Zur Vorbereitung für die anstehenden Bezirksmeisterschaften ging es für die Schwimmerinnen und Schwimmer des Wilhelmshavener Schwimm- und Sportvereins am vergangenen Samstag zum VFL Kurzbahn-Cup in das Osnabrücker Nettebad. Die vom VFL Osnabrück ausgerichtete Veranstaltung bot neben einem weiteren Formtest die letzte Möglichkeit zum Sammeln von Qualifikationszeiten, welche die WSSV-Aktiven fleißig nutzten. Mit vielen bestätigten sowie neu erreichten Pflichtzeiten, zahlreichen Medaillen, persönlichen Rekorden sowie einer Final-Teilnahme zeigte sich die junge Mannschaft in starker Form.
Nicht zu schlagen war erneut Mika Schröter (Jahrgang 2017), der trotz starker Konkurrenz mit vier Goldmedaillen bei vier Starts eine hervorragende Bilanz vorzuweisen hatte. Noch zu jung für die anstehenden Titelkämpfe auf Bezirksebene, sammelte er neben einer neuen Bestzeit über 50 Meter Freistil zudem wertvolle Wettkampferfahrungen für große Veranstaltungen. Auch Janne Thomßen (2009) und Lukas Angermeyer (2010) schwammen ausschließlich auf die Podestplätze, beide siegten je drei Mal und bestätigten dabei ihre Qualifikation für die Bezirksmeisterschaften. Darüber hinaus erschwamm Angermeyer sich weitere Startberechtigungen für die Landesmeisterschaften sowie einen Finalplatz über die 50 Meter Schmetterling. Ebenfalls zu Gold schwammen Svea Fischer (2016), Felix Hutter (beide 2016), Tomte Lachmund (2017) und Emma Elisabeth Woogk (2015), sie alle holten zudem weitere Medaillen in Bronze und Silber und stellten neue Bestzeiten auf. Fischer konnte damit ihre Sammlung an „Bezirkszeiten“ erweitern, während Woogk mit jedem Sprung vom Startblock ihre bereits bestehende Qualifikation bestätigte.
Auch Elisa Konrad (2016), Jannika Hutter (2014) und Jana Müller (2012) unterboten neue Pflichtzeiten und sammelten dabei neue Rekorde sowie Silbermedaillen, während Fabian Hoffmann (2016) gleich fünf zweite Plätze gewann. Wie auch Luca Schröter (2013), der mehrere zweite und dritte Plätze holte, qualifizierte er sich bereits im Vorfeld für die Bezirksmeisterschaften. Komplettiert wurde die Medaillensammlung des WSSV durch einen zweiten Platz von Alena Niehuß (2013) und einen dritten Platz von Mila Engel (2013), wobei letztere sich zudem über neue „Bezirkszeiten“ freuen konnte. Dies galt auch für Tim Dumalski (2013), der dabei mit vierten und fünften Plätzen nur knapp am Podest vorbeischrammte. Auch Marla Rosa Lachmund, Charlotte Maria Timpf (beide 2016) und Maelle-Tamea Latour blieb bei starker Konkurrenz der Sprung aufs Treppchen versagt, dafür aber freute sich das Trainer-Team bestehend aus Lina und Garnet Thomßen sowie Stefan Tramnitzke bei ihnen ebenfalls darüber, neue Bestzeiten notieren zu dürfen.
Highlight der Veranstaltung waren die abschließenden Finals über die 50 Meter Strecken, die mit Lukas Angermeyer unter WSSV-Beteiligung am späten Abend stattfanden. Durch eine verpatzte Wende sprang am Ende zwar „nur“ Platz Acht dabei heraus, dennoch schwamm er nah an seine Zeit aus dem Vorlauf heran und sorgte damit für einen gelungenen Abschluss eines erfolgreichen Wettkampftages.
Im Kampfgericht waren für den WSSV Claire Angermeyer, Ralf Woogk und Benjamin Fischer im Einsatz.
Lina Thomßen


