19. Mai 2019

Sportabzeichen-Saison 2019

Bericht: Wilhelmshavener Zeitung (Carsten Conrads)

Zur Eröffnung der Sportabzeichen-Saison 2019 hatte Birgit Otten als Sportabzeichen-Beauftragte im Stadtsportbund (SSB) Wilhelmshaven in den „Natosaal“ des Marinestützpunkts eingeladen. Neben SSB-Chef Klaus-Dieter Schulz nahm auch Helmut Möhle als Vorsitzender des städtischen Sportausschusses an der offiziellen Eröffnung teil.

Nach den Grußworten blickte Otten auf das vergangene Jahr 2018 zurück und stellte fest, dass sich in diesem Zeitraum – nach einem sehr guten Jahr 2017 – die Erwartungen nicht ganz erfüllt hätten. Mehr als 700 Sportler haben im Vorjahr die Bedingungen des Deutschen Sportabzeichens erfüllt – 120 Vereinssportler, rund 400 Schüler und die inzwischen „erfreuliche“ (Otten) Zahl von 250 Bundeswehrangehörigen.

„Gefreut habe ich mich über die große Zahl an Jubiläums-Bewerbern und Familiensportabzeichen“, sagte Otten mit Blick auf die 27 Jubilare und immerhin zwölf zu ehrende Familien. In der Vereinswertung lagen – wie schon im Vorjahr – der TSR Olympia und der Wilhelmshavener SSV ganz vorne. Auf Platz drei und vier folgten der STV Wilhelmshaven und der ASV Wilhelmshaven. Diese vier Clubs wurden mit einem Präsent belohnt.

Zum Abschluss stellte Otten noch den neuen Sportabzeichen-Flyer vor, der alle wichtigen Termine für 2019 enthält. Otten: „Die Broschüre ist in der Geschäftsstelle des Stadtsportbundes an der Bremer Straße, im Nautimo, im Freibad Nord und in einigen Vereinsheimen erhältlich.“

Die Sportabzeichen-Preisträger, Familien: Karl-Heinz, Rosemarie, Bastian und Rieke Franke (ASV); Ludwig, Monika, Andre, Greta Hatting, Anne Pilgrim (JTG); Jörn, Ann Kristin und Dominick Felbier (TuR Sengwarden); Sven, Silja und Siiri Reiser; Sandra, Max und Rhea Junge; Katrin, Leif, Björn und Kai Keraudren; Tanja und Paul Lisson, Andrea, Ole und Mika Nettelstroth; Sven Vanderschot, Melanie Graf und Lion Ahlf; Detlef, Birgit und Sören Otten (alle TSR Olympia); Olaf, Tanja, Maike und Silke Amelsberg; Horst Dewald, Sandra Minotti-Dewald, Carlo und Adriana; Traugott, Bo, Pelle und Lotta Böhlke (alle WSSV).

Mehrfachbewerber, 10. Prüfung: Adriana und Carlo Dewald, Adelheid Hirsch, David Nitzschke, Joachim Aust, Sebastian Krüger, Birgit Otten; 15. Prüfung: Sven Wrage, Jörg Schenkel, Jörn Felbier, Chistian Koslowski; 20. Prüfung: Lars Bienert, Frank Deeken, Andreas Poppe; 25. Prüfung: Stephan Clauss, Hans-Georg Szyza, Jörg Fenbers, Christoph Freudenfeld, Harald Ehmen, Margret Eilenfeld; 30. Prüfung: Jörg Funke, Traugott Böhlke, Erwin Schmitt; 40. Prüfung: Rosel Möhlmann, Beate Student; 50. Prüfung: Elke Raudis, Horst Greb.

15 Jahre ehrenamtlicher Prüfer: Karl-Heinz Lohmann.

Bilder: Bulla/SSB

19. Mai 2019

Kreismeisterschaften

Zum 150. Stadtjubiläum konnten die Bogensportler in Wilhelmshaven ihre Kreismeisterschaft wiederbeleben. Der Kreisverband Wilhelmshavener Schützengilde hat nach langer Zeit wieder zwei Vereine mit Bogenschützen in seinen Reihen, so dass ein solcher Wettbewerb wieder Sinn macht.

Bei viel Sonne aber auch viel Wind traten die Sportler am Sonntag den 12. Maiauf der durch den STV Wilhelmshaven hervorragend präparierten Anlage Ihren Wettkampf an. Alle hatten mit dem böigen Seitenwind ihre Probleme, was sich auch in den Ergebnissen niederschlug. Aber gerade auch dieses Handicap sorgte für ein tolles Gemeinschaftsgefühl und ein harmonisches, freundschaftliches Sporterlebnis.

Aber bei aller Harmonie gab es dennoch leidenschaftliche und spannende Duelle in den unterschiedlichen Klassen.

Kreismeister Bogenschießen im Freien  wurden:

Recurve Herren Fabian Korbel 529 Ringe und damit alter und neuer „Herr der Ringe“

Recurve Master Olaf Koschke 520 Ringe

Recurve Senioren Friedel Grunwald 478 Ringe

Recurve Schüler A Kristoffer Priesel 275 Ringe

Recurve Jugend weiblich Laura Sarow  205 Ringe

Recurve Junioren  Tammo Tenter 366 Ringe

Compound Herren Pascal Böhling 332 Ringe

Compound Damen Kathi Oelsner 336 Ringe

Compound Master  Michael Böhling 532 Ringe

Blankbogen Damen Sandra Schipper 458 Ringe

Blankbogen Herren Jochen Wollschläger 404 Ringe

Blankbogen Master weiblich Liane Kingerter 234 Ringe

Blankbogen Master Stephan Röbel 418 Ringe

Blankbogen Jugend Michèle Wöhl 106 Ringe

Schüler Anfänger Lea Sophie Haye 209 Ringe

Erwachsene Anfänger Pablo Wendel 508 Ringe

Von den angetretenen Schützen werden 16 an der Bezirksmeisterschaft am 26. Mai in Edewecht teilnehmen und hoffentlich auch das Podest stürmen.

Foto: Silke Schüth

Vericht: Jörg Richter

Kreisverband Schützengilde Wilhelmshaven

19. Mai 2019

In 90 Tagen zur DM

Am kommenden Wochenende werden die beiden Sportakrobaten des TSR Olympia, Mira Spieß und Lina Carow, bei den Deutschen Meisterschaften der Schüler in Hoyerswerda neben weiteren 26 Damenpaaren an den Start gehen. Eigentlich konnte man zu Beginn dieses Jahres nicht damit rechnen, dass die beiden 12- und 10-Jährigen Akrobatinnen in dieser Konstellation am Samstag zusammen turnen werden.

