.09.2019 in Buchholz mit einem Swim&Run zum letzten Wettkampf der Schülerserie Nord weiter.

Ergebnisse im Einzelnen:

Swim&Run: Altersklasse TW-6 (50m-200m)
– Mathilde Smolka, 2. Platz, 05:21 Minuten
– Emma Charlotta Lehmann, 3. Platz, 05:32 Minuten
– Isabella Wolf, 4. Platz, 05:56 Minuten

Swim&Run: Altersklasse TM-6 (50m-200m)
– Ben Allies, 7. Platz, 06:32 Minuten

Swim&Run: Altersklasse TW-10 (200m-1.000m)
– Melina Mattfeldt, 8. Platz, 10:54 Minuten
– Malin Olbrich, 9. Platz, 11:15 Minuten
– Feenja Hütter, 10. Platz, 11:15 Minuten

Power-Kid-Triathlon: Altersklasse TW-12 (200m-14km-1km)
– Carina Ceronio, 16. Platz, 47:48 Minuten
– Rhea Junge, 20. Platz, 54:19 Minuten

Power-Kid-Triathlon: Altersklasse TM-12 (200m-14km-1km)
– Keno Maywald, 3. Platz, 41:43 Minuten
– Caetano Cruz, 14. Platz, 50:25 Minuten

Power-Kid-Triathlon: Altersklasse TM-14 (200m-14km-1km)
– Max Junge, 5. Platz, 39:01 Minuten

Olympische Distanz (1,5km-40km-10,8km)
– Christoph Scholz, Altersklasse TM-35, 1. Platz, 02:16:54 Stunden
– Christian Jopt, Altersklasse TM-40, 2. Platz, 02:29:07 Stunden
– Olaf Gärtner, Altersklasse TM-40, 7. Platz, 02:43:30 Stunden
– Sandra Junge, Altersklasse TW-45, 4. Platz, 02:56:46 Stunden
– Holger Sauerwald, Altersklasse TM-50, 19. Platz, 02:48:57 Stunden

Verfasser: Olaf Gärtner

Pressewart TSR Olympia Wilhelmshaven Abt. Triathlon/Duathlon:

Philipp Hoell

5. September 2019

Jever-Fun-Lauf 2019

Carina Ceronio lässt die Konkurrenz hinter sich

Gerade einmal eine Woche nach dem JuniorNordseeMan-Duathlon in Wilhelmshaven nahmen zehn Nachwuchstriathleten und einige Erwachsene des TSR Olympia Wilhelmshaven -Abteilung Triathlon/Duathlon- am 33. Internationalen Schortenser Jever-Fun-Lauf teil. Bei idealen Laufbedingungen wurden für die knapp 1.600 vorangemeldeten Starter unterschiedliche Laufstrecken angeboten.

Besonders hervorzuheben ist die erbrachte Leistung von Carina Ceronio. Sie durchquerte den Zielbogen auf der englischen Meile in nur 6:53 Minuten -mit einem Abstand von 1:22 Minuten zur Zweitplatzierten- und sicherte sich somit den 1. Platz auf dem Treppchen (Altersklasse WJ U14). Auch Isabella Wolf erreichte das Podium und sicherte sich den 2. Platz auf der englischen Meile mit einer Zeit von 8:04 Minuten (Altersklasse WK U8). Beim 5-Kilometer-Lauf zeigte Friederike Runde eine starke Leistung und belegte mit einer Zeit von 26:51 Minuten den 3. Platz (Altersklasse WK U12).

Einlaufzeiten aller TSR-Triathleten im Detail:

Eine englische Meile
– Isabella Wolf (8:04) 2. WK U8
– Emma Lehmann (8:16) 4. WK U8
– Malin Olbrich (7:10) 4. WK U12
– Melina Mattfeldt (7:17) 5. WK U12
– Feenja Hütter (7:36) 7. WK U12
– Carina Ceronio (6:53) 1. WJ U14
– Max Zipperling (7:06) 6. MJ U16

5-Kilometer-Lauf
– Friederike Runde (26:51) 3. WK U12
– Max Junge (22:25) 5. MJ U16
– Ole Nettelstroth (24:09) 9. MJ U16

10-Kilometer-Hauptlauf
– Dag Lehmann (42:55) 9. M30
– Olaf Gärtner (45:28) 3. M40
– Mirko Hergenröther (1:13:26) 32. M40
– Melanie Otte (56:15) 7. W45

Zehn engl. Meilen
– Tanja Schröder (1:20:06) 9. W45
– Sandra Junge (1:35:38) 24. W45
– Heiko Lockowandt (1:16:42) 41. M50

Verfasser: Olaf Gärtner

Pressewart TSR Olympia Wilhelmshaven Abt. Triathlon/Duathlon:

