38 Schwimmerinnen und Schwimmern des Wilhelmshavener Schwimm- und Sportvereins sprangen am vergangenen Sonntag beim 21. Osterschwimmfest des VfL Wilhelmshaven in das Sportbecken des Nautimos, bei dem insgesamt über 200 Aktive aus 13 Vereinen über die kurzen Strecken an den Start gingen. Das WSSV-Team konnte sich in diesem großen Startfeld mehr als nur gut behaupten und neben vielen neuen persönlichen Rekorden sowohl in den Einzelwettkämpfen als auch in den Staffelrennen von sich überzeugen.
Für einen erfolgreichen Start in den Wettkampf sorgten die Jüngsten im „kindgerechten“ Abschnitt über die 25 Meter-Strecken. Hier gewannen Jette Kallweit (Jahrgang 2019) und Tessa Hutter (2020) die Jahrgangswertungen in Freistil und Rücken, zudem schwammen sie auch über die 25 Meter Freistil-Beine unter die Top Drei ihres Jahrgangs. Über Letztere holte Bruno Tönnies (2019) sich den Sieg in der Jahrgangswertung, während er über die beiden anderen Strecken jeweils auf Rang Zwei schwamm. Annemarie Bär (2019) feierte ein erfolgreiches Wettkampfdebut und konnte sowohl in Freistil als auch über die Freistil-Beine erfolgreich umsetzen, was im Training gelernt wurde.
Anschließend knüpften dann die Aktiven der Jahrgänge 2018 und älter an die Erfolge der Jüngeren an, wobei gleich fünf WSSV-Aktive nicht zu schlagen waren: Lukas Angermeyer (Jahrgang 2010), Lina Tönnies (2012), Amelie Oldenettel (2013), Jannika Hutter (2014) und Emma Elisabeth Woogk (2015) gewannen mit jedem Start ihre Jahrgangswertung – und das trotz hoher Belastung durch jeweils vier Einzelrennen sowie mehrerer Staffelstarts innerhalb kurzer Zeit. Sowohl Lukas, als auch Emma und Amelie konnten dabei Qualifkationszeiten für die anstehenden Landesmeisterschaften sammeln oder bestätigen und auch Lina und Jannika erschwammen sich persönliche Rekorde, mit denen sie die Pflichtzeiten für die anstehenden Bezirksmeisterschaften unterboten. Letzteres gelang auch Janne Thomßen (2009), die ebenfalls bei jedem ihrer Starts unter die Top Drei ihres Jahrgangs schwamm und so neben zwei Siegen in der Jahrgangswertung einen zweiten sowie zwei dritte Plätze holte.
Auch Elisa Konrad (2016) und Cedric-Noel Kallweit (2012) schwammen mit mehreren zweiten und dritten Plätzen bei jedem ihrer Starts in der Jahrgangsspitze mit und schlugen dabei nahezu jedes Mal in neuer Bestzeit und in „Bezirkszeit“ an. Letzters taten ihnen Luca Schröter (2013), Fabian Hoffmann, Svea Fischer (beide 2016) und Enno Pose (2017) gleich und sammelten damit bei starker Konkurrenz ebenfalls zweite und dritte Plätze. Komplettiert wurde die Sammlung an Top Drei Platzierungen des WSSV durch dritte Plätze von Tim Dumalski, Mila Engel, Alena Niehuß (alle 2013), Jana Müller (2012), Rapahel Becker, Lia Schütz (beide 2014) sowie den Geschwistern Hanna (201) und Lina Ingber (2018). Viele von ihnen schlugen dabei mehrfach in „Bezirkszeit“ an und sammelten neue Bestzeiten, zudem konnte sich Lina Ingber über einen gelungen Start in ihr erstes Wettkampfjahr freuen, in dem sie nun bei Strecken über 25 Meter an den Start gehen darf.
Auch Kurt Alexander Woogk (2018) ging erstmals über die 50 Meter Strecken an den Start und verpasste dabei in hervorragenden Zeiten das Podest nur knapp. Ähnlich erging es Jara Sofie Reiners (2013), Mira Weigel, Sofia Geringer (beide 2016) mit vierten und fünften Plätzen, sie alle konnten sich dabei aber über neue Bestzeiten freuen. Auch den Schwestern Aliana (2015) und Adriana Schimpf (2014), Alina Geringer (2013), Jonathan Bär, Linnea Sophie Hiller Marie Lousia Bär (alle 2016), Matej Doneski (2012), Romina Pinzari (2014) und Nike-Alea Hufnagel (2015) blieb bei starker Konkurernz der Sprung aufs Treppchen versagt, viele von ihnen freuten sich dafür aber ebenfalls über hervorragende Zeiten, womit sich das Training der vergangenen Wochen auszahlte.
Doch nicht nur über die Einzelstrecken hatte das WSSV-Team Erfolge zu verbuchen, das Trainerteam bestehend aus Lina und Garnet Thomßen zeigte sich insbesondere angesichts der Erfolge in den Staffelwettkämpfen sehr zufrieden. In der „Ostereierstaffel“ holten in der jüngeren Altersklasse Schröter, E. Woogk, Hutter, Dumalski und Oldenettel Platz Eins, während Becker, Hoffmann, Niehuß, Engel und Adriana Schimpf dicht dahiner auf Rang Zwei schwammen, bei den Größeren holten sich Tönnies, C. Kallweit, Müller, Thomßen und Angermeyer ebenfalls Rang Zwei. Bei den anschließenden 4×50 Meter Staffeln war der WSSV dann nicht mehr zu schlagen: In der Freistil-Staffel gewannen Schröter, Dumalksi, Becker und C. Kallweit sowie E. Woogk, Müller, Reiners und Oldenettel die begehrten Staffelpokale, wobei bei den Mädchen auch Platz Zwei (Hutter, Fischer, Engel und Niehuß) und Fünf (Schimpf, Schimpf, A. Geringer, Schütz) an den WSSV gingen. In den Lagen-Staffeln gingen ebenfalls sämtliche Pokale an den WSSV, hier holten die Mädchen in der Besetzung Oldenettel, Thomßen, Tönnies, Müller den ersten Platz und auch der zweite Platz ging mit Hutter, Niehuß, Engel und Reiners erneut an den WSSV. Auch die Jungs schwammen in der Lagen-Staffel mit Schröter, Kallweit, Angermeyer und Dumalski wieder zum Sieg.
Im Kampfgericht waren für den WSSV Holger Glattner, Wido Pose, Benjamin Fischer, Ralf Woogk, Martin Kallweit, Anna Dumalski, Andrea Tönnies und Katja Müller-Schepe im Einsatz.
Lina Thomßen


