16. August 2020

Geänderte Öffnungszeiten

Öffnungszeiten bis auf weiteres:

Montags: 9-12Uhr

Dienstags: 9-12Uhr

Mittwoch: geschlossen

Donnerstags: 16-18Uhr

Freitags: 9-12Uhr

Emails werden auch außerhalb der Geschäftszeiten beantwortet

Die Geschäftsstelle bleibt geschlossen:

03.09.-04.09.2020 und 10.09.-14.09.2020

Andrea Anders
Sportverwaltung

Bremer Straße 15

26382 Wilhelmshaven

Tel: 04421-26113

Fax: 04421-26316

Email: info@ssb-whv.de

16. September 2020

Sportabzeichenabnahme

An dem folgenden Wochenende finden folgende Abnahmen statt:

Freitag, 17.30 Uhr Leichtathletik Sportpark ( letzte Abnahme)

Samstag, 7.00 Uhr Radfahrabnahme Schortens, Plaggestraße

Anmeldung: Hr. Lehnecke     04461/84378                      

11.00 Uhr Langlauf/ Walking im Stadtpark( Treffpunkt Parkplatz Ehrenfriedhof)

Anmeldung: Birgit Otten 87126 oder sportabzeichen@ssb-whv.de

Montag, 18.30 Uhr Turnen in der Banter Halle

27. August 2020

Abteilung Sport I Sportbüro

Mit der Bitte um Information an alle Vereine:

Sehr geehrte Damen und Herren,

ab 27. August startet der Betrieb der Sporthallen unter neuen Bedingungen. Parallel zum Vereinssport findet auch der Sportunterricht an den Schulen unter Auflagen wieder statt. Bedeutende Änderungen sind die Öffnung der Umkleide- und Sanitärbereiche sowie der Wegfall der Begrenzung der zulässigen Personenzahl nach der Hallenfläche.

Trotzdem gelten weiterhin Einschränkungen bei der Nutzung der städtischen Sporthallen, hier insbesondere die Niedersächsische Corona-Verordnung in der am 01.08.2020 in Kraft getretenen Fassung (Corona-VO).

Aktuelle Grundlagen für die Nutzung der städtischer Sportanlagen sind:

  • die oben genannte Verordnung und hier insbesondere der § 26

https://www.niedersachsen.de/Coronavirus/vorschriften-der-landesregierung-185856.html

  • die Erläuterungen zur Verordnung (Antworten auf häufig gestellte Fragen rund ums Sporttreiben)

https://www.niedersachsen.de/Coronavirus/antworten_auf_haufig_gestellte_fragen_faq/antworten-auf-haufig-gestellte-fragen-rund-ums-sporttreiben-188025.html

  • die Leitplanken und sportartenspezifischen Übergangsregeln des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB)

https://www.dosb.de/medien-service/coronavirus/

  • die Hinweise und Regelungen des Landessportbundes Niedersachsen (LSB) zum Sportalltag mit Corona

https://www.lsb-niedersachsen.de/landessportbund/alltag-mit-corona/

  • die sportartenspezifischen Regelungen der Landesfachverbände (Übersicht auf der Homepage des Landessportbundes – über den oben beigefügten Link zu erreichen)

Für die Sporthallen der Stadt Wilhelmshaven gelten zusätzlich folgende Regelungen:

  • Grundlage ist der aktuell gültige Belegungsplan.
  • Jede Nutzung muss hinsichtlich der Teilnehmerinnen und Teilnehmer vereinsintern dokumentiert werden – z.B. durch die Übungsleiterin oder den Übungsleiter (ÜL), so dass im Bedarfsfall sofort nachvollzogen werden kann, welche Personen teilgenommen haben. Hinweise zum Datenschutz:

https://www.lsb-niedersachsen.de/fileadmin/daten/dokumente/Grundsatzfragen/Corona_Info_Sportvereine_Datenschutz_5_2020.pdf

  • Vor, während und nach dem Training darf der Mindestabstand von zwei Metern zwischen einzelnen Personen vor und in den Hallen nicht unterschritten werden (Abstandsgebot gemäß § 1 Corona-VO).
  • Auch und gerade in Geräteräumen ist der Mindestabstand einzuhalten, nach Möglichkeit sollten sie alleine betreten werden.
  • Umkleiden und Duschen dürfen wieder genutzt bzw. betreten werden! Außerhalb der Sportausübung gelten die Regelungen zum Abstandsgebot. Es ist streng darauf zu achten, dass dieses bei Betreten und der Nutzung der Umkleide- und Sanitärräume eingehalten wird! Die Duschräume dürfen von maximal 2 Personen gleichzeitig betreten werden.
  • Warteschlangen und Begegnungsverkehr vor der Sporthalle und auf den Fluren sind zu vermeiden.
  • Bezüglich Zuschauer wird auf § 26 Absatz 2 Corona-VO verwiesen (bis 50 Personen Abstandsgebot; über 50 Personen gilt Sitzplatz, Hygienekonzept nach § 3  Corona-VO, Dokumentation der Kontaktdaten).
  • Alle Nutzungszeiten der einzelnen Trainingsgruppen werden am Ende der Einheit weiterhin um 15 Minuten gekürzt (!), um eine Begegnung mit der nachfolgenden Nutzergruppe zu verhindern. Das Training ist so frühzeitig zu beenden, dass die nachstehenden Arbeitsschritte bis dahin erledigt sind und die Sporthalle in gereinigtem und aufgeräumtem Zustand verlassen wird! Folgt laut Belegungsplan keine weitere Gruppe, so gilt diese zeitliche Beschränkung nicht.
  • Am Ende des Trainings müssen alle genutzten Griffflächen (z.B. Türklinken, Wasserhähne oder Lichtschalter) sowie das genutzte Sportgerät desinfiziert werden. Dafür werden in jeder Sporthalle Sprühflaschen mit (Flächen-) Desinfektionsmittel und Tücher zur Verfügung gestellt. Bitte beachten Sie, dass empfindliche Flächen wie Lederbezüge nicht mit aggressiven Mitteln gereinigt werden dürfen.
  • Diese Zwischenreinigungen sind von jeder Nutzergruppe selbst durchzuführen! Es wird empfohlen, Lappen, Reiniger etc. auch selber mitzubringen, um jederzeit ordentliche Abläufe gewährleisten zu können!