Die eigentlichen Planungen gingen in eine ganz andere Richtung: Mira Spieß sollte als Obermann innerhalb einer Damengruppe durchstarten und Lina Carow stand als Bundeskaderathletin mit ihrer damaligen Partnerin kurz vor der Nominierung für die Europameisterschaften Ende des Jahres in Israel. Aber es kam für beide Obermänner alles anders als geplant. Aus persönlichen Gründen sowie Verletzungen brachen zeitgleich die Partnerinnen der beiden Sportakrobatinnen weg und beide standen plötzlich vor einer ungewissen Zukunft. Wird man jetzt noch bei Landes-, Nordwestdeutschen- sowie Deutschen Meisterschaften u.a. in Wilhelmshaven an den Start gehen können? Gibt es noch eine sportliche Karriere? Gedanken, die nicht nur die beiden jungen Mädchen ins Grübeln brachten. Doch nach einigen Tagen war in Trainerin Silke Spieß die Idee geboren, aus zwei talentierten Obermännern ein Schüler-Damenpaar mit Perspektive zusammen zu setzen. Mira wurde kurzerhand zu einem Untermann „umfunktioniert“ und Lina wurde als Obermann oben drauf gesetzt.

Enorme Willenskraft, Fleiß und Ehrgeiz führten dazu, dass die beiden jungen Sportakrobatinnen es tatsächlich schafften, sich innerhalb kürzester Zeit einen derartigen Leistungsstandard zu erarbeiten, der es ihnen ermöglichte, sich für die Landes-, Nordwest-Deutschen und die Deutschen Meisterschaften zu qualifizieren. 

„Die Beiden sind einfach unglaublich. Mit ihren jungen Jahren eine derartige Situation so zu meistern und gestärkt daraus hervorzugehen, gelingt nicht jedem. Und wenn man dann noch die Freude in ihren Gesichtern sieht, wenn sie ihre Übungen turnen, kann man einfach nur stolz auf sie sein.“ so Silke Spieß weiter.

Bericht: Timo Spieß

19. Mai 2019

FINIS CUP in Duisburg

Der „TPSK von 1925“ richtete am 11.05. und 12.05.2019 den  „FINIS CUP“ im Schwimmstadion Duisburg aus.  401Teilnehmer wurden von 35 Vereinen aus sechs Bundesländern und Belgien gemeldet und sprangen insgesamt 1980 mal ins Becken.

Zu Gast waren auch der Nachwuchskader und der Wettkampfkader des Landesstützpunktes Oldenburg. Aus Wilhelmshaven reisten Luca Mathis Jantzen und Marje Thomßen vom Wilhelmshavener SSV mit ihren Trainingskameraden und -kameradinnen aus Oldenburg und dem Umland mit.

Sehr erfolgreich war die Teilnahme an dieser erst zum zweiten mal ausgetragenen und damit noch jungen Wettkampfveranstaltung für Luca. Trotz des sehr starken Teilnehmerfeldes räumte er richtig ab und nahm bei sieben Starts fünf Medaillen mit nach Hause. Dreimal Bronze sicherte er sich in 100 Meter (m) Freistil in 1:05,55 Minuten, 50m Brust in 0:43,56 Minuten und in 50m Schmetterling in 0:36,75 Minuten. Über 50m Rücken kam er mit einer Zeit von 0:36,29 auf den zweiten Rang und als Krönung holte er sich Gold über 50m Freistil in einer Zeit von 0:29,24 Minuten.

Marje freute sich über eine Bronzemedaille im 50m Brust-Wettkampf und schlug dort nach 0:40,87 Minuten an. Zwei neue persönliche Bestzeiten auf der 50m-Bahn mit deutlichen Verbesserungen konnte sie zusätzlich noch verbuchen. Über 100m Freistil verbesserte sie sich um 8 Sekunden auf 1:22,14 Minuten und auf der 200m-Freistilstrecke sogar um 14 Sekunden auf 2:55,14 Minuten.

Fotograf: Nico Gerdes

von links: Marje Thomßen, Luca Mathis Jantzen

Bericht: Ingo Thomßen

19. Mai 2019

Bad Dürkheim und Hamburg

Die deutschen Seniorenmeisterschaften in Bad Dürkheim und innerhalb einer Woche das Wappen von Hamburg 2019 waren noch zwei wichtige Turniere für die Nominierung zu den Weltmeisterschaften in der ägyptischen Hauptstadt Kairo. Darüber konnte sich Heidrun West vom WSC Frisia freuen, dass ihre Zielvorstellung aufgegangen ist, und sie im Säbel und Florett starten kann. In Bad Dürkheim erkämpfte sie sich im Säbel eine Bronzemedaille und einen 5. Platz im Florett. In Hamburg reichten ihr zwei Bronzemedaillen im Florett und Säbel. Die Qualifikation zu den Weltmeisterschaften stand fest.

Bild: privat

Bericht: Heidrun West

19. Mai 2019

Norddeutsche Mehrkampfmeisterschaften

WSSV-Athletin Celina Haake in Potsdam

Celina Haake (Jahrgang 2007) nahm am 11.05. und 12.05.2019 an den Norddeutschen Mehrkampfmeisterschaften für die Jahrgänge 2007 und 2008 in Potsdam teil. Qualifizieren kann man sich für diese Meisterschaft ausschließlich über 200m Lagen. In dieser Disziplin muss man sich zum Stichtag unter den ersten 100 der Bestenliste des Norddeutschen Schwimmverbandes befinden. Mit Platz 33 war sie also dabei.

Über genau diese Strecke ging es am Samstag als erstes. Dabei wurde ihr dann gleich im ersten Wettkampf die Wende von der Rücken- in die Bauchlage zum Verhängnis. Wegen eines Fehlers dabei wurde sie hier disqualifiziert.

Nach diesem missglückten Debüt auf einer Norddeutschen Meisterschaft konzentrierte sich Haake dann aber, obwohl sie nun keine Chancen mehr auf eine gute Platzierung in der Mehrkampfwertung hatte, schnell wieder hochmotiviert auf die kommenden Starts. Das sollte sich für sie auszahlen. Als nächstes ging es dann nämlich für die 200m Freistil-Strecke ins Becken. Und hier konnte sie nicht nur ihre persönliche Bestzeit von 2:28,93 auf 2:25,51 Minuten verbessern. Neben einem siebten Platz bedeutete dies auch das Erreichen ihrer mittlerweile dritten Pflichtzeit für die Deutschen Jahrgangsmeisterschaften (DJM) Ende Mai in Berlin.