Philipp Hoell

5. September 2019

40.Vergleichsschwimmfest

Meret Retzlaff gewinnt Elemination

Für die meisten WSSV-Schwimmer und Schwimmerinnen startete die neue Saison nach der Sommerpause wie in den Vorjahren mit dem Vergleichswettkampf in Aurich. Dieser wurde zum diesjährigen 40. Jubiläum nicht wie gewohnt an einem Tag im Hallenbad, sondern an zwei Tagen im Freibad ausgetragen. Die 19 Aktiven der WSSV-Schwimmabteilung konnten bei 86 Einzel- und zwei Staffelstarts 20 mal Gold, 16 mal Silber und dreizehn Bronzemedaillen mit nach Hause nehmen. Dabei verzeichneten die Trainer Ole Jantzen und Stefan Tramnitzke 27 neue persönliche Bestzeiten ihrer Athleten, was angesichts der kurzen Trainingszeit nach den Sommerferien ein beachtliches Resultat darstellt. Die meisten Podestplätze für den WSSV gingen auf das Konto von Lina Thomßen (Jahrgang 2001) die sich fünfmal Gold und zweimal Silber holte, gefolgt von Janne Thomßen (Jahrgang 2009) mit vier ersten, zwei zweiten und einem dritten Platz. Meret Retzlaff (2006) sicherte sich je dreimal Gold und Silber. Manja Weber (1999) erkämpfte sich bei vier Starts vier erste Plätze. Zweimal ganz oben stand Maike Amelsberg (2002), die dazu einmal Bronze gewann. Weiteres Gold holten sich Marje Thomßen (2006), die dazu noch zwei Silbermedaillen mit nach Hause nehmen konnte und sich über 200m Brust für die Landesmeisterschaften qualifizierte und Janneke Lobeck (2005), die sich ebenfalls einmal Silber holte und über 50m Rücken eine Pflichtzeit für die kommenden Bezirksmeisterschaften .  Weitere Plätze auf dem Treppchen gab es für  Jasmin Elpel (2005) mit dreimal Silber und zweimal Bronze und Tom Bielarz (2007) mit einer Silber- und vier Bronzemedaillen. Je eine Medaille gab es für Emily Letkemann (2003), Jule Marie Lobeck (2009), die sich über 50m Brust für die Bezirksmeisterschaften qualifizierte, Mia-Sophie Schug, Martha-Sofie Pommer, Dejan Mikic, der sich eine Pflichtzeit über 50m Brust für die Bezirks- und die Landesmeisterschaften erschwamm und Olaf Amelsberg. Weitere Athleten im erfolgreichen WSSV-Team waren Evelyn Letkemann, Katharina Reese, Silke Amelsberg, Lars Tramnitzke und Stefan Tramnitzke.

Ein Höhepunkt der beiden Wettkampftage waren die Eleminations. Hier traten die jeweils acht zeitschnellsten weiblichen und männlichen Athleten der 50m Freistil-Wettkämpfe der Jahrgänge 2005 und jünger und 2004 und älter an. Hierbei scheiden nach jedem 25m Freistil-Sprint die jeweils zwei Langsamsten aus. Anschließend geht es zum nächsten Sprint direkt wieder auf den Strartblock, bis zwei Aktive für das Finale übrigbleiben. Diesen äußerst kräftezehrenden Wettbewerb konnte Meret Retzlaff (2006) bei den Damen 2005 und jünger nach einem extrem knappen und spannenden Finale für sich entscheiden und den Sparkassen-Cup mit nach Hause nehmen. Lina Thomßen und Tom Bielarz hatten sich ebenfalls für die Eleminations qualifiziert, schafften es dort dann aber nicht bis in die Finals.

Janne Thomßen schob sich mit einer Zeit von 44,50 Sekunden über 50  Meter Brust in den Bestenlisten des Deutschen Schwimmverbandes wieder weit nach vorne. Steht sie in der bundesweiten Liste im Jahrgang 2009 auf Platz 15, so ist sie im gesamten Norden Deutschlands die viertschnellste ihres Jahrgangs.

Auch bei den Staffelwettbewerben schnitten die WSSVer gut ab. Die 4x50m Freistilstaffel mit Janneke Lobeck, Tom Bielarz, Dejan Mikic und Meret Retzlaff belegte in der offenen Wertung Rang drei. Die 4x50m Lagenstaffel mit Jasmin Elpel, Lina Thomßen und den Schwestern Maike und Silke Amelsberg kamen auf Platz fünf.

Als Kampfrichter unterstützten für den WSSV Tanja Amelsberg, Kerstin Retzlaff, Garnet Thomßen, Kerstin Elpel, Olaf Amelsberg und Markus Bielarz die Veranstaltung.

Der Veranstalter, der MTV Aurich richtete den Wettkampf im Auricher Schwimmbad „De Baalje“ aus.

