Am vergangenen Sonntag fanden die gemeinsamen Kreismeisterschaften 2025 des Schwimmkreis Wilhelmshaven und des Kreisschwimmverband Friesland auf den langen Strecken im Nautimo statt. An der von der SG Wilhelmshaven organisierten Meisterschaft nahmen die vier heimischen Vereine (TuS Büppel, Heidmühler FC, WSSV und SG Wilhelmshaven) mit 44 Aktiven teil. Geplant waren 52 Einzelstarts mit Doppelbelegung der Bahnen, so dass der Wettkampf in gut drei Stunden durchgeführt werden konnte.Die SG schickte ihre 18 Schwimmer von B-Kader bis zu den Masters zu 24 Starts ins 26 Grad warme „Nass“. Mit 17 Medaillen , davon dreizehn Kreisjahrgangs-titeln und zwölf neuen Bestzeiten waren die SG-Trainer sehr zufrieden. Die größten Verbesserungen gibt es erfahrungsgemäß auf der 1500m Freistil-Strecke. Hier steigerten sich Fenno Lerch um 43,39 Sekunden und Joshua Trenkel gar um 57,50 Sekunden. Gute Debüts über 800m Freistil seiner fünf Schwimmer sah B-Kader Trainer Corvin Neumann. „ Zwei Titel und dreimal Silber ist eine gute Ausbeute. Paul Folkens startete erstmals im B-Kader und Madox Janßen blieb mit 12:32;04 Minuten als Einziger unterhalb der 13-Minutenmarke. Ich bin sehr stolz auf die Leistungen und möchte mich beim A-Kader für die tolle Unterstützung bedanken. Da hat die Nervosität meiner Schützlinge deutlich abgeschwächt.“ Auch A-Kader Trainer Benedikt Weschenfelder fand nur lobende Worte: „ Das intensive Vorbereitungstraining hat sich wirklich gelohnt. Viele Bestzeiten und mehrere Titel sprechen da für sich. Mehrere Schwimmer haben in kürzester Zeit Doppelstrecken geschwommen und trotz der hohen Belastung gute Zeiten erzielt. Ein gutes Debüt über 1500m Freistil konnten Lenja Binder und Sophie Sie feiern, letztere debütierte auch noch über 400m Lagen. Ich freue mich jetzt schon auf den 5.12., da können wir in Emden nochmals auf den langen Strecken testen.“ Im Kampfgericht aktiv waren Stefan Neumann, Kerstin Kießlich, Christiane Trenkel, Christian Janßen, Ingo Mai, Alexander Schober, Imke Hellmuth, Stefan Lonkowski, Andreas Büter und Jana Rothe.
Bericht: Marco Kießlich