Beim ersten Start am Sonntag erreichte sie über 50m Kraulbeine einen elften Platz. Bei den folgenden 100m Freistil holte Celina sich mit einer neuen persönlichen Bestzeit dann noch ihre vierte Startberechtigung für die „Deutschen“ vom 28.05. bis 01.06.2019 in der Hauptstadt.

Die abschließenden 400m Freistil absolvierte Haake mit einer weiteren Bestzeit (5:23,55 Minuten) und konnte diesen Wettkampf mit dem Wissen beenden, dass sie ohne die Disqualifikation in der Mehrkampfwertung eine Platzierung unter den ersten zehn ihres Jahrgangs belegt hätte.

Aber auch so schloss sie das letzte Wochenende, dass die letzte Möglichkeit zur Qualifikation für die DJM in Berlin bot, mit einer Verdopplung ihrer Pflichtzeiten auf vier ab. Entsprechend erfreut zeigte sich der mitgereiste Trainer Siegmund Sladkowski.

Die Meisterschaft wurde für den Norddeutschen Schwimmverband e.V. vom „Potsdamer Schwimmverein im OSC Potsdam“ im Sport- und  Freizeitbad „blu“ ausgerichtet. 317 Teilnehmer aus 87 Vereinen aus den acht norddeutschen  Bundesländern sprangen insgesamt 1890 mal ins Becken.

Fotograf: Lisa Haake von links: Trainer Siegmund Sladkowski, Celina Haake

Bericht: Ingo Thomßen

19. Mai 2019

Meerlauf Bad Zwischenahn

Sehr gutes Teamergebnis der TSR-Triathleten

Eine gute Laufform bewiesen Sportler der Triathlon-/Duathlon-Abteilung des TSR Olympia Wilhelmshaven beim 6. Meerlauf in Bad Zwischenahn am Samstag, den 11. Mai 2019. 517 Teilnehmer nahmen bei guten äußeren Rahmenbedingungen die sehr schöne 12,1 Kilometer lange Rundstrecke um das Zwischenahner Meer in Angriff.

Mit vier Männern unter den schnellsten 20 Läufern lieferte der TSR Olympia eine sehr gute Mannschaftsleistung ab. Schnellster Wilhelmshavener war Christian Nilles auf Platz 10 der Gesamtwertung und einem zweiten Platz in seiner Altersklasse M 30 in 48:32 Minuten. Nur 5 Sekunden dahinter wurde Stephan Maywald 11. in der Gesamtwertung und ebenfalls Zweiter seiner Altersklasse (M 45). Gar einen Sieg in der männlichen Jugend konnte Salmaan Ibrahim Salad in 49:53 Minuten erringen.

Weitere Ergebnisse:

Olaf Gärtner         18. gesamt / 4. M40         in 50:08 Minuten

Dag Lehmann     31.gesamt / 8. M30         in 51:55 Minuten

Heiko Lockowandt     84. gesamt / 10. M 50     in 56:07 Minuten

Detlef Otten         244. gesamt / 35. M 55     in 1:05:34 Stunden

Bericht: Detlef Otten

11. Mai 2019

Große Benefiz-Sportgala

31.05.2019, 19.00 Uhr, Stadthalle Wilhelmshaven

90 Minuten sportliche Höchstleistungen pur- ein Versprechen, das TSR-Geschäftsführer Timo Spieß gerne gibt. Die diesjährigen Deutschen Meisterschaften der Sportakrobatik, welche erneut nach 2013, 2015 und 2017 vom DSAB an den TSR Olympia Wilhelmshaven übertragen worden sind, sollen zum 150jährigen Stadtjubiläum mit einem Paukenschlag eröffnet werden. “Wir haben immer eine großartige Unterstütztung der Stadt erfahren. Mit dieser Show möchten wir unseren Dank aussprechen und etwas an die Stadt, Sponsoren und Geldgeber zurückgeben.”

Seit es das “Feuerwerk der Turnkunst” nicht mehr in Wilhelmshaven gibt, hoffte der Zuschauer lange vergeblich, auf derartige vergleichbare Shows. Das soll sich nun ändern. Beke Brumme und Silke Spieß vom TSR haben internationale Turngrößen gepaart mit Lokalmatadoren zu einem abwechslungsreichen Programm kombiniert. Ein Programm, welches keine Langeweile aufkommen lässt.

So kommt kein geringerer als der Kunstturn-Olympiaheld von Rio 2016 Andreas Toba nach Wilhelmshaven. Andreas Toba ist neben seinen sportlichen Erfolgen besonders durch sein selbstloses Verhalten, trotz Kreuzbandverletzung am Pauschenpferd in Rio bei der Olympiade zu starten und dadurch die Deutsche Kunstturnnationalmannschaft ins Finale zu führen, in den Focus der Medien geraten.

Mit dabei sind auch die World Games Gewinner 2018 der Sportakrobatik Tim Sebastian und Michail Kraft sowie die WM-Teilnehmer Xenia Mehlhaff, Daniel Blintsov, Lena Bednarz und Selima Wardin.

Gespannt sein darf man auf den Auftritt der Gruppe “The Funky Monkeys”. Die drei aus Berlin stammenden Akrobaten, welche bereits beim Festival in Monte Carlo waren, werden ihre Spezialität am “Chinese Pole” präsentieren. Ein Showact der ganz besonderen Art.

Die Deutschen Meister der Rhythmischen Sportgymnastik aus Bremen werden den Zuschauer verblüffen, wie drei Reifen und zwei Paar Keulen durch die Luft fliegen können und trotz zahlreicher Bewegungen der Gymnastinnen nicht den Boden berühren. Die Hip-Hop-Tänzer der Tanzschule von Oehsen, der Saxophonist Chris Kawa und noch viele mehr werden in der von Inka Gieseler-Wehe und Mathias Held moderierten Show den Zuschauer in den Bann ziehen.

Beginn der Show ist um 19.00 Uhr (Einlass ab 17.30 Uhr). 10 Euro für Erwachsene und fünf Euro für Kinder und Jugendliche bis 15 Jahre. Der Erlös wird an ein Wilhelmshavener Projekt gespendet.