1. Plätze:             Maike Amelsberg (Jahrgang 2002) 50m Brust: 0:44,38, 50m Schmetterling: 0:37,38; Janneke Lobeck (Jahrgang 2005) 50m Rücken: 0:36,59; Meret Retzlaff (Jahrgang 2006) 50m Rücken: 0:34,38, 100m Schmetterling: 1:18,40, 100m Lagen: 1:16,36; Janne Thomßen (Jahrgang 2009) 50m Brust: 0:44,50, 50m Freistil: 0:40,50, 100m Lagen: 1:41,59, 200m Freistil: 3:24,97; Lina Thomßen (Jahrgang 2001) 100m Freistil: 1:07,73, 50m Freistil: 0:30,40, 400m Freistil: 5:25,13, 100m Lagen: 1:18,97, 200m Freistil: 2:28,04; Marje Thomßen (Jahrgang 2006) 200m Brust: 3:07,27; Manja Weber (Jahrgang 1998) 50m Brust: 0:36,22, 100m Freistil: 1:03,64, 50m Freistil: 0:29,21, 100m Brust: 1:23,81

2. Plätze:             Tom Bielarz (Jahrgang 2007) 100m Schmetterling: 1:45,88; Jasmin Elpel (Jahrgang 2005) 50m Brust: 0:40,57, 200m Brust: 3:17,75, 100m Lagen: 1:22,91; Emily Letkemann (Jahrgang 2003) 100m Rücken: 1:29,86; Ja. Lobeck 50m Schmetterling: 0:36,40; Martha-Sophie Pommer (Jahrgang 2002) 100m Brust: 1:45,60; Retzlaff 50m Brust: 0:42,00, 50m Freistil: 0:30,56, 50m Schmetterling: 0:33,71; J. Thomßen 100m Freistil: 1:31,18, 200m Brust: 3:39,71; L. Thomßen 50m Brust: 0:39,90, 100m Brust: 1:28,85; M. Thomßen 100m Brust: 1:30,60, 200m Freistil: 2:51,56

3. Plätze:             M. Amelsberg 50m Freistil: 0:35,03; Olaf Amelsberg (Jahrgang 1970) 50m Schmetterling: 1:32,96; Bielarz 100m Freistil: 1:19,64, 50m Freistil: 0:35,38, 50m Schmetterling: 0:44,64, 100m Lagen: 1:28,70; Elpel 50m Rücken: 0:37,63, 100m Brust: 1:30,35; Jule Marie Lobeck (Jahrgang 2009) 50m Brust: 0:51,22; Dejan Mikic (Jahrgang 2008) 50m Brust: 0:46,36; Pommer 50m Brust: 0:48,73; Mia-Sophie Schug (Jahrgang 2009) 50m Rücken: 0:51,66; J. Thomßen 100m Rücken: 1:49,78

Staffel 4x50m Freistil mixed:

3. Platz: Janneke Lobeck (2005), Tom Bielarz (2007), Dejan Mikic (2008), Meret Retzlaff (2006): 2:16,78

 Bericht und Foto: Ingo Thomßen

5. September 2019

Vergleichsschwimmfest MTV Aurich

Einen guten Auftakt beim ersten Wettkampf nach den Sommerferien gab es am vergangen Samstag in Aurich. Trotz der großen Konkurrenz von 289 Teilnehmern aus 18 Vereinen bei 1340 Einzelstarts und 34 Staffeln beim 40. Vergleichsschwimmfest des MTV Aurich konnten die Schwimmerinnen und Schwimmer der SG Wilhelmshaven einige Erfolge feiern. Diese Veranstaltung fand bei fast tropischen Temperaturen das Erste Mal im Freibadbereich vom  „De Baalje“ in Aurich statt. So landeten 60 Medaillen, darunter 14 goldene, 19 silberne und 27 bronzene bei der Truppe um Trainerin Heike Hiller.

Große Aufregung gab es für Saskia Wefer (1999). Für sie war es die erste Wettkampfteilnahme überhaupt und konnte sich über zwei erste Plätze in 50 m Schmetterling und 50 m Freistil freuen.

Einige gute Verbesserungen gab es bei den Nachwuchsschwimmern. Lino Ayaz steigerte seine Zeit über 50 m Rücken um 2 Sek. und Neele Kießlich konnte sich über 100 m Rücken um 3 Sekunden verbessern.

Höhepunkte und wie immer eine sehr gute Stimmung gab es wieder bei den Staffelstarts. Die 4 x 50 m Lagen-Staffel weiblich mit Laura Hiller (2001), Muriel Sudhoff (2001) Marie Mehrtens (2001) und Lentje Hütter (2004) konnte sich mit einer Zeit von 2:24,07 einen hervorragenden zweiten Platz sichern.

Über einen tollen dritten Platz freute sich die 4 x 50 m Lagen-Staffel männlichmit Christoph Kinski (2003, Mika Omland (2004), Benedikt Weschenfelder (2001) und Luca Klusen (2003) mit einer Zeit von 2:18,68

Als Kamprichter waren Nadine Weschenfelder, Petra Kinski, Kerstin Kießlich und Ulrike Oncken-Röben im Einsatz.

