Am vergangenen Samstag fand im Schortenser Aqua-Fit das 31. Heidmühler Schwimmfest „Alln´s Chlor“ des HFC mit fast 120 Aktiven statt. Der Wilhelmshavener Schwimm- und Sportverein ging dabei mit der teilnehmerstärksten Mannschaft an den Start und überzeugte sowohl mit 118 Podestplatzierungen bei 137 Starts und schnellen Zeiten, als auch mit Staffelpokalen und Erfolgen in den Finals.
Bruno Tönnies (Jahrgang 2019) legte im kindgerechten Abschnitt über die 25 Meter-Strecken vor, mit zwei zweiten Plätzen und einem dritten Platz schwamm er mit jedem Sprung vom Startblock auf das Treppchen und sammelte dabei neue persönliche Rekorde.
Die „Großen“ der Jahrgänge 2007 – 2018 legten anschließend nach, allen voran seine Schwester Lina Tönnies (2012). Sie stellte sich der Herausforderung, trotz kurzer Pausen alle acht angebotenen Strecken zu schwimmen und gewann neben zwei zweiten Plätzen gleich sechs Mal ihre Jahrgangswertung. Zudem erschwamm sie sich trotz der hohen Belastung gleich mehrere neue Bestzeiten sowie einen Startplatz im 25 Meter Freistil Finale, für das sich jeweils die fünf zeitschnellsten Schwimmerinnen und Schwimmer über die 50 Meter qualifizierten. Auch Lukas Angermeyer (2010) sicherte sich souverän einen Platz im Freistil-Finale und gewann mit fünf ersten Plätzen bei jedem Start seine Jahrgangswertung. Letzteres taten ihm sowohl die Geschwister Luca (2013) und Mika (2017) Schröter, als auch Janne Thomßen (2009) und Lena Berlinksa (2014) gleich, die jeweils bei all ihren vier Starts siegten. Die beiden Brüder qualifizierten sich dabei mit hervorragenden neuen Bestzeiten über 50 Meter Freistil für das entsprechende Finale der jüngeren Jahrgänge (2013 – 2017), während Lena und Janne sich Plätze in den Brust-Finals sicherten. Auch Tim Dumalski, Alena Niehuß (beide 2013) und Jelka Müller (2017) lösten Final-Tickets, zudem gewannen sie alle neben weiteren Podestplätzen gleich drei Mal ihre Jahrgangswertung. Auch Elisa Konrad (2016) sammelte drei erste und zwei zweite Plätze, dabei verbesserte sie gleich mehrere erst kürzlich aufgestellte Rekorde und schlug mit jedem Start vom Startblock in neuer Bestzeit an. Dies gelang auch Svea Fischer und Lina Sophie Höke (beide 2016), die sich damit je zwei Siege in der Jahrganswertung und weitere zweite und dritte Plätze holten. Auch Nike-Alea Hufnagel (2015) schwamm zweimal der gesamten Konkurrenz davon und platzierte sich bei ihren übrigen Starts unter den schnellsten Drei des Jahrgangs 2015. Weitere Siege in den Jahrgangswertungen erschwammen sich Ben Schomberg (2017), Konstantinos Krauter (2010), Tadei Matviychuk (2013) und Charlotte Maria Timpf (2016), die zudem allesamt mit ausschließlich Bestzeiten glänzten. Bei seinem zweiten Wettkampf überhaupt qualifizierte sich Matviychuk dabei außerdem für das Brust-Finale der jüngeren Jahrgänge.
Jara Sofie Reiners (2013) sammelte gleich zwei Final-Plätze (Brust und Kraul) der jüngeren Jahrgänge und schwamm souverän bei jedem Einzelstart auf Platz 2. Auch Jana Müller (2012) konnte mit hervorragenden neuen persönlichen Rekorden und mehreren zweiten und dritten Plätzen mehr als überzeugen, während sowohl Emilia Schürmann als auch Timo Meggers (beide 2015) mit je zwei zweiten Plätzen ein hervorragendes Wettkampf-Debut feierten. Mira Weigel, Linnea Sophie Hiller (beide 2016), Kaj Raphael Hanke (2018), Lia Schütz (2014), Juna Marie Podien (2013) und Romina Pinzari (2014) sammelten ebenfalls fleißig Podestplatzierungen und neue persönliche Rekorde. Zudem konnte Lisa Meggers (2015) bei ihrem Wettkampf-Debut souverän umsetzen, was im Training gelernt wurde rundete damit die hervorragende Mannschaftsleistung ab.
Neben den starken Leistungen in den Einzelrennen freute sich das Trainer-Team bestehend aus Lina und Garnet Thomßen aber auch darüber, gute Mannschaftsleistungen in den Staffel-Rennen notieren zu können. In beiden 4×50 Meter mixed Staffeln gingen die Pokale an den WSSV – in Lagen siegten L. Schröter, Berlinska, Angermeyer und Tönnies und in Freistil Tönnies, J. Thomßen, Schröter und Angermeyer. Auch die weiteren WSSV-Mannschaften überzeugten, in der Besetzung Berlinska, Jana Müller, Dumalski und Krauter schwamm die 2. Freistil-Mannschaft auf Rang Drei, während J. Thomßen, Reiners, Dumalski und Müller in Lagen nur knapp das Podest verpassten. Als sehr junge Mannschaften blieb M. Schröter, Weigel, Podien und Niehuß sowie Jelka Müller, Timpf, Hiller und Schomberg der Sprung aufs Treppchen bei starker Konkurrenz zwar ebenfalls versagt, dafür aber überzeugten sie mit schnellen Zeiten.
Noch einmal spannend wurde es im Anschluss an die regulären Strecken dann in den 25 Meter Finals. Im Freistil-Finale Jahrgänge 2013 – 2018 der Jungs waren gleich drei der fünf Schwimmer vom WSSV, einer von ihnen M. Schröter, für den aufgrund seines jungen Alters allein die Qualifikation schon ein Riesenerfolg war. L. Schröter und Dumalski holten hier dann in einem spannenden Rennen Silber und Bronze, während bei den älteren Jahrgängen Angermeyer in einer denkbar knappen Entscheidung Gold gewann und Krauter bei seinem ersten Wettkampf überhaupt Bronze im Finale holte. Auch die Mädchen feierten Erfolge in den Freistil-Finals, Reiners gewann Silber bei den jüngeren Jahrgängen, während Niehuß das Podest nur knapp verpasste. Tönnies, die sich als fünftschnellste qualifizierte, verbesserte ihre Platzierung in einem starken Rennen auf Rang Drei und gewann damit Bronze.
In den Brust-Finals konnte die WSSV-Mannschaft ebenfalls überzeugen, bei den Jungs verpasste Matviychuk nur knapp das Treppchen und Krauter holte Silber. Bei den Mädchen der jüngeren Jahrgänge stellte der WSSV gleich vier der fünf Final-Schwimmerinnen, wobei besonders die Qualifikation von Jelka Müller (2017) aufgrund ihres jungen Alters hervorzuheben ist. Als Favoritin gesetzt erschwamm sich Berlinska dann souverän den Sieg, Niehuß und Reiners komplettierten mit Silber und Bronze dann das WSSV-Treppchen. Im letzten Final-Rennen des Tages gewann anschließend J. Thomßen in einem spannenden Kopf-an-Kopf Rennen Gold und lieferte damit einen passenden Abschluss für einen erfolgreichen Wettkampftag.
Im Kampfgericht waren für den WSSV Benjamin Fischer, Lars Niehuß, Anna Dumalski, Andrea Tönnies und Claire Angermeyer im Einsatz.
L. Thomßen


