Zum ersten Freibadwettkampf der Saison ging es für die Schwimmerinnen und Schwimmer des Wilhelmshavener Schwimm- und Sportvereins am vergangenen Wochenende bei bestem Sommerwetter in das Edewechter Freibad. Insgesamt folgten über 400 Aktive aus Bremen und Niedersachsen der Einladung des Edewechter Schwimmvereins in das „Bad am Stadion“ – ein neuer Teilnahmerekord für die beliebte Veranstaltung, die durch das Zelten von Samstag auf Sonntag im Freibad und Stundenschwimmen am Abend für viele zu den Highlights der Saison zählt. Mit 45 Aktiven stellte der WSSV die teilnehmerstärkste Mannschaft der Veranstaltung, welche trotz einer recht kurzen Nacht im Zelt mit schnellen Zeiten, vielen Medaillen und Staffelpokalen überzeugte.
Wie gewohnt starteten die Jüngsten den Wettkampf am Samstag mit den 25 Meter-Strecken, hier schwammen Tessa Hutter (Jahrgang 2020) und Bruno Tönnies (2019) gleich mehrmals auf das Treppchen und holten je einmal Silber und Bronze. Auch die jüngste WSSV-Starterin Tiya Grimm (2021) schwamm bei ihrem Wettkampf-Debut in Freistil zu Bronze, während Jette Kallweit (2019) die Medaillenränge mit vierten Plätzen bei starker Konkurrenz nur knapp verpasste. Dafür aber schwamm sie gemeinsam mit Hutter und Tönnies in der 3×25 Meter Freistil-Staffel auf einen hervorragenden zweiten Platz.
Erfolgreichster Aktiver bei den „Großen“ war Mika Schröter (2017), der sich mit vier Siegen in der Jahrgangswertung sowie zwei zweiten Plätzen mit jedem Sprung vom Startblock eine Medaille erschwamm. Auch Jelka Müller (2017) schlug bei jedem Start auf den Medaillenrängen an, neben mehreren Silber- und Bronze-Medaillen holte sie gleich drei Mal Gold und stellte dabei einige neue persönliche Rekorde auf. Ähnliches gelang Emma Elisabeth Woogk (2015) mit einem Sieg, vier Mal Silber und einem dritten Platz sowie Lukas Angermeyer (2010), der einmal der gesamten Konkurrenz davonschwamm und bei seinen vier übrigen Starts souverän Silber gewann. Auch Lena Berlinska (2014) platzierte sich über die 50 Meter Brust einmal ganz oben auf dem Treppchen und holte weitere Silbermedaillen, während Lina Tönnies (2012) mit vier Mal Silber und ein Mal Bronze ebenfalls ein starkes Ergebnis vorweisen konnte. Janne Thomßen (2009) schwamm je zweimal zu Silber und Bronze und damit mit jedem Start auf die Medaillenränge und auch Amelie Oldenettel (2013) sammelte neben vier neuen persönlichen Rekorden gleich mehrere Medaillen in Bronze und Silber. Tomte Lachmund (2017), Cedric-Noel Kallweit (2012), Jannika Hutter (2014) und Alena Niehuß (2013) gelang mit je einer Medaille in Silber ebenfalls der Sprung aufs Treppchen und Svea Fischer, Elisa Konrad (beide 2016), Jana Müller und Finn Eric Lescau (2012) schwammen mit je einer Bronzemedaille ebenfalls in der Jahrgangsspitze mit.
Bei starker Konkurrenz verpassten Luca Schröter, Mila Engel (beide 2013), Lija Grimm (2009), Aliana Schimpf (2015) und Hanna Elisabeth Ingber das Podest mit vierten und fünften Plätzen nur knapp, belohnten sich dafür aber mit einigen neuen persönlichen Rekorden. Auch Tim Dumalski schrammte mit einem fünften Platz nur knapp an den Medaillen vorbei, glänzte dafür aber trotz des warmen Wetters und der kurzen Nacht im Zelt mit ausschließlich Bestzeiten. Gleiches gelang Anneke Elin Lescau (2015) und Malea Strutz (2016), während sich das Trainer-Team bestehen aus Lina und Garnet Thomßen bei Kaj Raphael Hanke (2018), Charlotte Maria Timpf, Fabian Hoffmann, Felix Hutter, Marla Rosa Lachmund, Malea Strutz (alle 2016), Tadei Matviychuk, Maelle-Tamea Latour (beide 2013), Enno Pose (2017), Romina Pinzari, Adriana Schimpf (beide 2014) ebenfalls darüber freute, viele neue persönliche Rekorde notieren zu können. Linnea Sophie Hiller, Lina Sophie Höke, Mira Weigel (2016), Lia Schütz (2014) und Jara Sofie Reiners (2013) schwammen bei dem starken Teilnehmerfeld mit schnellen Zeiten auf gute Platzierungen im Mittelfeld.
Ebenfalls erfolgreich vertreten waren die WSSV-Masters, die über alle vier 50 Meter-Strecken an den Start gingen. Hier holte Trainerin Lina Thomßen dreimal Gold und einmal Silber in der AK 25, Während Benjamin Fischer einmal zu Gold schwamm und bei seinen drei weiteren Starts Silber in der AK 45 gewann.
Neben dem Zelten zeichnet sich das Edewechter Kinderschwimmfest zudem jedes Jahr aufs Neue auch durch die vielen Staffelwettkämpfe aus, in denen auch in diesem Jahr mit mindestens zehn Mannschaften je Staffel ein starkes Startfeld zusammenkam. Dennoch holte die WSSV-Mannschaft auch hier gleich mehrere Podestplatzierungen, in der 4×50 Meter Brust Staffel gelang es L. Schröter, Dumalski, Kallweit und Angermeyer sogar allen davon zu schwimmen und sich die begehrten Staffelpokale zu holen während in der Überraschungsstaffel J. Thomßen, L. Grimm, Angermeyer, C. Kallweit, Berlinska und Jana Müller den Sieg holten. J. Thomßen, Woogk, Oldenettel und Berlinska schlugen in der Brust-Staffel zudem auf einem hervorragenden zweiten Platz an und in der 4×100 Meter Lagen mixed Staffel schwammen L. Schröter, J. Thomßen, Angermeyer und L. Tönnies ebenfalls auf einen auf Rang Zwei. Dritte Plätze holten sich sowohl Oldenettel, Berlinska, J. Thomßen und L. Tönnies als auch L. Schröter, C. Kallweit, Dumalski und Angeremyer über 4×50 Freistil und je einen vierten Platz holten L. Tönnies, L. Schröter, J. Thomßen und Angermeyer über 4×100 Freistil mixed sowie J. Thomßen, Niehuß,, Woogk, J. Hutter, C. Kallweit und Angermeyer in der Tauchstaffel. Die übrigen WSSV-Mannschaften erschwammen sich trotz ihres jungen Alters starke Platzierungen im Mittelfeld.
Im Kampfgericht waren für den WSSV Wido Pose, Andrea Tönnies, Martin Kallweit, Torben Hutter und Claire Angermeyer im Einsatz.
Lina Thomßen


