VfL-Nachwuchs mit starken Bestzeiten in Hamburg

Sieben Schwimmerinnen und Schwimmer des VfL Wilhelmshaven überzeugen beim 16.
Hamburger SprintCup – zahlreiche persönliche Bestmarken
Wettkampfluft schnuppern, Erfahrungen sammeln und vor allem die eigenen Grenzen
verschieben: Für sieben Schwimmerinnen und Schwimmer des VfL Wilhelmshaven ging
es am Wochenende beim 16. Hamburger SprintCup im Landesleistungszentrum
Hamburg-Dulsberg ins Wasser. Die Bilanz konnte sich sehen lassen.
Besonders aufmerksam machte Jonte Gösta Becker (2014) auf sich. Über 200 Meter
Freistil steigerte er seine bisherige Bestzeit um fast acht Sekunden auf 2:49,92 Minuten
und belegte damit Rang acht. Noch dazu schwamm er über 100 Meter Rücken in 1:23,85
Minuten auf Platz fünf. Auch Joshua Trenkel (2012) erwischte ein starkes Wochenende.
Seine größte Verbesserung gelang ihm über 200 Meter Freistil: In 2:32,31 Minuten
unterbot er seine bisherige Bestzeit um mehr als vier Sekunden und wurde Achter. Über
200 Meter Lagen kam er mit 3:04,26 Minuten sogar auf Rang sieben. Bei den jüngsten
VfL-Aktiven überzeugte Jette Janßen (2016). Über 100 Meter Brust verbesserte sie ihre
Bestzeit gleich um mehr als sieben Sekunden auf 1:46,63 Minuten und erreichte damit
Platz neun. Lilly Ullrich (2015) gelang ihre stärkste Verbesserung ebenfalls über 100
Meter Brust. Sie steigerte sich um mehr als zehn Sekunden auf 1:57,31 Minuten. Über
100 Meter Rücken schwamm sie zudem in 1:41,70 Minuten auf Rang neun. Für Neele
Kießlich (2008) stand über 200 Meter Freistil eine neue persönliche Bestzeit von 2:47,60
Minuten zu Buche. Sie verbesserte ihre bisherige Marke um mehr als sechs Sekunden
und belegte Rang 14. Neele Wesseling (2012) steigerte ihre Bestzeit über 100 Meter
Rücken auf 1:33,21 Minuten. Auch über 50 und 100 Meter Freistil sowie 50 Meter Rücken
gelangen ihr starke Rennen. Femke Marderwald (2010) kam über 50 Meter Schmetterling
in 34,95 Sekunden auf Rang elf. Trainer Nils Tangemann zeigte sich zufrieden mit dem
Auftritt seiner Schützlinge: „Die vielen persönlichen Bestzeiten zeigen, dass die Aktiven
die Trainingsarbeit im Wettkampf umsetzen können. Besonders wichtig ist mir aber,
dass die Schwimmerinnen und Schwimmer als Team auftreten, sich gegenseitig
unterstützen und aus jedem Rennen etwas für die nächsten Wettkämpfe mitnehmen.“
Der Hamburger SprintCup war damit für den VfL nicht nur ein Kräftemessen mit starker
Konkurrenz, sondern vor allem ein wichtiger Schritt in der Entwicklung der jungen
Aktiven. Viele neue Bestzeiten, starke Platzierungen und ein gemeinsames
Wettkampfwochenende – der VfL-Nachwuchs hat in Hamburg gezeigt, dass sich Einsatz
im Training auszahlt.

Bericht: Benedikt Weschenfelder