https://www.lsb-niedersachsen.de/fileadmin/daten/dokumente/Grundsatzfragen/2020-05-13_Sportbetrieb_Wegweiser-Vereine.pdf

https://www.lsb-niedersachsen.de/fileadmin/daten/dokumente/Grundsatzfragen/2020-05-13_Sportbetrieb_Leitfaden-Trainer-%C3%9CL_.pdf

  • In allen Sporthallen ist im Eingangs- oder Flurbereich eine Standsäule mit (Hände-) Desinfektionsmittel aufgestellt, um sich beim Betreten bzw. Verlassen die Hände desinfizieren zu können.
  • Der Landessportbund Niedersachsen (LSB) hat auf seiner Homepage umfangreiche Informationen zu möglichen Förderungen in Zusammenhang mit der Corona-Krise zur Verfügung gestellt (siehe obigen Link zum Alltag mit Corona).

Mit Inanspruchnahme einer Nutzungszeit bzw. der Nutzungszeiten erklärt jeder Verein, alle Vorgaben und Regelungen zur Kenntnis genommen zu haben und diese anzuerkennen und umzusetzen! Die Verantwortung trägt grundsätzlich der Verein.

Die Umsetzung dieser Maßnahmen stellt für uns alle weiterhin eine große Herausforderung dar. Es gilt wie bisher: Bitte bereiten Sie sich, Ihre Übungsleiterinnen und Übungsleiter sowie alle anderen verantwortlichen Personen zum Wohle aller gewissenhaft vor und nutzen die Sporthallen erst dann, wenn gewährleistet werden kann, dass die genannten Bedingungen garantiert eingehalten werden können!

Die aktuellen Nachrichten zeigen, dass wir alle sehr sensibel, aufmerksam und verantwortungsbewusst mit der Situation umgehen müssen, um zu verhindern, dass es wieder zu einschränkenden Maßnahmen kommt!

Ich wünsche uns allen, dass bald wieder die uneingeschränkte Ausübung des für uns so wichtigen Bereiches im Leben möglich wird: des Sports!

Freundliche Grüße

Im Auftrag

Thomas Brandt

Leiter Sportbüro

Stadt Wilhelmshaven

Der Oberbürgermeister

Fachbereich Bildung und Sport

Abteilung Sport I Sportbüro

RATRiUM · Rathausplatz 10

26382 Wilhelmshaven

T (04421) 16 1426

F (04421) 16 41 1426

thomas.brandt@wilhelmshaven.de

26. August 2020

Inklusiver Stand Up Paddling-Sport

Von Martin Münzberger – Wilhelmshavener Zeitung –

Das behindertengerechte Board ist mehr als fünf Meter lang.

Gepaddelt werden kann auch auf einem kleineren Board mit Ausleger.

Spazieren gehen auf dem Banter See – unter diesem Motto stehen die Aktivitäten des Kanu- und Segelsportvereins Wilhelmshaven im Stand-up-Paddeln. Jüngster Streich der Verantwortlichen um Heinz Ehlers war die Erweiterung der inklusiven Möglichkeiten dieser Fun- und Trendsportart.

Aus diesem Grund wurde ein mehr als fünf Meter langes und zwei Meter breites Board getauft, auf dem gut gesichert maximal vier Rollstuhlfahrer gemeinsam mit anderen Sportlern paddeln können.

Getauft wurde das Board von Conny Perschmann in Erinnerung an ihren verstorbenen Ehemann Klaus auf den Namen „Der blaue Klaus“. Klaus Perschmann war zuletzt Vorsitzender des KSW und ein Förderer dieses Angebotes. Gesponsert wurde die Anschaffung des Vereins durch die „Aktion Mensch“ in Höhe von 4500 Euro.

Um das Übersetzen vom Bootssteg auf das SUP-Board zu erleichtern, wurde zusätzlich ein Personenlifter angeschafft. Der Lifter kann eine Person vom Steg in oder auf das Wasserfahrzeug befördern, bevor sie sich dann eigenständig auf dem Wasser bewegen kann. Die Aktion Mensch hat dieses Angebot mit einer Förderung ermöglicht. Auch das am Banter See beheimatete Unternehmen Manitowoc beteiligte sich im Rahmen ihres Firmenprojektes „Wir für andere“ an dieser Anschaffung.

Der Kanu- und Segelsportverein Wilhelmshaven gehört zu den Pionieren des inklusiven Stand Up Paddling-Sports, und bietet als einziger Kanuverein Niedersachsens ein umfangreiches inklusives SUP-Wassersportangebot an.