Der Vorverkauf für die Benefizveraanstaltung läuft bereits. So können Karten bei der Hauptstelle der Sparkasse Wilhelmshaven sowie bei der Wilhelmshaven Touristik und Freizeit Gmbh erworben werden.

Hier der Link zum Kartenverkauf:

https://stadthalle-wilhelmshaven.reservix.de/p/reservix/group/303248

Timo Spieß

11. Mai 2019

Nordwest-Deutschen Meisterschaften

Am vergangenen Wochenende fanden in Nordhorn die Nordwest-Deutschen Meisterschaften der Sportakrobatik statt. Insgesamt 275 Sportler aus den Landesverbänden Nordrhein-Westfalen, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein und Niedersachsen kämpften um den begehrten Titel. Vom TSR Olympia Wilhelmshaven hatten sich sechs Sportakrobaten für diese Meisterschaft qualifiziert.

In der Schülerklasse ging das Damenpaar Mira Spieß und Lina Carow an den Start. Während sie sich in der Dynamikübung noch mit Platz 3 aufgrund eines fehlenden Schwierigkeitselementes zufriedengeben mussten, zeigten sie sich an zweitem Wettkampftag nervenstark. Mit einer fast fehlerfreien Balanceübung gingen sie in Führung, mussten sich aber insgesamt mit Platz 3 begnügen. Nur 0,35 Punkte fehlten zu Platz 1!

In der Jugendklasse ging das Damenpaar Laura Prüfer und Laura Schlalos an den Start. Sie begannen den Wettkampf mit einer sauberen Dynamikübung und gingen verdient mit dem zweiten Platz in den nächsten Wettkampftag. Trotz einer sehr guten Leistung in der Balanceübung sahen die Kampfrichter andere Formationen besser, sodass am Ende der „unglückliche“ Platz 4 für die Beiden heraussprang.

Einen durchwachsenen Wettkampf zeigte das Herrenpaar Thorne Spieß und Leonard Hemken. Aufgrund einer Verletzung konnten sie nicht alle Elemente in der Dynamikübung zeigen. Während ihnen in der Balanceübung die schwierigen Elemente gelangen, zeigten sie bei einem „sicheren“ Element Nerven und mussten sich letztendlich mit Platz 2 zufriedengeben.

Timo Spieß: „ Im Profifußball spricht man aktuell vermehrt über falsche Schiedsrichterentscheidungen und den sogenannten Videobeweis. An beiden Tagen hätte ich gerne, unabhängig von den Übungen unserer Sportler, den Videobeweis gefordert. Im Sinne der sportlichen Fairness sollte man über einen solchen Einsatz auch in Sportakrobatik nachdenken!“

Foto: Sabine Prüfer

von links: Laura Prüfer, Mira Spieß, Lina Carow, Laura Schlalos, Thorne Spieß und Leonard Hemken

von oben: Laura Prüfer, Leonard Hemken, Laura Schlalos, Mira Spieß, Lina Carow & Thorne Spieß

Bericht: Timo Spieß

11. Mai 2019

Norddeutschen Meisterschaften

WSSV-Schwimmer in Magdeburg

In Top-Form präsentierten sich die drei Athleten des Wilhelmshavener SSV bei den Norddeutschen Meisterschaften, Norddeutschen Junioren-Meisterschaften und Norddeutschen Jahrgangsmeisterschaften vom 03. bis 05.05.2019 in Magdeburg. Dass sich das viele harte Training mit bis zu sieben Einheiten in der Woche auszahlt, stellten sie mit drei neuen, teils signifikanten Verbesserungen ihrer Bestzeiten bei ihren vier Starts unter Beweis. Den Anfang machte am Freitag Meret Retzlaff (Jahrgang 2006), die über 50 Meter in ihrer Hauptlage Rücken startete und mit einer neuen persönlichen Bestmarke von 0:35,67 Minuten anschlug. Damit kam sie in ihrem Jahrgang auf Platz 25. Lisa Bleek war über 50 Meter Schmetterling mit 0:30,68 Minuten über eine Sekunde schneller als ihre Meldezeit und vorherige Bestmarke und kam damit auf Platz 11 in der Jahrgangswertung. Ähnlich erfolgreich war sie bei ihrem Start über 50 Meter Freistil, bei dem die Konkurrenz bei allen Meisterschaften stets besonders groß ist. Auch hier schwamm sie deutlich schneller als gemeldet und schaffte es mit einer Zeit von 0:28,95 auf Rang 20. Luca Mathis Jantzen sprintete in 0:28,68 Minuten ebenfalls über 50 Meter Freistil auf den 14. Platz der 2006er Jungen. Damit fehlten ihm, wie auch Lisa Bleek bei ihren zwei Starts, nur ca. eine halbe Sekunde zur Qualifikation für die Deutschen Jahrgangsmeisterschaften Ende Mai in Berlin. So ist denn auch die Teilnahme an diesen das erklärte Ziel für das nächste Jahr. Auch möchte sich die WSSV-Schwimmabteilung im kommenden Jahr mit einem noch größeren Team für die „Norddeutschen“ qualifizieren. Das das mit dem eingeschlagenen Weg kein zu hoch gestecktes Ziel ist, davon zeigten sich die Trainer Ole Jantzen und Siegmund Sladkowski nach dem guten Abschneiden ihrer Schützlinge in Magdeburg überzeugt.

Ausgerichtet wurde die Veranstaltung in der Elbe-Schwimmhalle vom SC Magdeburg e.V. für den Norddeutschen Schwimmverband. An den drei Tagen sprangen 987 Aktive aus 155 Vereinen für insgesamt 3136 Einzel- und 103 Staffelstarts in das Becken.

Bericht und Fotograf: Ingo Thomßen

Foto: von links Lisa Bleek, Luca Mathis Jantzen, Meret Retzlaff

Bericht:

11. Mai 2019

Acro-Cup in Albershausen

Am vergangenen Wochenende fand in Albershausen der 11. Internationale Acro-Cup statt. Über 400 Sportler aus der Schweiz, Italien, England, Irland, Tschechien, Israel, Österrreich und Deutschland hatten den weiten Weg gewählt, um um die Plätze zu kämpfen.