1.Plätze

Lino Ayaz (2010) 100m Rücken (2:12,23); Franziska Folkers (2011) 50 m Brust (0:58,13); Laura Hiller (2001) 50 m Schmetterling (0:35,48); Christoph Kinski (2003) 50 m Schmetterlinng (0:32,48); Dana Klische (2000) 100 m Freistil (1:14,90); Jannis Neumann (2000) 400 m Freistil (5:27,52); Renke Röben (2008) 100 m Rücken (1:34,78), 400 m Freistil (6:13,79); Muriel Sudhoff (2001) 50 m Rücken (0:35,34), 50 m Brust (0:35,72), 100m Brust (1:18,79); Saskia Wefer (1999) 50 m Freistil (0:33,13), 50 m Schmetterling (0:38,20); Benedikt Weschenfelder (2001) 50 m Brust (0:38,50)

2.Plätze

Lino Ayaz (2010) 50 m Rücken (0:59,40); Franziska Folkers (2011) 50 m Rücken (1:05,87); Laura Hiller (2001) 50 m Rücken (0:37,25); Christoph Kinski (2003) 100 m Rücken (1:15,20); Katharina Kinski (2003) 50 m Brust (0:41,25), 50 m Schmetterling (0:36,09); Dana Klische (2000) 50 m Rücken (0:39,44), 50m Brust (0:48,02), 50 m Freistil (0:33,89); Marie Mehrtens (2001) 50 m Schmetterling (0:36,90), 400 m Freistil (5:51,04); Mika Omland (2004) 100 m Brust (1:24,75); Saskia Remmers (1988) 50 m Schmetterling (0:34,90); Muriel Sudhoff (2001) 50 m Freistil (0:30,63); Tammo Tenter (2001) 50 m Brust (0:41,68); Tomke Tenter (1998) 50 m Brust (0:45,44); Benedikt Weschenfelder (2001) 100m Freistil (1:07,64), 50 m Freistil (0:29,58), 50 m Schmetterling (0:35,74)

3.Plätze

Emily Folkers (2011) 50 m Rücken (1:07,12), 50 m Brust (1:10,43); Franziska Folkers (2011) 50 m Freistil (0:58,58); Laura Hiller (2001) 50 m Brust (0:40,79), 100 m Brust (1:29,50); Lentje Hütter (2004) 50 m Rücken (0:40,39); Neele Kießlich (2008) 100 m Rücken (1:43,19); Christoph Kinski (2003) 50 m Rücken (0:34,38), 50 m Freistil (0:30,16); Katharina Kinski (2003) 100 m Freistil (1:11,97), 400 m Freistil (5:37,55); Luca Klusen (2003) 50 m Brust (0:39,97), 50 m Schmetterling (0:37,26), 100 m Brust (1:31,68); Marie Mehrtens (2001) 50 m Rücken (0:39,77), 50 m Freistil (0:32,47); Corvin Neumann (2007) 100 m Rücken (2:12,40); Mika Omland (2004) 50 m Rücken (0:35,75), 50 m Schmetterling (0:37,10); Marius Reese (2011) 50 m Rücken (1:11,21); Renke Röben (2008) 50 m Freistil (0:36,48), 50 m Schmetterling (0:51,13); Tammo Tenter (2001) 100 m Freistil (1:14,13), 50m Freistil (0:31,00), 50 m Schmetterling (0:40,10); Charlotte Toben (2007) 100 m Brust (1:47,91); Luca Marie Tsiflikiotis (2003) 100 m Brust (1:41,35)