Zur im letzten dreiviertel Jahr dank der Unterstützung von Sponsoren und Verbänden angeschafften inklusiven Ausstattung gehören neben den genannten Boards noch ein Brett mit einem tieferen Schwerpunkt, das die GPS u.a. für ihr Wattmobil nutzt, sowie sieben Team- bzw. Drachenboot-Bretter, die fünf bzw. sieben Meter lang sind. Am 20. bis 22. August 2021 plant der Verein, so Ehlers, eine landesweite Fachtagung zum inklusiven SUP-Angebot.

23. August 2020

Wilhelmshavener Ruderclub

23. August 2020

Super Randonnée

Die Lange Ausfahrt für den Guten Zweck

Andreas Deneser (38) und Hauke Theiler (55), beide wohnhaft in Wilhelmshaven, eint die Freude am Radfahren. Genauer: die Freude am möglichst schnellen Rennradfahren. Kennengelernt haben sich die beiden über eine Online-Plattform für Sportler bei dem Versuch sich gegenseitig die Rekorde auf lokalen, virtuell abgesteckten Streckenabschnitten, den sogenannten King of the Mountain-Titel, der tatsächlich auch im hiesigen Flachland verliehen wird, abzujagen. So aufeinander aufmerksam geworden, folgten Verabredungen zu gemeinsamen Ausfahrten und ein Kennenlernen im echten Leben.

Nach den ersten zügigen Ausfahrten wuchs die Idee, am kommenden Wochenende (21.08.-23.08.2020) eine sogenannte Super Randonnée zu absolvieren. Da Rennräder naturgemäß auf Geschwindigkeit getrimmt sind und die Zulademöglichkeiten durch den Leichtbau begrenzt sind, musste etwas Neues her: Gravel Bikes. Was früher verpönt war, weil es als unsportlich galt, ist heute wieder salonfähig: Rennräder mit Schutzblechen und Gepäckträger. Ein Super Randonnée ist eine permanente Radveranstaltung mit mindestens 600 km Gesamtstrecke und über 10 000 hm, die zu jeder Zeit gefahren werden kann. Die gesamte Strecke ist dabei entweder in der Randonneur-Version innerhalb des vorgegebenen Zeitlimits von 60 Stunden oder in der Touring-Version mit mindestens 75 km pro Tag aus eigener Muskelkraft zu absolvieren, ohne dass sich die Radfahrer auf Begleitfahrzeuge für Gepäck und Ersatzteile stützen können. Da es sich nicht um ein organisiertes Rennen handelt, dokumentieren die Fahrer alle Kontrollstellen selbst mit einem Beweisfoto.

In Norddeutschland sind solche Veranstaltungen wegen der geforderten Höhenmeter rar gesät, so dass die nächstgelegene Veranstaltung dieser Art im Sauerland stattfindet. Da sowohl Theiler als auch Deneser stets auf der Suche nach neuen Herausforderungen sind, versteht es sich von selbst, dass für die beiden nur die Randonneur-Variante in Frage kommt. Vielleicht auch deshalb, weil sich diese an einem Wochenende abhaken lässt und Urlaubstage für die Familien schont. Die vorgegebene Strecke führt vom Start bei Wuppertal über Iserlohn und Menden an die Südgrenze des Ruhrgebiets, über Korbach zum westlichsten Punkt am Edersee, weiter über Franken- und Winterberg hoch auf den Kahlen Asten (mit 842 m für die beiden Küstenbewohner ein wahrer Gigant!), dann in einem großen Bogen südlich um Siegen herum und schließlich wieder zurück zum Ausgangspunkt nach Wuppertal. Mit dem geplanten Start am Freitagmorgen um 8:00 Uhr müssten die Radsportler also am Sonntagabend vor Beginn der Tagesschau wieder am Ausgangspunkt ankommen. Aus strategischen Gründen wird die Gesamtstrecke in drei Tagesetappen zu 250 km, 200 km und 150 km eingeteilt, in der Annahme, dass der Körper die erste und längste Etappe noch klaglos wegstecken kann, um sich an den beiden Folgetagen mehr und mehr erholen zu können. Die reine Strecke schreckt nicht so sehr, da beide Fahrer lange Touren jenseits der 200 km aus der Heimat gewohnt sind. Völlig neu dagegen sind natürlich die Steigungen in diesem Ausmaß. Es gilt also, die Packtaschen am Rad nur mit dem Allernötigsten zu befüllen, gleichzeitig aber auf einige Eventualitäten gut vorbereitet zu sein. Braucht es also für jeden Tag ein frisches Trikot oder reicht eines, das dann abends im Hotel gewaschen wird? Salbe für kleine wunde Stellen und Verbandszeug für andere Wunden ist wohl unverzichtbar, ebenso wie ein paar Energieriegel für unterwegs. Natürlich ist so ein Super Randnée ein Egotrip, auf dem sich zwei Kerle in der Blüte ihres Lebens beweisen wollen, was sie draufhaben. Gleichzeitig wollen die sympathischen Athleten ihr persönliches Erlebnis mit einer guten Tat verbinden. “Diese Fahrt wird wohl nicht ganz ohne Schmerzen ablaufen, aber wir können uns immerhin glücklich schätzen, dieses temporäre Leiden selbst wählen zu können”, so Theiler, der mittlerweile in Kreisen des TSR Olympia Wilhelmshaven für “ungewöhnliche” Vorhaben bekannt ist.