Vom TSR Olympia Wilhelmshaven waren sechs Sportler an den Start gegangen. Für das neu formierte Damenpaar Mira Spieß und Lina Carow war es in dieser Zusammenstellung der erste Einsatz auf internationalem Parkett. Da es international keine Schülerklasse gibt, mussten die beiden 10 und 11jährigen Sportlerinnen direkt in der nächst höheren Jugendklasse (bis 16 Jahre) starten. Lina und Mira bewiesen Nervenstärke und zeigten zwei saubere Übungen. Aufgrund der fehlenden Zusatzanforderung für die Jugendklasse mussten die beiden sich jedoch in dem starken Teilnehmerfeld mit Platz 15 zufrieden-geben.

In der gleichen Altersklasse starteten Laura Prüfer und Laura Schlalos. Zeigten sie in der Balanceübung beim ersten Element noch leichte Nerven, konnten sie sich in der Dynamikübung noch einmal steigern und sich somit fürs Finale der besten 12 Formationen qualifizieren. Im Finale wurde noch einmal die Balanceübung gefordert, welche die beiden sicher auf die Matte brachten und sich noch einmal um drei Plätze nach vorne auf Platz 9 verbesserten.

Das Herrenpaar Thorne Spieß und Leonard Hemken turnte eine ausdrucksstarke Balanceübung, in der alle Elemente gelangen. In der Dynamikübung mussten die beiden leider einen groben Fehler bei einem individuellen Element und einem Paarelement und damit verbunden einen hohen Punktabzug in Kauf nehmen. Trotz einer mitreißenden Choreographie mussten die beiden Sportler sich am Ende mit Platz 3 hinter den starken Herrenpaaren aus Riesa/ Dresden und Prag zufrieden geben.

„Der Wettkampf hat gezeigt, dass bei allen Formationen noch viel Luft nach oben ist. Wir müssen die verbleibende Zeit nutzen, um die noch vorhandenen Unsicherheiten abzuschalten!“

Foto: Sabine Prüfer

von links: Laura Schlalos, Laura Prüfer, Lina Carow, Mira Spieß, Leonard Hemken und Thorne Spieß

Bericht: Timo Spieß

11. Mai 2019

Landesmeisterschaften

SG Wilhelmshaven bei Landesmeisterschaften der langen Bahn in Hannover

Exakt 90 Vereine sorgten mit 2146 Meldungen bei den diesjährigen Landesmeisterschaften der langen Bahn 2019 mit Schwimm-Mehrkampf für die Jahrgänge 2007/2008 für gute Stimmung. Ausgerichtet wurde diese zweitätige Veranstaltung vom Verein Hannover 96 e.V. An zwei Tagen schwammen 437 Sportler um Jahrgangs- und offene Titel des Landesschwimmverbandes Niedersachsen. Von der SG Wilhelmshaven starteten Karen Goldmann, Martje Marie Beke Hackmann und Renke Röben.

Karen Goldmann (2008) startete über 50 m Brust und verbesserte hier ihre persönliche Bestzeit um 2 Sekunden (0:44,66/ Platz 11), 50 m Freistil (0:35,24/23.), 100 m Rücken (1:32,56/ 20.), 50 m Rücken (0:42,08/21.) und über 100 m Brust (1:42,43/23.).

Martje Marie Beke Hackmann (2008) absolvierte 6 Starts über 200 m Rücken (3:08,86/Platz 12), 50 m Freistil (0:34,29/24.), 100 m Rücken (1:30,54/14.), 200m Lagen (3:14,04/15.), 50 m Schmetterling (0:39,36/15.) sowie über 50m Rücken (0:38,84/7.). Auch sie verbesserte sich bei drei Starts um bis zu 3 Sekunden.

Ebenfalls 6 Einzelstarts absolvierte Renke Röben. Er startete über 50 m Brust (0:51,37/Platz 26), 200 m Rücken (3:15,66/16.), 50 m Freistil (0:38,01/42.), 200m Freistil (2:52,29/21.), 50 m Rücken (0:43,91/25.) und 100 m Brust (1:50,24/22.). Über 200 m Rücken steigerte er seine persönliche Bestzeit um 12 Sekunden.

Foto: Ulrike Oncken-Röben

Bericht: Petra Kinski
SG Wilhelmshaven

11. Mai 2019

Palaismeeting in Rastede

Dana Klische erfolgreichste Schwimmerin der SG Wilhelmshaven in Rastede

Beim traditionellen Palaismeeting in Rastede zeigten sich die Aktiven der SG Wilhelmshaven von ihrer besten Seite. 47 Aktive absolvierten 178 Einzel- sowie 7 Staffelstarts und erzielten 70 Medaillen – davon 24 Gold-, 27 Silber- und 19 Bronzemedaillen sowie zahlreiche neue persönliche Bestzeiten und Saisonbestzeiten. Insgesamt starteten 386 Teilnehmer aus 22 Vereinen mit 1425 Einzel- und 55 Staffelstarts gegeneinander an.

Beste weibliche Starterin und zugleich auch erfolgreichste Teilnehmerin der SG Wilhelmshaven war Dana Klische (2000). Sie blieb bei all ihren fünf Starts ungeschlagen und erreichte somit fünf Erste Plätze in 100 m Freistil, 100 m Lagen, 50 m und 100 m Schmetterling und 50 m Freistil.

Beste männliche Starter waren Mika Omland (2004) mit zwei ersten Plätzen über 50 m Brust, 50 m Rücken und drei zweite Plätze über 50 m und 100 m Freistil und 100 m Lagen sowie Jannis Neumann (2000) über 100 m Schmetterling und 100 m Lagen mit jeweils Platz eins und über 50 m Schmetterling, 50 m und 100 m Freistil auf Platz zwei.

Besonders aufgeregt war Jana Müller (2012). Für sie war es die erste Erfahrung bei einem Wettkampf und schwamm im kindgerechten Abschnitt über 25 m Freistil mit einer Zeit von 0:46,81 und belegte somit Platz 5.

Absolute Höhepunkte waren auch dieses Mal wieder die Staffeln. Jeweils einen dritten Platz gab es für die 1. Mannschaft der 4 x 50 m Brust-Staffel weiblich mit Laura Leuschner, Feenja Hütter, Lea Hecker und Marie Mehrtens mit einer Zeit von 3:08,32 sowie für die 1. Mannschaft der 4 x 50 m Freistil-Staffel männlich mit Benedikt Weschenfelder, Bosse Bünning, Corvin Neumann und Christoph Kinski mit einer Zeit von 2:43,24.

Einen vierten Platz gab es für die 2. Mannschaft der 4 x 50 m Lagen Staffel mit Nele Luks, Charlotte Toben, Laura Hiller und Thomke Tenter mit einer Zeit von 2:55,26.