Foto: Michael Kinski

Bericht: Petra Kinski

SG Wilhelmshaven

5. September 2019

Norddeutsche Freiwassermeisterschaften

Zweimal Bronze und ein Vize-Junioren-Landestitel für den WSSV

Mit einem Paukenschlag starteten am vergangenen Samstag die drei WSSV-Schwimmerinnen Jasmin Elpel (Jahrgang 2005), Lisa Bleek (2003) und Lina Thomßen (2001) nach der Sommerpause bei den 8. Norddeutschen Freiwassermeisterschaften in die neue Wettkampfsaison. Die vierte im Bunde, Marje Thomßen, musste die Meisterschaft leider kurzfristig wegen einer Erkrankung absagen. Die Wettkampfveranstaltung, die gleichzeitig auch als Landesmeisterschaften der Landesschwimmverbände Schleswig-Holsteins, Hamburgs und Niedersachsens ausgetragen wurde, fand auf der Wettkampfstrecke des Olympiastützpunktes und Leistungszentrums Rudern und Kanu in Hamburg Allermöhe auf der Dove-Elbe statt. In diesem Gewässer wurden bereits Deutsche- und Europameisterschaften im Freiwasserschwimmen ausgetragen. Geschwommen wurde von allen drei Athletinnen die 2,5 km Strecke. Die erfahrenen Becken-Wettkampfschwimmerinnen die erstmals in einem offenen Gewässer starteten, wurden vor Ort von Beate Schröder, Trainerin des Wettkampfkaders des Landesstützpunktes Oldenburg, in dem Marje Thomßen als eine von zwei WSSV-Schwimmerinnen, mehrmals die Woche zusätzlich trainiert, auf die Anforderungen eines solchen Wettkampfes im Allgemeinen sowie auf die Wettkampfstrecke im Speziellen vorbereitet. Bei einsetzendem Regen ging es um 10:50 Uhr auf den 1,25 km langen Rundkurs. In ihrem ersten „chlorfreien“ Rennen konnten die Drei dann ihre eigenen Erwartungen weit übertreffen. Lisa Bleek gewann überraschend souverän der ersten von zwei Läufen der jugendlichen Schwimmerinnen in 37:37,50 Minuten belegte damit in der norddeutschen Wertung den sechsten Platz und holte sich bei den niedersächsischen Landesmeisterschaften die Bronzemedaille. Jasmin Elpel verpasste in 50:43,52 mit dem elften Platz die Top Ten in Norddeutschland in ihrem Jahrgang denkbar knapp und holte sich ebenfalls Bronze in ihrem Bundesland. Lina Thomßen, die sich in 44:12,94 Minuten Platz zehn bei den „Norddeutschen“ sicherte wurde  Vize-Juniorenmeisterin des Landes Niedersachsen. Die Trainer der Leistungsgruppe 1 des Wilhelmshavener SSV, Siegmund Sladkowski und Ole Jantzen, die leider nicht vor Ort sein konnten, zeigten sich außerordentlich erfreut darüber, das trotz der kurzen Vorbereitungszeit nach der vierwöchigen Trainingspause in den Sommerferien das zielgerichtete Training der letzte zwei Wochen zu diesem erfolgreichen Saisonstart führten.

Platzierungen des WSSV:

2. Platz: Lina Thomßen: 2,5 km Freistil 0:44:12,94

3. Plätze: Lisa Bleek: 2,5 km Freistil 0:37:37,50, Jasmin Elpel: 2,5km Freistil: 0:50:43,52

Bericht und Bild: Ingo Thomßen

Das Bild zeigt von links nach rechts Jasmin Elpel, Lisa Bleek und Lina Thomßen.

31. August 2019

Fachtagung

18. August 2019

Neu beim ISW 2019

18. August 2019

39. Internationales ISW

Inklusiv, International und breitensportlich – zahlreiche Neuerungen beim ehemaligen Behindertensportfest

Vor 38 Jahren entstand die Idee in Wilhelmshaven, ein Behindertensportfest mit internationaler Beteiligung durchzuführen. Ideengeber und über mehrere Jahre Organisationsleiter war Helmut Möhle. Zum damaligen Zeitpunkt hatte die Idee noch Alleinstellungsmerkmal und bezog sich nur auf behinderte Menschen.

Mit zahlreichen Neuerungen wartete das letztjährige Internationale InklusionsSportfest Wilhelmshaven (kurz: ISW) auf. 2018 erstmalig mit der neuen Bezeichnung und dem modifizierten Logo für das ehemalige Behindertensportfest waren dabei Ausdruck einer inhaltlichen Neuorientierung auf dem Weg zu einer inklusiven Sportveranstaltung. Dabei wurden die Sportarten Golf, Segeln und Bowling erstmalig angeboten: als inklusive Sportangebote sowohl für Menschen mit- als auch für Menschen ohne Behinderungen.

„Im Zusammenspiel mit den Teams der einzelnen Sportarten“ so der Organisationsleiter Jan Alter, „wollen wir auch in 2019 eine reibungslose Organisation gewährleisten, um die Veranstaltung mittelfristig wieder an Bedeutung gewinnen zu lassen“.

Die Teamleiter im Einzelnen: Sportschießen (Manfred Bucksch), Tischtennis (Kerstin Gichtbrock), Blindentorball (Wolfgang Noltemeier), Leichtathletik (Norbert Oelrichs), Kegeln (Doris Tjarks), Blindenschießen (Dietmar Janssen), Rollstuhl-Basketball (Harald Fürup), Golf (Michael Hibbeler), Segeln (Conrads Giovanni), Schwimmen (Ingo Mai), eSports (Andreas Janßen).

Mit Hartmuth Sager als Leiter der Geschäftsstelle und Andrea Anders, seit dem 01.01.2019 Nachfolgerin von Christiane Plagemann, bringen darüber hinaus zwei weitere Mitarbeiter des Stadtsportbundes ihr Know-how und ihre Erfahrungen in die Organisation mit ein. Ebenfalls aktiv eingebunden in die Veranstaltung wird darüber hinaus eine Gruppe von WiKi-Sportlern, die im vergangenen Jahr eine Ausbildung zum Assistenztrainer erfolgreich absolviert haben.

Zukünftig soll der Fokus darauf gelegt werden, das ISW als eine breitensportliche Veranstaltung zu etablieren, um dem Trend rückläufiger Teilnehmerzahlen entgegen zu wirken. Dieses Jahr werden 745 Sportdisziplinen durchgeführt.