In diesem Zusammenhang rufen die beiden mit dieser Fahrt zu Spenden für das KINDER- UND JUGENDHOSPIZ JOSHUAS ENGELREICH auf. Spender können sich über https://betterplace.org/f35729 beteiligen. Das Spendenziel ist 600€, also für jeden gefahrenen Kilometer ein Euro.

Die Triathleten des TSR Olympia Wilhelmshaven wünschen Andreas und Hauke viel Glück, Erfolg und Kraft für die nächste Kurbelumdrehung bei dieser Grenzerfahrung.

Bild 1: v.l.: Andreas Deneser und Hauke Theiler; Ersteller: TSR Olympia Wilhelmshaven

Bericht:

Marcus Kröpelin

  Pressewart TSR Olympia Wilhelmshaven Abt. Triathlon/Duathlon

18. August 2020

Erstklässler-Schwimmkurse

Berichte: Lutz Rector Wilhelmshavener Zeitung

Jeder zweite Grundschüler kann nicht richtig schwimmen, bei Erstklässlern ist der Anteil noch größer. Hier setzt ein Projekt des Stadtsportbundes mit seinen Unterstützern an.

Gut 600 Kinder werden in Wilhelmshaven jährlich eingeschult. Die meisten davon können noch nicht schwimmen. Doch die Kapazitäten von Schwimmvereinen und anderen Anbietern von Schwimmkursen (etwa DLRG, VHS oder Nautimo) reichen für gerade einmal 300 Kinder pro Jahr – und das sind nicht nur Grundschüler. Dieses dramatische Missverhältnis soll nun aufgebrochen werden.

Unter dem Namen „Seepferdchenprojekt“ hat der Stadtsportbund (SSB) mit verschiedenen Partnern ein neues Konzept auf den Weg gebracht. Wie in jedem Jahr erhalten alle jetzt zur Einschulung anstehenden Erstklässler vom SSB einen Gutschein. Konnten damit bisher für ein Vierteljahr kostenfrei verschiedene Vereinssportarten ausprobiert werden, verbunden mit dem Ziel, die Kinder nachhaltig dafür zu begeistern, dienen die Gutscheine in diesem Jahr ausschließlich dem Absolvieren eines Schwimmkurses.

Grosser Bedarf

„Der Bedarf an Schwimmkursen ist auch in Wilhelmshaven groß. Das zeigen die langen Wartelisten der Anbieter“, erklärt Hartmuth Sager, Geschäftsstellenleiter vom Stadtsportbund (SSB). Diese Erkenntnis sei nicht neu, wohl aber die vom SSB gestartete Initiative, mit der das Problem angegangen wird.

Zusätzlich zu bestehenden Kursangeboten der verschiedenen Anbieter wird es noch in diesem Jahr 30 zusätzliche geben – jeweils für zehn Kinder, zudem ausschließlich beschränkt auf Erstklässler. Der SSB bezuschusst die Kursgebühr von 90 Euro mit jeweils 40 Euro, insgesamt also mit 12 000 Euro.

Viel Unterstützung

Um diese Summe stemmen zu können, hat sich der Stadtsportbund auf die Suche nach Projektpartnern gemacht und wurde schnell fündig. „Es hat gerade einmal zwei Wochen gedauert, da hatten wir das Geld bereits zusammen“, so Sager.

Neben dem SSB, „Schwimm Alter“ (Jan Alter betreibt unter anderem das Lehrschwimmbecken in Altengroden) und dem Nautimo als zentrale Träger des Konzeptes, beteiligen sich die GEW, die OLB-Treuhandstiftung, die Evangelisch-Lutherische Kirche Neuende, der Lionsclub Wilhelmshaven und die Stadt Wilhelmshaven mit Finanzspritzen unterschiedlicher Höhe an dem Projekt.

Dieser Erfolg des ersten „Seepferdchenprojekts“ soll aber nur der Anfang einer Welle gegen das Nichtschwimmen sein. „Ziel ist es, die Geschichte zu einem langlebigen, möglichst dauerhaften Projekt zu machen“, erklärt Sager. Das heißt, der SSB als Initiator ist weiterhin auf der Suche nach Unterstützern und Partnern, um das Konzept 2021 fortsetzen zu können. 

Bundesweit gibt es immer weniger Schwimmbäder und damit verbunden auch weniger Schwimmkurse. Das zeigt eine vom DLRG in Auftrag gegebene Statistik, weiß Hartmuth Sager, Geschäftsstellenleiter des Stadtsportbundes (SSB). Das habe zur Folge, dass inzwischen nicht einmal mehr die Hälfte der Grundschüler richtig schwimmen könne.

In Wilhelmshaven sei diese Entwicklung zwar nicht so deutlich ausgeprägt, trotzdem habe sich die Schere zwischen Angebot und Nachfrage sukzessive geöffnet. „Dafür gibt es zwei zentrale Gründe: Zum einen fehlende Wasserzeiten und zum anderen zu wenig Ausbilder“, erklärt Sager. Diese Defizite habe man in der jüngeren Vergangenheit einfach nicht abbauen können. „Alle Vereine und andere Anbieter von Schwimmkursen arbeiten am Limit, bieten so viele Kurse an, wie sie können. Trotzdem reicht es nicht. Und die Wartelisten sind lang!“

Bereits vor drei Jahren wies der Stadtsportbund im zuständigen Ausschuss nachdrücklich auf die Problematik hin. Geändert aber habe sich seither nichts, betont Sager. Das habe den SSB dazu bewogen, sich nicht nur erneut des Themas anzunehmen, sondern auch selbst initiativ zu werden. „Es ist ja relativ klar: Um mehr Kindern das Schwimmen beibringen zu können, braucht es mehr Kurse. Das ist wiederum nur durch eine Erhöhung der Wasserzeiten und mehr Ausbilder zu schaffen“, so Sager.