Über insgesamt drei fünfte Plätze freuten sich Sportler der 1. Mannschaft der 4 x 50 m Lagen-Staffel männlich mit Mika Omland, Till Wübbenhorst, Jannis Neumann und Bosse Bünning mit einer Zeit von 3:14,76 sowie die 2. Mannschaft der 4 x 50 m Freistil-Staffel weiblich mit Marie Mehrtens, Hannah Aden, Charlotte Toben und Thomke Tenter mit einer Zeit von 2:38,50 und die 2. Mannschaft der 4 x 50 m Lagen-Staffel weiblich mit Martje Hofmann, Feenja Hütter, Laura Leuschner und Dana Klische mit einer Zeit von 3:00,36.

Einen neunten Platz gab es für die 1. Mannschaft der 4 x 50 m Freistil-Staffel weiblich mit Lentje Hütter, Leni Kiana Schäfer, Nantke Böncker und Dana Klische mit einer Zeit von 2:57,02.

Als SG-Kampfrichter waren Elke und Lentje Hütter, Stephanie und Tom Wübbenhorst, Stephan Lonkowski, Marco Folkers und Wiebke Böncker im Einsatz.

1.Plätze

Bosse Bünning (2011) 50 m Brust (1:11,19), 50 m Freistil (0:55,97); Katharina Kinski (2003) 50 m Rücken (0:36,57); Dana Klische (2000) 100 m Freistil (1:12,28), 100 m Schmetterling (1:30,51), 100 m Lagen (1:25,54), 50 m Schmetterling (0:39,31), 50 m Freistil (0:34,07); Laura Leuschner (1998) 50 m Brust (0:42,81); Marie Mehrtens (2001) 50 m Brust (0:41,16), 100 m Schmetterling (1:23,08); Jannis Neumann (2000) 100 m Schmetterling (1:17,95), 100 m Lagen (1:19,12); Mika Omland (2004) 50 m Brust (0:37,88), 50 m Rücken (0:36,78); Niko Omland (2006) 50 m Brust (0:42,72); Saskia Remmers (1988) 50 m Schmetterling (0:34,15), 50 m Freistil (0:32,26); Thomke Tenter (1998) 100 m Schmetterling (1:24,06), 50 m Schmetterling (0:37,82); Charlotte Toben (2007) 50 m Freistil (0:38,44), 100 m Brust (1:47,52); Benedikt Weschenfelder (2001) 50 m Brust (0:39,73), 100m Brust (1:32,49)

2.Plätze

Bosse Bünning (2011) 50 m Rücken (1:05,41); Bastian Folkers (2011) 50 m Brust (1:15,52); Laura Hiller (2001) 100 m Lagen (1:23,88), 50 m Schmetterling (0:37,63); Feenja Hütter (2009) 50 m Schmetterling (0:58,90); Lentje Hütter (2004) 100 m Freistil (1:14,37), 100 m Schmetterling (1:30,67), 50 m Schmetterling (0:39,19); Christoph Kinski (2003) 50m Schmetterling (0:33,04); Luca Klusen (2003) 50 m Rücken (0:40,04); Marlon Klusen (2002) 100 m Brust (1:45,11); Laura Leuschner (1998) 100 m Schmetterling (1:25,72), 50 m Schmetterling (0:37,82); Marie Mehrtens (2001) 100 m Brust (1:30,75); Jannis Neumann (2000) 100 m Freistil (1:09,05), 50 m Schmetterling (0:35,34), 50 m Freistil (0:31,58); Mika Omland (2004) 100 m Freistil (1:10,59), 100 m Lagen (1:20,72), 50 m Freistil (0:31,75); Niko Omland (2006) 50 m Rücken (0:48,06), 100 m Brust (1:39,58); Thomke Tenter (1998) 100 m Freistil (1:11,31), 50 m Freistil (0:33,62); Charlotte Toben (2007) 50 m Brust (0:47,71), 100 m Lagen (1:35,60); Benedikt Weschenfelder (2001) 100 m Schmetterling (1:25,56); Nina Christine Zehle (2000) 50 m Rücken (0:47,28)

3.Plätze

Lilian Eudenbach (2006) 100 m Schmetterling (1:54,03); Laura Hiller (2001) 50 m Brust (0:41,19), 50 m Rücken (0:37,33), 100 m Brust (1:32,53); Feenja Hütter (2009) 100 m Brust (1:54,68); Neele Kießlich (2008) 100 m Rücken (1:48,34); Katharina Kinski (2003) 50 m Brust (0:42,73); Marlon Klusen (2002) 100 m Rücken (1:58,28); Laura Leuschner (1998) 50 m Freistil (0:34,61); Marie Mehrtens (2001) 100 m Freistil (1:15,26), 50 m Freistil (0:33,10); Benedikt Weschenfelder (2001) 50 m Schmetterling (0:35,67), 50 m Freistil (0:31,11); Claas Wippich (2002) 50 m Schmetterling (0:39,02), 50 m Freistil (0:36,42); Nina Christine Zehle (2000) 100 m Freistil (1:27,03), 100 m Schmetterling (1:55,09), 50 m Schmetterling (0:48,10), 50 m Freistil (0:39,46) 51

Foto: Stefan Neumann

Bericht: Petra Kinski
SG Wilhelmshaven


Petra Kinski
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11. Mai 2019

Palaismeeting in Rastede

Am Sonntag, den 28.04.2019 nahmen 21 Aktive des Wilhelmshavener SSV am zehnten Palaismeeting in Rastede teil. Im „Hallenbad Am Palaisgarten“ gingen 386 Schwimmerinnen und Schwimmer aus 22 Vereinen für insgesamt 1425 Einzel- und 55 Staffelstarts ins Rennen.