Ein sehr geringes öffentliches Interesse sorgte in der Vergangenheit dafür, dass sich die Sportler in den allermeisten Fällen vor einer „Geisterkulisse“ präsentierten und nirgendwo so recht Stimmung aufkam. Hierzu werden Gespräche mit Schulen und Vereinen geführt werden, um auch in diesem Bereich die Rahmenbedingungen für die Teilnehmer zu verbessern.

Zu den insgesamt angebotenen Sportarten Golf, Segeln, Bowling, Tischtennis, Leichtathletik, Kegeln, Blindenschießen, Rollstuhl-Basketball, Schwimmen und Sportschießen kommt in diesem Jahr neu der elektronische Sports (eSports) dazu. Hier findet ein Fifa-Fußballturnier am Freitag statt. Am Sonntag steht im Sportpark ein Zelt mit 2 Stationen zum Ausprobieren zur Verfügung. Beim Rollstuhlbasketballturnier treten insgesamt 7 Mannschaften aus der Regional- und Landesliga gegeneinander an.

Weiterhin steht im Sportpark für die Kleinen der Spielewagen sowie eine Großrutsche zur Verfügung.

Dieses Jahr hat das ISW zwei Schirmherren, Prof. Dr. Wolf-Rüdiger Umbach (Präsident des Landessportbundes von Niedersachsen) und Karl Fink (Präsident des Behinderten-Sportverbandes Niedersachsen).

Informationen unter: https://isw-ssb.de/

Bericht: Hartmut Sager



18. August 2019

NordseeMan 2019

Triathlon-Landesliga beim NordseeMan Wilhelmshaven 2019

Premiere in Wilhelmshaven gelungen 

Einige Fragezeichen in den Gesichtern und eine ungewöhnlich hohe Nervosität vor dem Start des Team-Relays – so lässt sich die Gefühlslage der Landesligastarter beim NordseeMan 2019, dem vierten von fünf Saisonrennen, wohl ganz gut beschreiben. Und eins vorweg: das neue Rennformat war ein voller Erfolg und der Wunsch nach einer Wiederholung im kommenden Jahr vereinte alle Mannschaften gleichermaßen. 

Das Renngeschehen gestaltete sich sehr abwechslungsreich und dynamisch. Fünf Mitglieder (bei Herren- und Mixed-Mannschaften) bzw. drei Mitgliederinnen (bei Frauen-Mannschaften) gingen nacheinander auf eine 250-Meter lange Schwimm- und unmittelbar folgend 1.000-Meter lange Laufstrecke. Per Abschlag wurde jeweils das nächste Teammitglied auf die kurze, schnelle Reise geschickt. Unter den 24 Herren-/Mixed- und 11 Frauen-Mannschaften entwickelte sich ein hochspannendes Staffelrennen, was der VfL Wolfsburg mit 1:22 Minuten Vorsprung vor der Heimmannschaft vom TSR Olympia Wilhelmshaven und weiteren 1,5 Sekunden vor Oldenburg für sich entscheiden konnte. Bei den Frauenmannschaften konnten sich die Triathletinnen vom ASC Göttingen vor dem Triathlon-Team Braunschweig und Buxtedhude eine gute Ausgangsposition für den folgenden Wettkampf sichern.

Im zweiten Rennen des Tages, einem Jagd-Sprinttriathlon, wurde in den zuvor erkämpften Zeitabständen jedes Team -nun in der jeweiligen Gesamtstärke- „zu Wasser gelassen“ und nahm die Verfolgung der vorderen Mannschaften bzw. die Flucht vor den dahinter startenden Teams auf. Jedes Mitglied absolvierte nun 500 Meter schwimmend, 20 Kilometer auf dem Rad und schließlich einen 5-Kilometer langen Lauf.

Bei den Männer-/Mixed-Mannschaften siegte überraschend die Heimmannschaft vom TSR Olympia Wilhelmshaven vor Hannover 96 und dem VfL Wolfsburg. Die Siegerinnen gehören dem Triathlonteam Braunschweig an, vor dem ASC Göttingen und dem TSV Anderten.

Ein letzter Wettkampf der Landesliga-Saison 2019 steht nun noch bevor. Am Samstag, den 24.08.2019, steigt das große Finale in Helmstedt.

JuniorNordseeMan Wilhelmshaven 2019

Vierter Wettkampf der Schüler-Nord-Cup-Serie 2019 – Duathlon in Wilhelmshaven

Am Samstag, den 10.08.2019, fand der vierte Wettkampf der Schülerserie Nord 2019 statt. Gastgeber diesmal war der TSR Olympia Wilhelmshaven, der den JuniorNordseeMan 2019 in gewohnt professioneller und souveräner Manier ausrichtete. 

