Zum letzten Wettkampf des Jahres 2025 ging es für 26 Aktive des Wilhelmshavener Schwimm- und Sportvereins am vergangenen Sonntag zum „Weihnachtsschwimmen 2025“ des TuS Büppel in das Vareler Hallenbad. Insgesamt nutzten nahezu 200 Aktive aus 11 Vereinen die Gelegenheit, vor dem Jahreswechsel noch einmal neue Bestzeiten und Podestplatzierungen zu sammeln, wobei das WSSV-Team sowohl bei den Einzelstarts als auch in den Staffelwettkämpfen mehr als überzeugen konnte.
Erfolgreichste WSSV-Schwimmerin war Emma Elisabeth Woogk (Jahrgang 2015), die am Tag zuvor noch in Cuxhaven für den Bezirksschwimmverband Weser Ems an den Start ging, sie gewann mit fünf ersten Plätzen ihre Jahrgangswertung bei jedem Sprung vom Startblock. Ein ähnlich hervorragendes Ergebnis erschwamm sich Lukas Angermeyer (2010) mit vier Siegen und einem zweiten Platz sowie mehreren neuen persönlichen Rekorden. Auch Janne Thomßen (2009), Lena Berlinska (2014) und die Geschwister Mika (2017) und Luca Schröter (2013) dominierten ihre Jahrgangswertung, sie alle holten bei je vier Starts gleich vier erste Plätze, oft unterboten sie dabei ihre bisherigen persönlichen Bestzeiten. Lina Tönnies (2012) war mit dreimal Rang Eins ebenfalls kaum zu schlagen und auch Amelie Oldenettel (2013) sowie Jannika Hutter (2014) schwammen mit je zwei ersten Plätzen sowie weiteren Podestplatzierungen bei jedem ihrer Starts in der Jahrgangsspitze mit. Svea Fischer (2016) und Tim Dumalski (2013) schafften es ebenfalls bei jedem Start aufs Treppchen, beide holten neben einem Sieg je zweimal Silber und einmal Bronze, gleiches gelang Hanna Elisabeth Ingber (2016) die dabei zusätzlich zwei neue Bestzeiten sammelte. Jelka Müller (2017) erschwamm sich einen ersten und zwei zweite Plätze, zudem schlug sie wie auch Dumalski gleich mehrmals in neuem persönlichen Rekord an. Letzteres gelang Cedric-Noel Kallweit (2012) und Marie Knichalla (2017) mit jedem Sprung vom Startblock, Kallweit holte damit neben weiteren Podestplatzierungen einen ersten Platz über die 50 Meter Brust, während Knichalla (2017) die 50 Meter Rücken gewann. Auch Lia Schütz (2014) siegte in neuem persönlichen Rekord über diese Strecke, auch sie sammelte am Sonntag viele neue Bestzeiten.
Mit je einem zweiten und zwei dritten Plätzen schwammen Enno Pose (2017) und Fabian Hoffmann (2016) bei fast jedem ihrer Starts unter die Top Drei ihres Jahrgangs, beide belohnten sich dabei mit drei neuen persönlichen Rekorden für das viele Training in den letzten Wochen. Rapahel Becker (2014) und Mira Weigel (2016) sammelten ebenfalls zweite und dritte Plätze, und auch Felix Hutter und Defne Özisler (beide 2016) trugen mit mehreren dritten Plätzen zur Sammlung an Podestplatzierungen des WSSV-Teams bei. Alena Niehuß, Maelle-Tamea Latour (beide 2013), Linnea Sophie Hiller (2016) und Romina Pinzari (2014) blieb der Sprung auf das Treppchen bei starker Konkurrenz zwar versagt, dafür konnte sich das Trainer-Team bestehend aus Lina und Garnet Thomßen sowie Stefan Tramnitzke auch bei ihnen über viele neue persönliche Bestzeiten freuen.
Neben den hervorragenden Einzelleistungen konnten die WSSV-Schwimmerinnen und -Schwimmer aber auch über erfolgreiche Staffelstarts freuen, bei sechs von sieben Staffelstarts schwammen sie auf die Medaillenränge. Der Nachwuchs zeigte in der 4×25 Meter Freistil-Staffel der Jahrgänge 2014 – 2017 sein Können, bei der insgesamt acht Mannschaften an den Start gingen und der WSSV die Ränge Eins bis Drei belegte. Hier holten Woogk, M. Schröter, J. Hutter und Berlinska als erste Mannschaft Platz Eins, die zweite Mannschaft bestehend aus Schütz, Müller, Ingber und Becker Rang Zwei und auch auf Rang Drei war mit Fischer, Weigel, Hoffmann und F. Hutter der WSSV zu finden. Bei den Staffelrennen der offenen Klasse war der WSSV ebenfalls erfolgreich, hier schlugen Thomßen, Berlinska, Angermeyer und L. Schröter in der Lagen-Staffel als dritte von 13 Mannschaften an und auch in der 4×50 Brust-Staffel, in der acht Mannschaften an den Start gingen schwamm die WSSV-Mannschaft in der Besetzung Thomßen, L. Schröter, Kallweit unf Berlinska mit Platz Drei auf das Treppchen. Das größte Startefeld fand sich mit 16 Mannschaften bei der Freistil-Staffel, aber auch hier schwamm die erste Mannschaft des WSSV bestehend aus Tönnies, Kallweit, Oldenettel und Angermeyer souverän
mit einem dritten Platz unter die Top Drei, während sich Dumalski, Latour, Niehuß und L. Schröter als zweite Mannschaft mit einem guten achten Rang im Mittelfeld platzierten.
Im Kampfgericht waren für den WSSV Olaf Amelsberg, Claire Angermeyer, Benjamin Fischer, Lars Niehuß, Torben Hutter, Wido Pose und Katja Müller-Schepe im Einsatz.
Bericht: Lina Thomßen


