Am 15.11.2025 fand der 2. Jade Warriors Cup der U16 in Wilhelmshaven statt. Nachdem die Warriors bereits im Vorjahr den Titel geholt haben, konnten sie ihn auch in diesem Jahr gewinnen. Neben den Jade Warriors nahmen die Wolfsliner aus Wolfsburg und die Young Whales aus Bremerhaven teil. Die Mannschaften traten zweimal gegeneinander antrat. Drei Siege und ein Unentschieden gegen Wolfsburg sicherten ihnen den ersten Platz. Die Young Whales gewannen ihr letztes Spiel gegen die Wolfsliner knapp und zogen damit noch am Team aus Wolfsburg vorbei auf Rang zwei.
Besonders hervorzuheben ist die Fairness der Jade Warriors. Viele Spieler aus Wilhelmshaven stammen aus jüngeren Altersklassen und treffen regelmäßig auf Teams, deren Spieler körperlich weiter sind.Wie ein Spieler treffend und mit einem Augenzwinkern sagte: „Die haben ja schon einen Vollbart!“
Trotz dieser Unterschiede gelang es den Warriors, stets sportlich und respektvoll zu bleiben. Ihr Teamgeist und der Wille füreinander einzustehen hat sie in diesem Jahr zur Meisterschaft geführt. Das zeigt sich besonders darin, dass sie im entscheidenden Saisonfinale um die Meisterschaft keine einzige Strafzeit kassierten, obwohl es extrem eng zuging und die Emotionen hochkochten. Ein beeindruckender Beweis für Disziplin und Charakter.
Ein großer Teil dieses Erfolgs geht an die Trainerin Chantal Hebig und Trainer Harald Hebig, die enormen Wert auf Fairness und Respekt legen. Sie stehen nicht nur an der Bande, sondern kümmern sich aktiv darum, Emotionen zu steuern, hitzige Momente abzufangen und den Spielern zu vermitteln, was echten Sportsgeist ausmacht.
Auch der zweite Jade Warriors Cup selbst wurde zu einem besonderen Erlebnis. Die Halle war gut gefüllt, die Stimmung großartig, und dank der vielen helfenden Hände aus der Elternschaft lief das Turnier wieder einmal reibungslos. Vom Aufbau über den Verkauf bis hin zur Organisation, das familiäre Umfeld der Warriors zeigte sich von seiner besten Seite.
So wurde der zweite Jade Warriors Cup nicht nur ein sportlicher Erfolg, sondern auch ein Zeichen dafür, wie viel Herz, Fairness und Gemeinschaft in dieser Mannschaft und ihrem Umfeld steckt. Ein würdiger Rahmen, gerade auch für die älteren Spieler wie Peer Fischer und Fynn Stindt, die ihren letzten Auftritt in der U16 hatten und nun in die nächste Altersklasse aufsteigen.
Bericht: Jonah Baack