Gemeinsam mit Jan Alter, der für das Lernschwimmbad Altengroden sowie die Freibäder Nord und Tettens verantwortlich zeichnet, und dem Nautimo hat der SSB in Person vom Hartmuth Sager ein „Konzept zur Steigerung der Schwimmausbildung in Wilhelmshaven“ entwickelt, das sich gezielt an Erstklässler richtet. Basis sind die Ausweitung von Wasserzeiten und eine Optimierung beim Personaleinsatz.

Aber wo kommen plötzlich die zusätzlichen Zeiten her? „Es ist noch immer so, dass im Lehrschwimmbecken Altengroden unter der Woche alle Termine belegt sind. Dafür gibt es nach Ansicht von Jan Alter aber sonntags Kapazitäten“, erläutert Sager. Genau die wolle man gemeinsam nutzen – und das schon ab den Herbstferien. Gleich fünf Kurse werden pro Sonntag angeboten, jeweils eine Stunde in zehn aufeinanderfolgenden Wochen. Die Termine sind bereits festgezurrt. Hinzu kommen weitere Angebote im Nautimo. „Wir können jetzt zunächst einmal 30 Kurse für jeweils zehn Kinder anbieten“, freut sich Sager. Das dafür nötige Personal stellen das Nautimo und Jan Alter, der durch einen neuen langfristigen Vertrag für das Freibad Nord zusätzliche Kräfte einstellen kann.

Die Kosten pro Kurs betragen 90 Euro, 40 Euro davon steuert der Stadtsportbund mit seinen schon bekannten Erstklässlergutscheinen (jetzt: Seepferdchen-Gutschein) bei, die jeder ABC-Schütze in Kürze bekommt. Bei 300 potenziellen Teilnehmern beträgt der Zuschuss also 12 000 Euro.

Wie gut das Konzept funktioniert, liegt auch in der Verantwortung der Eltern. Sie müssen ihr Kind mit dem Seepferdchen-Gutschein für Erstklässler anmelden, entweder unter www.schwimmalter.de oder per E-Mail im Nautimo unter kurse@nautimo.de. Darüber hinaus sind die übrigen Kursgebühren in Höhe von 50 Euro zu tragen.

Sollten die Zuschüsse über den SSB nicht ausgeschöpft werden, bilden sie bereits den Grundstock für das kommende Jahr, wenn den ABC-Schützen 2021/22 das Schwimmen beigebracht und mit dem Ablegen des Seepferdchens auch zertifiziert wird.

16. August 2020

Schau-Sport 2021

Bericht von Martin Münzberg – Wilhelmshavener Zeitung –

SHOW – „Schau-Sport“ am 14. März 2021 in Nordfrost-Arena

Handstandakrobatik wird der TSR Olympia unter anderem bei „Schau-Sport“ am 14. März 2021 präsentieren.

Nach einjähriger Pause wird es im kommenden Jahr wieder eine Turnshow der hiesigen Vereine geben. Am 14. März 2021 findet in der Nordfrost-Arena unter dem derzeitigen Arbeitstitel „Schau-Sport“ eine Show statt, die die Benefizveranstaltung „Miteinander Füreinander“ ablöst, die 2016 zur Unterstützung der Flüchtlingshilfe von Susanne und Annegret Mitmann ins Leben gerufen worden war.

„Macher“ hinter der neuen Show, die wie zuletzt unter dem Organisationsdach des Stadtsportbundes (SSB) Wilhelmshaven vorbereitet wird, ist Sportjugend-Vorsitzender Andreas Janßen mit seinem Team. „Die Veranstaltung steht in der Tradition des Vorgängers, beschreitet aber neue Wege“, freut sich SSB-Vorsitzender Klaus-Dieter Schulz.

Neu wird auf jeden Fall die musikalische Live-Begleitung sein. Denn aus Bösel reist das Niedersachsen Sound Orchester an. Ansonsten war das Programm für die zweieinhalb Stunden, die Gunnar von Oehsen moderieren wird, schnell zusammen. Andreas Janßen: „Innerhalb von ein paar Minuten hatte ich einen Großteil der Zusagen.“

Am 1. Dezember soll der Vorverkauf für die Sportshow – u.a. mit dem TSR Olympia, WTHC, WSSV, ESV, MTV Jever sowie einer Rhönradgruppe aus Kirchweyhe/Oldenburg – starten. Geplant ist derzeit, eine vierstellige Anzahl von Karten zu verkaufen. Sollten die Rahmenbedingungen eine gut gefüllte Nordfrost-Arena nicht zulassen, wird es am Veranstaltungstag zwei Shows geben. Ansonsten wird es um 15 Uhr losgehen; rund um die Show soll es einen „Markt der Möglichkeiten“ geben, bei dem sich auch Vereine präsentieren können, die mit ihren Gruppen nicht Bestandteil der Show sind. Die „Mission 2019“ rund um den 150. Geburtstag der Stadt verfolgten seinerzeit rund 1500 Zuschauer.

