Bericht: STV Wilhelmshaven (Muriel Sudhoff)
Auch in diesem Jahr konnte der STV eine Mannschaft für das immer wieder aufs Neue schön ausgerichtete Inklusionsschwimmfest stellen. Im kindgerechten Abschnitt sind neun Kinder an den Start gegangen, von denen sich insbesondere Lenn und Nora bei ihren Rückenstarts stark verbessern konnten. Trainerin Heike Hiller zeigt sich besonders stolz über die gelungenen Sta eln ihrer Gruppe sowie über Janne Arthur Dunker (2019) und Lia Wille (2019): „Beide hatten bei ihrem ersten Wettkampf viel Spaß und konnten tolle Zeiten erreichen!“
Im weiteren Wettkampf sicherten sich die älteren Kinder (ab 2018) gute Ergebnisse. Alex Schober hebt als Trainer der RP (Racing Penguins) 2 dabei die Leistungen von Elian Möllmann (2016) hervor, der sich mit seinem Start über 50m Brust (00:52,03) und 50m Freistil (00:41,51) zwei weitere Zeiten für die Bezirksmeisterschaften in Osnabrück sichern konnte. Als Kampfrichter waren Mirko Grüner, Imke Helmuth, Dunja Neumann, Jannis
Neumann, Stefan Neumann, Jan Schober und Muriel Sudho aktiv.
Bericht: VfL Wilhelmshaven (Benedikt Weschenfelder)
Strahlende Gesichter, spannende Rennen und zahlreiche persönliche Bestzeiten: Das 3.
Inklusionsschwimmfest im Nautimo, ausgerichtet vom Schwimmkreis Wilhelmshaven,
bot dem Nachwuchs des VfL Wilhelmshaven eine Bühne für großartige Leistungen und
ein unvergessliches Teamerlebnis. Besonders hervorzuheben ist die gelungene
Inklusion: Menschen mit und ohne Behinderungen, mit und ohne Wettkampferfahrung,
schwammen gemeinsam und sorgten für eine besondere Atmosphäre. Der VfL
Nachwuchs zeigte sich mit großem Einsatz und konnte sich über 74 Platzierungen
freuen. Besonders erfolgreich waren die jüngsten Jahrgänge. Enno Thabo Brauns und
Ida Koch (beide 2020) gewannen jeweils zwei Rennen über 25 Meter und verbesserten
dabei ihre Bestzeiten. Auch Alea Marie Philipp und Eleni Sedenu (beide 2020)
sammelten wertvolle Wettkampferfahrungen und erreichten vordere Platzierungen. Bei
den etwas älteren Schwimmern sorgte Jette Janßen (2016) für ein Highlight: Sie stand
bei allen vier Starts auf dem Siegertreppchen. Annika Reincke (2014) verbesserte in allen
vier Starts ihre Zeiten und erschwamm sich ihre erste Bezirkszeit. Jonte Gösta Becker
(2014) siegte über 50 Meter Brust und erreichte über Rücken und 100 Meter Lagen
jeweils Platz zwei. Damit qualifizierte er sich insgesamt viermal für die
Landesmeisterschaften. Einen weiteren Höhepunkt setzte Sophie Sie (2013). Sie
gewann alle vier ihrer Starts. Über 50 Meter Schmetterling stellte sie zudem einen neuen
Vereinsrekord auf. Auch Mientje Trenkel (2016) und Malaika Lian Grabs (2017) konnten
persönliche Bestzeiten und vordere Platzierungen verbuchen. „Für unsere Kinder war
dieser Wettkampf wieder ein erfolgreiches Teamerlebnis. Besonders freuen wir uns über
die vielen persönlichen Bestzeiten und darüber, mit welcher Begeisterung die Kinder ins
Wasser gegangen sind“, so das Fazit der VfL-Trainer. Unterstützt wurden die Aktiven von
10 Kampfrichtern und dem VfL-Cateringteam, das für das leibliche Wohl sorgte.
Bericht: WSSV (Lina Thomßen)
Zum ersten Formtest für die anstehende Kurzbahnsaison ging es für 32 Schwimmerinnen und Schwimmer des WSSV am vergangenen Samstag zum 3. Inklusionsschwimmfest in das heimische Nautimo, bei welchem 159 Aktive aus 12 Vereinen und sonstigen sportlichen Einrichtungen an den Start gingen. Bei vielen Starts in kurzer Zeit überzeugte die junge Mannschaft sowohl mit schnellen Zeiten, Staffelpokalen und Podestplätzen, als auch mit unterbotenen Pflichtzeiten und erfolgreichen Wettkampfdebuts.