So starteten zum diesjährigen JuniorNordseeMan-Duathlon in Wilhelmshaven insgesamt 96 Nachwuchstriathleten der Schüler-Nord-Cup-Serie. Bei sommerlichem Wetter mit 22 Grad, aber heftigem Wind, erkämpften sich die Kinder und Jugendlichen weitere Punkte für die Gesamtwertung. Dabei zeigten alle Teilnehmer hervorragende Leistungen und machten die Veranstaltung zu einem phantastischen Schauplatz für den Nachwuchssport, der die gute Jugendarbeit der Vereine widerspiegelt.

Am 24.08.2019 und 25.08.2019 wird die Schüler-Nord-Cup-Serie 2019 mit dem 29. Oldenburger Triathlon fortgeführt.

Bericht: Philipp Hoell

Bild: SSB


3. August 2019

Silbersee Triathlon Stuhr

Wilhelmshavener Triathleten von neuer Teamkleidung beflügelt

Die positive Tendenz setzt sich weiter fort: Am Sonntag, den 29.07.2019, erreichte die Landesliga-Mannschaft des TSR Olympia Wilhelmshaven Abteilung Triathlon/Duathlon mit Platz 8 (von 24 Mannschaften) im dritten von fünf Saisonrennen das beste Saisonergebnis bislang. In den Rennen zuvor konnten die Plätze 16 (Hannover-Limmer) und 9 (Peine) erkämpft werden.

Wie schon in Peine stand auch in Stuhr die olympische Distanz auf dem Programm: 1,5 Kilometer Schwimmen, 40 Kilometer Radfahren und 10 Kilometer Laufen. Das Wetter dazu war gut: sommerlich angenehme Temperaturen und Sonnenschein. Allerdings war auch ein deutlicher Windzug auf der Radstrecke zu spüren, der dann beim abschließenden Lauf abgeflaut war und daher keine Kühlung mehr brachte.

Ungeachtet dessen konnten die Triathleten des TSR Olympia Wilhelmshaven einmal mehr sowohl im Team als auch individuell mehr als überzeugen.

Die Landesliga-Mannschaft um Mannschaftsführer Philipp Hoell ging mit acht Startern ins Rennen. Besonders überzeugen konnten in dieser Konkurrenz Melanie Graf und Sven Vanderschot. Graf belegte unter allen Landesliga-Startern der Herren-/Mixed-Wertung Platz 82 (2:24:09 Stunden), Vanderschot wurde 10. (2:09:45 Stunden). Dazwischen lagen mit Hoell (2:15:57 Stunden, 38.), Christian Bruns (2:20:10 Stunden, 58.) und Richard Fruehmann (2:20:22 Stunden, 59.) drei weitere Wilhelmshavener Teammitglieder. Diese fünf bildeten mit der Summe ihrer Platzziffern die Mannschaftswertung. Der 8. Platz im Feld der 24 Mannschaften umfassenden Landesliga in der Herren-/Mixed-Wertung ergab sich dann allerdings gerade auch aus der Tatsache, dass es den anderen drei Teammitgliedern (Hauke Theiler, 105., 2:27:09; Felix Becker, 134., 2:33:16; Lena Baller, 162., 2:58:40) gelang, Konkurrenten anderer Vereine hinter sich zu lassen und damit für höhere Platzsummen zu sorgen.

In die Gesamtwertung aller Einzelstarter über die Olympische Distanz flossen neben den erwähnten Landesligastartern auch die Regionalligisten und freien Starter rein. In diesem großen Starterfeld (316 Männer, 75 Frauen) platzierten sich gerade Graf und Vanderschot besonders beachtlich. Graf belegte unter den Frauen den insgesamt fünften Platz und in ihrer Altersklasse Platz 1. Vanderschot schaffte es als Zweiter ebenfalls aufs AK-Treppchen und war 13.-schnellster Mann insgesamt. Eine fälschlicherweise verhängte Zeitstrafe von 15 Sekunden und eine Fehlleitung beim Radfahren haben eine noch bessere Platzierung dabei sogar noch verhindert.

Neben den Landesliga-Startern kämpften noch weitere TSR-Triathleten um persönliche Bestzeiten und suchten daher in Stuhr die sportliche Herausforderung. Sandra Junge benötigte 2:56:01 Stunden – so schnell war sie noch nie auf dieser Distanz unterwegs und war darum auch unglaublich zufrieden. Christian Jopt erreichte nach 2:24:37 Stunden glücklich das Ziel, konnte er doch gerade beim abschließenden Laufen mit 41:41 Minuten auf 10 Kilometern -bei den beschriebenen Bedingungen- absolut überzeugen.

Neben der Olympischen Distanz boten die Ausrichter des Silbersee-Triathlons auch in diesem Jahr wieder eine Volks-/Sprintdistanz (500 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren, 5 Kilometer Laufen) an. Sarah Becker kam nach 1:16:47 Stunden, Holger Sauerwald nach 1:20:34 Stunden und Stefanie Perschel nach 1:44:42 Stunden ins Ziel.