16. August 2020

Banter See statt NordseeMan

Eigentlich sollte am vergangenen Wochenende der NordseeMan-Triathlon in Wilhelmshaven stattfinden. Dieser fiel aber, wie so viele Triathlon Veranstaltungen, dem Corona-Virus zum Opfer.

Das hielt jedoch die Triathleten des TSR Olympia Wilhelmshaven nicht davon ab, erneut eine Runde um den Banter See zu schwimmen.  Diesmal führte die Strecke vom Gelände des WKF am nördlichen Ufer entlang zum KSW, um dann parallel zum südlichen Ufer über Klein-Wangerooge zum Grodendamm und von dort wieder über das nördliche Ufer zurück zum WKF zu schwimmen. An jeder Zwischenstation wurden Verpflegungsstellen eingerichtet, so dass die Schwimmer während ihrer kurzen Pause bei Temperaturen um 30 Grad den Flüssigkeitshaushalt ausgleichen konnten. 

Waren es bei der ersten Umrundung im Juli noch 8 Athleten, so waren es diesmal 18 Aktive (13 Herren/5 Damen), die die knapp 6 km lange Strecke schwimmend absolvierten. Begleitet wurden Sie von 5 Kanuten und 3 SUP’s. Dies war erforderlich, weil die unterschiedlichen Leistungsstände der Schwimmer*innen das Feld schnell in die Länge zogen. 

Die erste Schwimmgruppe erreichte dann bereits nach 2 Stunden (incl. Pausen) den Start-/Zielbereich. Schnellster Schwimmer war Timo Bruns, der nach 01:30 Stunden (Nettoschwimmzeit) das Ziel erreichte, zweiter wurde Sascha Sauer, der 1 Minute später nach 01:31 Stunden das Ziel erreichte. Als schnellste Frau und Gesamtdritte kam Sarah Becker kurz danach ins Ziel. Die zweite Gruppe wurde von Max Junge angeführt, der 01:41 Stunden für die Strecke benötigte. Nach 02:23 Stunden waren dann auch die letzten Teilnehmer wohlbehalten im Ziel. 

Dort wurden die Teilnehmer von Ihren Freunden und Partnern empfangen, die auf der Wiese des WKF bereits ein Picknick organisiert hatten. In kleinen Corona konformen Gruppen sorgten dann viele kleine Speisen für die nötige Stärkung. 

Im Rahmen dieses Events verabschiedete Frank Kothe, OrgaLeiter des NordseeMan, den Bereichsleiter Anmeldung, Jens Zählcke, aus dem OrgaTeam und überreichte ihm ein Präsent.

Ein besonderer Dank geht hier nochmal an die Kanuten und SUP’s der Wilhelmshavener Kanufreunde und des TSR, die für Sicherheit auf dem Wasser sorgten.

Wir alle hoffen, dass unser NordseeMan 2021 wie gewohnt stattfinden kann, denn die Vorbereitungen hierfür sind bereits angelaufen.

Als weitere Neuerung plant ein kleines Team des TSR für den September einen Swim&Run-Wettbewerb, der wieder im und um den Banter See stattfinden soll. Wir warten gspannt.

Text: Frank Kothe

Bild: Moritz Junge

22. Juli 2020

Sportabzeichenabnahme

An dem folgenden Wochenende findet folgende Abnahme statt:

Leichtathletik: Freitag, 24.07  um 17.30 Uhr Sportpark Freiligrathstraße

Anmeldungen ab sofort telefonisch an Erwin Schmidt (Tel.: 04421/85561)

15. Juli 2020

Sportabzeichensaison 2020

Bild: Birgit Otten

An dem folgenden Wochenende finden folgende Abnahmen statt:

Freitag, 17.7.  um 17.30 Uhr Sportpark Freiligrathstr. Leichtathletik

Sonntag, 19.7.   um 10.00 Uhr Freibad Nord

Anmeldungen ab sofort an Birgit Otten ( email: Sportabzeichen@ssb-whv.de) oder telefonisch 04421/ 87126

StadtSportBund Wilhelmshaven e.V.

