Bereits zum 50. Mal richtete der Wilhelmshavener Schwimm- und Sportverein am vergangenen Wochenende das alljährlich stattfindende „Internationale Vergleichsschwimmfest“ im Nautimo aus. Mit 35 Aktiven stellte der Ausrichter selbst dabei eine der größten Mannschaften der Veranstaltung, welche mit guten Platzierungen und schnellen Zeiten überzeugen konnte.
Wie gewohnt starteten die Jüngsten den Wettkampf über die 25 Meter-Strecken, hier wurde der WSSV durch Tessa Hutter (Jahrgang 2020), Bruno Tönnies und Jette Kallweit (beide 2019) erfolgreich vertreten. Hutter und Tönnies schwammen sowohl über Rücken als auch in Kraul auf Rang Zwei und sammelten dabei neue persönliche Rekorde, Kallweit verpasste bei starker Konkurrenz zwar knapp die Podestplatzierungen, stellte dafür aber einen neuen persönlichen Rekord in Brust auf.
Anschließend stellten sich mit Lukas Angermeyer (2010), Lina Tönnies (2012), Janne Thomßen (2009), Luca Schröter und Tim Dumalski (beide 2013) gleich fünf WSSV-Aktive der Herausforderung, über alle 11 angebotenen Strecken an den Start zu gehen und sammelten dabei trotz der kurzen Pausen und der entsprechend hohen Belastung viele Podestplatzierungen und neue persönliche Rekorde. Nicht zu schlagen war hier Angermeyer, der mit elf ersten Plätzen und sechs neuen Bestzeiten eine hervorragende Bilanz vorweisen konnte. Auch Tönnies ließ der Konkurrenz mit zehn ersten Plätzen kaum eine Chance und auch sie schlug dabei gleich mehrfach in neuem persönlichen Rekord an. Mit acht ersten und einem dritten Platz tat Thomßen ihr dies nahezu gleich, während Schröter mit vier ersten und sieben zweiten Plätzen bei jedem Sprung vom Startblock auf die Podestplätze schwamm. Ganze sieben Mal schlug er dabei in neuem persönlichen Rekord an, ähnlich wie Dumalski, der damit zwei zweite und fünf dritte Plätze sammelte. Cedric-Noel Kallweit und Jana Müller (2012) schwammen mit je zehn Starts ebenfalls nahezu das gesamte angebotene Wettkampfprogramm und auch sie lieferten trotz der hohen Belastung starke Zeiten und Platzierungen. Kallweit stellte bei ganzen neun Starts neue persönliche Rekorde auf, gewann damit dreimal seine Jahrgangswertung und sammelte weitere zweite und dritte Plätze und auch Müller lieferte mit sechs neuen Bestzeiten, zwei zweiten und fünf dritten Plätzen ähnlich hervorragende Leistungen.
Ebenfalls fleißig Medaillen und Rekorde sammelten ihre Schwester Jelka Müller sowie Mika Schröter (beide 2017), sie beide gewannen je viermal Jahrgangswertung und schlugen dabei häufig in neuem persönlichen Rekord an. Jannika Hutter (2014) sammelte trotz starker Konkurrenz mit zwei ersten und zwei dritten Plätzen ebenfalls vier Podestplatzierungen und zeigte sich mit fünf neuen Bestzeiten in hervorragender Form. Letzteres tat ihr Nike-Alea Hufnagel (2015) gleich, die damit die Jahrgangswertung über die 200 Meter Freistil gewann.
Mit neuen persönlichen Rekorden bei jedem Start und damit drei zweiten Plätzen im Jahrgang 2016 überzeugte auch Elisa Konrad (2016), ähnlich wie Mila Engel (2013) mit je zwei zweiten und dritten Plätzen und vier neuen Bestzeiten. Aliana Schimpf (2015) schlug ebenfalls ausschließlich mit neuen Rekorden an und sicherte sich damit mehrere Top Drei-Platzierungen, während Kurt Woogk (2018) bei seinem Debut über die 100 Meter-Strecken gleich zweimal auf Rang Zwei schwamm und Raphael Becker sich Platz Zwei über die 200 Meter Freistil sicherte. Mit mehreren dritten Plätzen vervollständigten Svea Fischer, Mira Weigel (beide 2016), Enno Pose (2017) und Kaj Raphael Hanke (2018) die Sammlung an Podestplatzierungen des WSSV-Teams.
Mit vierten Plätzen verpassten Marie Louisa Bär (2016), Matej Doneski (2012), Ben Schomberg (2017) und Romina Pinzari (2014) die Podestplatzierungen allesamt nur knapp und konnten sich nebenbei über viele neue persönliche Rekorde freuen. Auch Adriana Schimpf, Lia Schütz (beide 2014), Maelle-Tamea Latour (2014), Linnea Sophie Hiller (2016) Jara Sofie Reiners und Tadei Matviychuk (beide 2013) blieb bei starker Konkurrenz zwar der Sprung aufs Treppchen versagt, dafür aber konnte das Trainer-Team bestehend aus Lina und Garnet Thomßen sowie Stefan Tramnitzke auch bei ihnen viele neue persönliche Rekorde notieren.
Auch in den Staffelwettkämpfen ging der WSSV an den Start, hier holte die 4×50 Lagen Staffel der Jungs in der Besetzung L. Schröter, Becker, Dumalski, Matviychuk souverän Platz Zwei, während bei den Mädchen J. Hutter, Latour, Engel und Reiners sowie Pinzari, Konrad, Fischer und Aliana Schimpf auf die Plätze Fünf und Sechs schwammen.
Im Kampfgericht waren für den WSSV, neben vielen helfenden Händen, die für einen reibungslosen Ablauf der Veranstaltung sorgten, Katja Müller-Schepe, Helmut Kortendiek, Lars Wienecke, Claire Angermeyer, Anna Dumalksi, Benjamin Fischer, Andrea Tönnies, Maximilian Konrad und Wido Pose im Einsatz.
Lina Thomßen