Mit hervorragenden Leistungen starteten die Jüngsten den Wettkampf über die 25 Meter-Strecken, Jette Kallweit (Jahrgang 2019) war hier kaum zu schlagen und sammelte mit starken Zeiten mehrere erste Plätze. Tessa Hutter (2020) tat ihr dies über 25 Meter Rücken gleich und auch Bruno Tönnies (2019) sammelte mit jedem Start einen zweiten Platz im Jahrgang 2019. Luisa Dering (2019) konnte sich über neue persönliche Rekorde freuen, während ihre Schwester Neele (2020) zu den oben erwähnten erfolgreichen Wettkampf-Debütantinnen zählt.
Auch die Erfolge der „Großen“ konnten sich sehen lassen, so siegten Lukas Angermeyer (2010), Mika Schröter und Marie Knichalla (beide 2017) mit jedem Sprung vom Startblock, während Luca Schröter (2013), Janne Thomßen (2009) und Cedric-Noel Kallweit (2012) ebenfalls ausschließlich auf die Podestplatzierungen schwammen und neben ersten Plätzen mehrfach Rang Zwei und Drei belegten. Wie auch Tim Dumalski (2013) sowie die Geschwister Felix (2016) und Jannika Hutter (2014), die ebenfalls zweite und dritte Plätze sammelten, unterboten sie alle die Qualifikationszeiten für die im September anstehenden Bezirksmeisterschaften. Auch Mila Engel (2013) unterbot ihre erste Pflichtzeit für die Titelkämpfe in Osnabrück und holte zweite und dritte Plätze für den WSSV. Dies taten ihr Matej Doneski (2012) und Aliana Schimpf (2015) gleich, letztere schlug dabei ausnahmslos in neuen Rekorden an. Ähnlich starke Ergebnisse lieferten Jayden Marks, Tadei Matviychuk (beide 2013), Kaj Raphael Hanke (2018), Adriana Schimpf (2014) und Mira Weigel (2015), die das Podest mit vierten Plätzen nur knapp verpassten und sich dabei viele neue persönliche Bestzeiten erschwammen. Mia Dering (2017), Alina Geringer (2013), Samira Marks (2016) und Lisa Meggers (2015) stellten mit jedem Start einen neuen Rekord auf, während das Trainerteam bestehend aus Lina und Garnet Thomßen sowie Emma Woogk und Lina Tönnies auch bei Timo Meggers, Sofia Geringer (beide 2016) und Lia Schütz (2014) hervorragende neue Bestzeiten notieren durften. Abgerundet wurde das starke Gesamtergebnis durch das gelungene Debut von Wilhelm Vehn (2018) über die 50 Meter Freistil.
Herausragende Ergebnisse lieferten auch die WSSV-Staffeln, hier holten F. Hutter, Knichalla, Weigel und M. Schröter souverän die begehrten Staffelpokale der Jüngeren (2016 – 2018) über die 4×50 Freistil mixed, während sich in der Klasse 2015 und älter L. Schröter, Engel, J. Thomßen und Angermeyer gegen die gesamte Konkurrenz durchsetzen. Die zweite Mannschaft bestehend aus C. Kallweit, J. Hutter, Jara Sofie Reiners und Tim Dumalski schwamm auf einen guten vierten Platz, während Doneski, Matviychuk, Aliana Schimpf und Schütz auf Rang Sechs anschlugen.
Ähnlich erfolgreich waren zudem die WSSV-Masters vertreten, in der Jedermanns-Wertung über die 25 Meter Freistil schwamm Sarah Dering in 17,63 Sekunden auf einen starken zweiten Platz.
Im Kampfgericht waren für den WSSV Tanja Amelsberg, Claire Angermeyer, Anna Dumalski, Holger Glattner, Benjamin Fischer, Kathrin Hutter, Helmut Kortendiek und Ralf Woogk im Einsatz.