Bei 74 Einzel- und drei Staffelstarts konnten die Aktiven des WSSV 29 Mal Gold, 21 Silbermedaillen und sechs dritte Plätze in den Einzel- und Staffelwettkämpfen, inkl. der offenen Wertung erkämpfen. Offen, also altersunabhängig, wurden die Staffeln und zusätzlich zur Jahrgangswertung der 50m Freistil-Wettkampf gewertet. Alle drei angetretenen weiblichen Staffeln des WSSV konnten je einen zweiten Platz feiern. Im 4x50m Brust Staffel-Wettkampf waren dies Lisa Bleek (2003), Mia-Sophie Schug (2009), Amelie Settekorn (2009) und Jasmin Elpel (2005) mit einer Zeit von 3:03,21 , die nur zwei Sekunden hinter dem Schnellsten Team anschlugen . In der 4x50m Freistil-Wettkampf überzeugten in einem Feld von 14 Mannschaften Lina Thomßen (2001), Lisa Bleek (2003), Milena Fellensiek (2007) und Mia-Sophie Schug (2009) mit einer Zeit von 2:22,87 mit
Silber, nur eine halbe Sekunde langsamer als das Siegerteam. Bei den 4x50m Lagen schlugen das Team von Milena (2007) und Talea Fellensiek (2004), Lisa Bleek (2003) und Mia-Sophie Schug (2009) nach 2:46,96 ebenfalls nur zwei Sekunden hinter den Erstplatzierten und vor den elf weiteren Konkurrenzteams an.

 In der offenen Wertung über 50m Freistil setzten sich Lisa Bleek (2003) mit dem ersten Platz in 0:29,03 Minuten und Lina Thomßen (2001) mit Silber in 0:30,28 gegen die weiteren 146 Konkurrentinnen durch.

Die angetretenen Masters-Schwimmer schmückten sich mit ausschließlich ersten Plätzen. Olaf Amelsberg über 100m Brust und 100m Lagen, Jochen Bünning über 50m Freistil, 100m Freistil, 50m Schmetterling und ebenfalls 100m Lagen, Eike Graf über 50m Freistil, 50m und 100m Brust und 50m und 100m Rücken. Stefan Tramnitzke siegte über 50m und 100m Brust.

Erfolgreichste jugendliche WSSV-Teilnehmerin war an diesem Tag Lisa Bleek (2003) mit fünf Goldmedaillen in Einzelwettkämpfen, inkl. der offenen Wertung, gefolgt von Lina Thomßen (2001) mit vier Mal Gold und zwei Silbermedaillen. Talea Fellensiek (2004) kam auf vier erste Plätze, Jasmin Elpel (2005) auf einmal Gold, zweimal Silber und einmal Bronze. Marje Thomßen (2006) erschwamm eine goldene und zwei silberne Medaillen, Janneke Lobeck (2005) bekam vier Mal Silber umgehängt. Timon Settekorn holte sich Gold über 50m Brust. Carolin Czerwinske (1999) kam nach dreijähriger Wettkampfpause auf zwei Mal Silber und einmal Bronze, Milena Fellensiek (2007) auf einmal Silber und drei Mal Bronze. Maike Amelsberg (2002) gewann zwei Mal Silber, ihre Schwester Silke (2005) erreichte einen zweiten und einen dritten Platz, wie auch Mia-Sophie Schug (2009). Lars Tramnitzke (2004) holte sich einmal Silber.

Ihre persönlichen Bestzeiten besonders deutlich verbessern konnte z.B. Milena Fellensiek, die über 100m Freistil über 13 Sekunden schneller anschlug mit einer Zeit von 1:29,32 oder auch Silke Amelsberg, die sich mit einer Zeit von 0:41,63 über 50m Schmetterling um 10 Sekunden verbesserte. Stefan Tramnitzke korrigierte seine eigenen Bestzeiten über 50m Brust um fünf und die über 100m Brust um acht Sekunden nach unten.

Silke Amelsberg konnte sich mit ihrer 50m-Freistil-Zeit von 0:32,00 auf die Hundertstelsekunde genau für die Landesmeisterschaften Ende Juni in Diepholz qualifizieren. Lina Thomßen konnte ihr Konto mit Pflichtzeiten für Diepholz ebenfalls um die 50m Freistil, die sie in 0:30,28 zurücklegte (Pflichtzeit: 0:30,50), auffüllen.

Zum erfolgreichen WSSV-Team gehörten noch Katharina Reese und Lisa Nguyen.

Die Trainer Siegmund Sladkowski und Stefan Tramnitzke freuten sich am Ende des Wettkampfes über 40 neue persönliche Bestzeiten und die vielen guten Platzierungen.

Als Kampfrichter stellten sich für den WSSV Tanja Amelsberg, Claudia Bleek, Kerstin Elpel, Melanie Fellensiek, Silke Lobeck, Tobias Schug und Stefan Tramnitzke zur Verfügung. Olaf Amelsberg fungierte als Schiedsrichter.

Eine Besonderheit beim Palaismeeting sind die Rasteder SprintFinals über 25m Freistil, bei denen die jeweils fünf Schnellsten aus den offenen Wertungen der 50m Freistil-Wettkämpfe, männlich und weiblich, gegeneinander antreten. Bei den Damen konnten hier alle drei Podestplätze von den WSSV-Athletinnen besetzt werden. Lisa Bleek schlug mir 0:13,34 an, gefolgt von Lina Thomßen in 0:13,94. Bronze holte sich Talea Fellensiek in 0:14,21.

Die Ergebnisse des WSSV:

1. Plätze: Olaf Amelsberg (Jahrgang 1970) 100 m Lagen: 1:29,87, 100 m Brust: 1:34,85; Lisa Bleek (Jahrgang 2003) 100 m Freistil: 1:03,77, 100 m Lagen: 1:12,02, 50 m Schmetterling: 0:32,11, 50 m Freistil: 0:29,03; Jochen Bünning (Jahrgang 1977) 100 m Freistil: 1:02,02, 100 m Lagen: 1:16,40, 50 m Schmetterling: 0:32,17, 50 m Freistil: 0:28,24; Jasmin Elpel (Jahrgang 2005) 50 m Brust: 0:38,85; Talea Fellensiek (Jahrgang 2004) 50 m Brust: 0:39,05, 100 m Freistil: 1:08,31, 50 m Freistil: 0:31,02, 100 m Brust: 1:26,51; Eike Graf (Jahrgang 1974) 50 m Brust: 0:44,12, 50 m Rücken: 0:39,94, 100 m Rücken: 1:31,90, 50 m Freistil: 0:35,52, 100 m Brust: 1:42,66; Julius Schug (Jahrgang 2013) 25 m Brust: 0:34,72; Timon Settekorn (Jahrgang 2007) 50 m Brust: 0:47,75; Lina Thomßen (Jahrgang 2001) 100 m Freistil: 1:05,65, 50 m Schmetterling: 0:35,45, 50 m Freistil: 0:30,28, 100 m Brust: 1:27,08; Marje Thomßen (Jahrgang 2006) 50 m Brust: 0:40,38; Stefan Tramnitzke (Jahrgang 1980) 50 m Brust: 0:49,86, 100 m Brust: 1:49,77