Matthias Bulla

Referent für Öffentlichkeitsarbeit

Tel.:  (04421) 26113

Fax.: (04421) 26316

E-Mail.: presse@ssb-whv.de

Web.: www.ssb-whv.de

4. Juli 2020

WiKi gGmbH

Anbei ein aktuelles Angebot des Schullandheimes Waldhaus der WiKi gGmbH

Waldhaus Schullandheim

Grenzstr. 17

26340 Zetel

Tel.: 04452 – 91 82 11

Mobil: 0151 – 547 44 521

E-Mail: info@sporthallenservice.de

4. Juli 2020

SG Schwimmer

Zum Glück ist endlich wieder möglich im Wasser zu trainieren. Sehr entgegenkommend für den Vereinsschwimmsport waren Jan Alter für das Freibad Nord und Volker Lotsch im Nautimo, die es den Vereinen ermöglichen den Schwimmsport wieder auszuüben. Es sind uns strenge Corona-Richtlinien auferlegt worden, um die Sicherheit des Badpersonals, der Trainer und der Aktiven gewährleisten zu können. Schwimmen ohne Wasser ist nicht möglich, schwimmen lernen ohne Wasser geht bis zu einem gewissen Punkt, wie Jürgen Voigt aus der SG Essen erzählte. Stefanie Gründler und Ingo Mai (beide VfL Wilhelmshaven) nutzten die trainingsfreie Zeit um in einem Webinar des Landessschwimmverbandes Inspirationen für das Training zu Hause zu bekommen. Die Dozentin Carmen Braun erwähnte ein Projekt in Essen mit wissenschaftlicher Unterstützung, in dem die Kinder erst an vielen Einheiten an Land teilnehmen, bevor sie das 1. Mal ins Wasser gehen. Dies könnte ein neuer Weg für uns in Wilhelmshaven sein. Wir müssen nach neuen Konzepten suchen, um die Wasserzeiten in Wilhelmshaven optimal zu nutzen. Mit 15 Jahren Erfahrung in der Schwimmausbildung berichtet Gründler, dass die Kinder immer weniger körperliche Voraussetzungen für die Schwimmausbildung mitbringen. Die Motorik wird heute bei vielen Kindern nicht mehr geschult, es wird nicht mehr auf Bäume geklettert, das früher obligatorische Eltern-Kind-Turnen entfällt in vielen Familien. So sind die 5-Jährigen oft schon mit einem Purzelbaum oder dem Zehenspitzengang überfordert.  Schnell war der Kontakt zu Jürgen Voigt hergestellt. „Inspiration pur, dieser Mensch lebt für die Schwimmwelt.“ erzählt Gründler. In intensiven Gesprächen per Telefonkonferenz, zeichnete sich ganz nebenbei eine neue Trainingsmöglichkeit für die SG Aktiven heraus. Über Headsets, die eine Tonübertragung über den Knochen ermöglichen, steht der Trainer mit den Aktiven während des Schwimmens in Kontakt. So sind z.B. sofortige Korrekturen, punktuelle Motivation oder       Rhythmisierung, während des Schwimmens möglich. Für einen Schwimmtrainer, der es gewohnt ist, Anweisungen nur in den Schwimmpausen der Aktiven geben zu können, ein Traum. Gleich am 2. Trainingstag in dieser Freibadsaison konnten einige Aktive das Training mit Headset-Unterstützung ausprobieren. Jürgen Voigt war extra zu einer Einweisung aus Essen angereist. Die Trainerin Yvonne Dankert war sofort begeistert von den neuen Möglichkeiten. Für die Schwimmer war es ungewohnt ihre Trainerin mitten auf der Strecke zu hören, als wenn sie neben ihnen stehen würde. Am Ende des Einweisungstrainings waren alle begeistert. Nun warten alle gespannt auf die Lieferung der Geräte, die im Ursprung für das Synchronschwimmtraining entwickelt wurde und nun immer öfter von den Beckenschwimmern für sich entdeckt werden. Für uns heißt es: „nach vorne schauen, auch unter erschwerten Corona-Trainingsbedingungen und nicht mit Wehmut zurück“ erzählt die Schwimmwartin der SG Wilhelmshaven Stefanie Gründler. Sie ist überzeugt davon, mit der neuen Trainingsmöglichkeit einen Schritt in die richtige Richtung zu gehen.

Bericht: Marco Kießlich

Bild: Yvonne Dankert , Jürgen Voigt und Aktive des A Kader der SG Wilhelmshaven
(SG privat/Stefanie Gründler)
7. Juni 2020

Öffnung städtische Sporthallen

Am 25. Mai  ist die aktuelle Version der „Niedersächsischen Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus“ in Kraft getreten, nach der eine Nutzung von Indoor-Sportanlagen – und damit auch der städtischen Sporthallen – nicht mehr grundsätzlich untersagt wird.

In Absprache mit dem Einsatzstab, dem StadtSportBund (SSB) als Vertreter der Wilhelmshavener Sportvereine und allen weiteren beteiligten Institutionen haben wir uns darauf verständigt, unsere Sporthallen, wenn alle Vorbereitungen abgeschlossen sind, ab Montag, den 08.06.2020, wieder für eine Nutzung unter Beachtung der geltenden Regelungen, insbesondere der Kontaktbeschränkungen und Hygienemaßnahmen, freizugeben.

Grundlage für eine Nutzung städtischer Sportanlagen sind dann:

  • die oben genannte Verordnung und hier insbesondere §1, Absatz (8), Nummern 1-6
  • die Erläuterungen zur Verordnung gegen die Verbreitung des Corona-Virus vom 25. Mai 2020 für den Sport

https://www.lsb-niedersachsen.de/landessportbund/alltag-mit-corona/?L=0

  • die zehn Leitplanken des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB)

https://www.dosb.de/medien-service/coronavirus/sportartspezifische-uebergangsregeln/?Leitplanken=

  • die sportartenspezifischen Regelungen der Landesfachverbände (Übersicht auf der Homepage des Landessportbundes – über den oben beigefügten Link zu erreichen)

Für die Sporthallen der Stadt Wilhelmshaven gelten zusätzlich folgende Regelungen:

  • Eine Nutzung ist nur gemäß dem aktuellen Belegungsplan und nach vorheriger Anmeldung im Sportbüro gestattet. Bitte senden Sie dazu eine Mail an sport@wilhelmshaven.de unter Angabe von Sportstätte, Nutzungszeit (Wochentag, Uhrzeit) und Sportangebot. Mehrere Nutzungszeiten können in einer Mitteilung zusammengefasst werden.
  • Es gelten je nach Hallenfläche maximal zulässige Personenzahlen, die sich in den Sporthallen aufhalten dürfen (1 Person je 25 m² Hallenfläche). Die jeweils für die Sporthallen geltenden Höchstzahlen sind als Anlage beigefügt und auch unten tabellarisch aufgeführt (bitte achten Sie auf die unten eingetragenen Bemerkungen). An den Eingängen zu den Sporthallen werden entsprechende Hinweise angebracht.
  • Jede Nutzung muss hinsichtlich der Teilnehmerinnen und Teilnehmer vereinsintern dokumentiert werden – z.B. durch die Übungsleiterin oder den Übungsleiter (ÜL), so dass im Bedarfsfall sofort nachvollzogen werden kann, welche Personen teilgenommen haben.