Zu dem sehr guten Team- und den tollen Einzelergebnissen hat sicherlich –neben der guten Trainingsarbeit– auch das einheitliche Auftreten im brandneuen Teamdress beigetragen. 

In zeitintensiver, mühevoller und letztlich überaus gelungener Fleiß- und Lobbyarbeit haben es Graf, Vanderschot und Thomas Klingenberg im vergangenen Herbst und Winter geschafft, die Sponsoren Sparkasse Wilhelmshaven, Intersport Leffers und Öffentliche Oldenburg für die Idee zu begeistern, einen finanziellen Beitrag zum Vereinssport des TSR Olympia Wilhelmshaven Abteilung Triathlon/Duathlon zu leisten. Mit dem Geld wurde eine professionelle Grafikdesignerin beauftragt, ein individuelles Design für die Triathlonbekleidung des Vereins zu erstellen und für verschiedene Produkte (wie Triathlon-Einteiler, Lauf-T-Shirts oder Radtrikots) anzupassen. Gleichzeitig stellte Vanderschot den Kontakt zu RenéRosa, einer in Deutschland produzierenden Trikotmanufaktur, her. Anfang diesen Jahres konnten alle Puzzleteile zusammengefügt werden und im Frühjahr, nach Anproben von Mustern, ging eine große Bestellung raus. Mit etwas Verzögerung, aber dafür umso mehr als gelungene Überraschung, erreichte die erste Lieferung in der Woche vor dem Stuhr-Wettkampf seinen Bestimmungsort. Zur großen Freude aller Starter. Der Mannschaftsführer der Landesliga-Mannschaft, Philipp Hoell, äußerte sich anschließend wie folgt: „Mit unserer neuen Vereinskleidung sind wir in Stuhr richtig positiv aufgefallen. Unsere Supporter und wir Sportler selbst haben uns auf den Wendepunktstrecken beim Radfahren und Laufen gegenseitig schon in der Ferne erkannt – Motivation pur! Vielen Dank an dieser Stelle im Namen des gesamten Vereins an unsere Sponsoren!“

In den noch ausstehenden Saisonrennen der Landesliga (10.08. NordseeMan Wilhelmshaven und 24.08. Helmstedt), der Verbandsliga (11.08. Braunschweig, 18.08. Altwarmbüchen und 01.09. Bleckede) und weiterer geplanter Einzel- und Staffelstarts (z.B. beim OstseeMan am kommenden Sonntag, den 04.08. oder beim IRONMAN70.3 in Zell am See am 01.09.) wird die neue Teambekleidung hoffentlich ebenso zu starken Leistungen verhelfen. Die Vorfreude bei den Wilhelmshavener Triathleten ist bereits riesig.

Pressewart TSR Olympia Wilhelmshaven Abt. Triathlon/Duathlon:

Philipp Hoell

3. August 2019

16. Friesencross

Beim 16. Friesencross starteten in diesem Jahr fünf Nachwuchstriathleten sowie drei Erwachsene der Duathlon-/Triathlon-Abteilung des TSR Olympia Wilhelmshaven. Es galt sich beim Friesencross einer besonderen Art der Herausforderung zu stellen. Denn die Triathleten mussten sich auf unterschiedliche Bodenbeläge der Laufstrecke einstellen. Von Betonwegen über Passagen im Sand bis hin zum Durchqueren vom matschigen Watt und knietiefen Prielen.

Auch das Wetter zeigte sich von seiner allerbesten Seite und bescherte sonnige 31 Grad im Schatten, die sich jedoch durch den üppigen Seewind frischer anfühlten.

Emma Lehmann erkämpfte sich trotz eines Sturzes und Verletzungen in der Altersklasse SchülerInnen W8 (1000 Meter) den 3. Platz mit einer Zeit von 04:57 Minuten. In der Altersklasse SchülerInnen W11 (2000 Meter) erlangte Malin Olbrich den 4. Platz mit 09:44 Minuten, gefolgt von Melina Mattfeldt mit dem 5. Platz und 09:45 Minuten. Carina Ceronio erkämpfte sich den 1. Platz in ihrer Altersklasse SchülerInnen W12 (2000 Meter), in 08:50 Minuten. Max Zipperling erreichte das Ziel in seiner Altersklasse Schüler M13 (2000 Meter) mit einer Zeit von 10:45 Minuten.

Dag Lehmann erkämpfte sich den 6. Platz in der Altersklasse Senioren M30 (10 Kilometer) in einer Zeit von 49:30 Minuten. In der Altersklasse Senioren M40, ebenfalls über zehn Kilometer, erlief Mirko Hergenröther den 36. Platz in einer Zeit von 1:25:10 Stunden, knapp gefolgt von Olaf Gärtner (37. Platz) in einer Zeit von 1:25:11 Stunden.

Insgesamt war der 16. Friesencross in Schillig durch die Strandatmosphäre und das dazu passende Sommerwetter eine entspannte und tolle Veranstaltung – mit eben besonderen Herausforderungen.

Verfasser:

Olaf Gärtner