2. Plätze: Maike Amelsberg (Jahrgang 2002) 50 m Schmetterling: 0:37,63, 50 m Freistil: 0:34,91; Silke Amelsberg (Jahrgang 2005) 50 m Freistil: 0:32,00; Carolin Czerwinske (Jahrgang 1999) 50 m Brust: 0:53,31, 100 m Lagen: 1:47,94; J. Elpel 100 m Rücken: 1:23,91, 100 m Brust: 1:30,27; Milena Fellensiek (Jahrgang 2007) 100 m Brust: 1:49,11; Janneke Lobeck (Jahrgang 2005) 50 m Brust: 0:40,22, 100 m Freistil: 1:12,85, 50 m Rücken: 0:38,26, 100 m Lagen: 1:21,19; J. Schug 25 m Freistil: 0:33,13, 25 m Rücken: 0:59,30; Mia-Sophie Schug (Jahrgang 2009) 100 m Freistil: 1:35,20; L. Thomßen 50 m Rücken: 0:36,91; M. Thomßen 100 m Lagen: 1:26,43, 100 m Rücken: 1:29,01, Lars Tramnitzke (Jahrgang 2003) 1:38,78

3. Plätze: S. Amelsberg 50 m Schmetterling: 0:41,63; C. Czerwinske 100 m Freistil: 1:30,08; J. Elpel 100 m Lagen: 1:23,03; M. Fellensiek (Jahrgang 2007) 50 m Brust: 0:47,97, 100 m Freistil: 1:29,32, 50 m Freistil: 0:39,75; M. Schug 50 m Brust: 0:51,41

Rasteder Sprint Finale weiblich:

1. Platz: Lisa Bleek: 0:13,34

2. Platz: Lina Thomßen: 0:13,94

3. Platz: Talea Fellensiek: 0:14,21

4×50 m Brust Staffel weiblich

2. Platz: Jasmin Elpel, Amelie Settekorn, Mia-Sophie Schug, Lisa Bleek: 3:03,21

4×50 m Freistil Staffel weiblich

2. Platz: Lina Thomßen, Milena Fellensiek, Mia-Sophie Schug, Lisa Bleek: 2:22,87

4×50 m Lagen Staffel weiblich

2. Platz: Milena Fellensiek, Talea Fellensiek, Lisa Bleek, Mia-Sophie Schug,: 2:46,96

Fotografin: Kerstin Elpel

Bericht: Ingo Thomßen

11. Mai 2019

Landesjahrgangsmeisterschaften

Ein Team von drei Aktiven des Wilhelmshavener SSV nahm am 27. und 28.04.2019 an den Landesjahrgangsmeisterschaften im Schwimmen für die Jahrgänge 2009 bis 2007 (weiblich) und 2009 bis 2006 (männlich) im Stadionbad in Hannover teil. Ein vierter Schwimmer, der sich qualifiziert hatte (Tom Bielarz), konnte krankheitsbedingt nicht teilnehmen. Dreimal Edelmetall konnten sich die Jadestädter bei dieser Meisterschaft sichern.

Celina Haake (2007) gewann jeweils Bronze über 50 Meter (m) Brust in 0:38,75 Minuten und über 50m Freistil in 0:30,48 Minuten. Mit diesen beiden Zeiten hat sie dann auch gleich die Kadernormen für den Landeskader geknackt. Zusätzlich konnte sich Celina mit der Zeit über 50m Brust dann auch noch in einer zweiten Disziplin für die Deutschen Jahrgangsmeisterschaften vom 28.05. bis 01.06.2019 in Berlin qualifizieren, nachdem sie dies über die 50m Freistil schon zuvor geschafft hatte. Einmal knapp am Treppchen vorbei ging es für sie dann noch über 200m Brust mit dem vierten Platz in 3:07,73 Minuten. Ein fünfter Platz sprang noch über 100m Freistil, geschwommen in einer Zeit von 1:08,97, heraus.

Janne Thomßen (2009) ist bei ihrem ersten Start bei einer Landesmeisterschaft (50m Brust in 0:46,23) nur um eine Hundertstelsekunde am dritten Platz und damit an einer Bronzemedaille vorbeigeschwommen. Beim zweiten Anlauf klappte es dann mit einem Podestplatz. Über 200m Brust konnte sie sich mit einer Zeit von 3:38,01 Minuten die Silbermedaille und damit ihren ersten Vize-Jahrgangstitel sichern. Über 100m Brust verpasste sie dann noch einmal knapp das Treppchen und kam mit 1:41,06 auf den vierten Rang. Mit ihren Zeiten über 100m und 200m Brust konnte sie sich für den Bezirkskader 2019/2020 qualifizieren.

Luca Mathis Jantzen (2006), der mit großen Hoffnungen auf eine Medaille über 50m Freistil an den Start ging, hatte hier großes Pech, lief ihm doch gleich beim Start Wasser in die Brille. Trotzdem konnte er das Rennen noch mit einer beachtlichen Zeit von 0:28,48 zu Ende bringen und kam damit auf den vierten Platz. Mit der geschwommenen Zeit ist auch Luca für den Verbleib im Landeskader in der Saison 2019/2020 qualifiziert.

Bei den übrigen Starts – von Luca Mathis Jantzen: 100m Freistil in 1:06,55, 200m Freistil in 2:27,55, 50 Rücken in 37,01, 100m Rücken in 1:21,66, 200m Rücken in 2:51,87 und 50m Schmetterling in 0:34,78, – von Celina Haake:  200m Lagen in 2:49,44 und 200m Freistil in 2:28,93 – und von Janne Thomßen: 50m Freistil in 0:39,61 – konnten sich die WSSV-Nachwuchstalente  im (teils oberen) Mittelfeld platzieren.

Die Veranstaltung des Landesschwimmverbandes wurde von Hannover96 e.V. ausgerichtet. 437 Athleten aus 90 Vereinen sprangen an den beiden Tagen insgesamt 2146 mal in das Becken.

Der mitgereiste Trainer Ole Jantzen freute sich über elf persönliche neue Bestzeiten bei den 17 Starts seiner Schützlinge.

Fotograf: Ingo Thomßen

von links nach rechts: Luca Matthis Jantzen, Trainer Ole Jantzen, Celina Haake, Janne Thomßen

Bericht: Ingo Thomßen