https://www.lsb-niedersachsen.de/fileadmin/daten/dokumente/Grundsatzfragen/Corona_Info_Sportvereine_Datenschutz_5_2020.pdf

  • Vor, während und nach dem Training darf der Mindestabstand von zwei Metern zwischen einzelnen Personen vor und in den Hallen nicht unterschritten werden. Ausschließlich kontaktloser Sport bzw. kontaktlose Übungen sind zulässig.
  • Auch und gerade in Geräteräumen ist der Mindestabstand einzuhalten, nach Möglichkeit sollten sie alleine betreten werden.
  • Umkleiden und Duschen dürfen nicht genutzt bzw. betreten werden! Lediglich die WC-Anlagen in den öffentlich zugänglichen Bereichen können genutzt werden.
  • Warteschlangen und Begegnungsverkehr vor der Sporthalle und auf den Fluren sind zu vermeiden.
  • Die Hallen dürfen nur durch die aktiven Teilnehmerinnen und Teilnehmer betreten werden. Zuschauern und Eltern („Hol- und Bringdienst“) ist das Betreten der Sportstätte nicht gestattet.
  • Alle gebuchten Nutzungszeiten der einzelnen Trainingsgruppen werden am Ende der Einheit um 15 Minuten gekürzt (!), um eine Begegnung mit der nachfolgenden Nutzergruppe zu verhindern. Das Training ist so frühzeitig zu beenden, dass die nachstehenden Arbeitsschritte bis dahin erledigt sind und die Sporthalle in gereinigtem und aufgeräumtem Zustand verlassen wird!
  • Am Ende des Trainings müssen alle genutzten Griffflächen (z.B. Türklinken, Wasserhähne oder Lichtschalter) sowie das genutzte Sportgerät desinfiziert werden. Dafür werden in jeder Sporthalle Sprühflaschen mit (Flächen-) Desinfektionsmittel und Tücher zur Verfügung gestellt. Bitte beachten Sie, dass empfindliche Flächen wie Lederbezüge nicht mit aggressiven Mitteln gereinigt werden dürfen.
  • Diese Zwischenreinigungen sind von jeder Nutzergruppe selbst durchzuführen! Es wird empfohlen, Lappen, Reiniger etc. auch selber mitzubringen, um jederzeit ordentliche Abläufe gewährleisten zu können!

https://www.lsb-niedersachsen.de/fileadmin/daten/dokumente/Grundsatzfragen/2020-05-13_Sportbetrieb_Wegweiser-Vereine.pdf

https://www.lsb-niedersachsen.de/fileadmin/daten/dokumente/Grundsatzfragen/2020-05-13_Sportbetrieb_Leitfaden-Trainer-%C3%9CL_.pdf

  • In allen Sporthallen ist im Eingangs- oder Flurbereich eine Standsäule mit (Hände-) Desinfektionsmittel aufgestellt, um sich beim Betreten bzw. Verlassen die Hände desinfizieren zu können.
  • Der Landessportbund Niedersachsen (LSB) fördert auf Antrag seiner Mitgliedsvereine „Materialien zur Umsetzung der Hygienevorschriften und Kontaktbeschränkungen“ mit bis zu 250,00 €. Nähere Informationen erhalten Sie auf der Homepage des LSB.

https://www.lsb-niedersachsen.de/themen/sportentwicklung/aktiv-in-jedem-alter/sportlich-gesund-und-kontaktlos-im-freien/

Mit der Anmeldung einer Nutzungszeit bzw. der Nutzungszeiten per Mail (siehe obigen Hinweis) erklärt jeder Verein, alle Vorgaben und Regelungen zur Kenntnis genommen zu haben und diese anzuerkennen und umzusetzen! Die Verantwortung trägt grundsätzlich der Verein.

Die Umsetzung dieser Maßnahmen stellt für uns alle eine große Herausforderung dar. Bitte bereiten Sie sich, Ihre Übungsleiterinnen und Übungsleiter sowie alle anderen verantwortlichen Personen zum Wohle aller gewissenhaft vor und nutzen die Sporthallen erst dann, wenn gewährleistet werden kann, dass die genannten Bedingungen garantiert eingehalten werden können!

Ich wünsche uns allen, dass diese neue Phase ohne Probleme bewältigt wird und die aktuell positive Entwicklung dazu führt, dass möglichst schnell wieder ein uneingeschränkter Sportbetrieb beginnen kann!

Freundliche Grüße

Im Auftrag

Thomas Brandt

Leiter Sportbüro

Stadt Wilhelmshaven

Der Oberbürgermeister

Fachbereich Bildung und Sport

Abteilung Sport I Sportbüro

RATRiUM · Rathausplatz 10

26382 Wilhelmshaven

T (04421) 16 1426

F (04421) 16 41 1426

thomas.brandt@wilhelmshaven.de

3. Juni 2020

Juleica-Ausbildung

https://bildungsportal.lsb-niedersachsen.de/angebotssuche/angebot/kurs/detail/13332/