26. Herbstmeeting der Pinguine

Mit 59 Aktiven stellte der Wilhelmshavener SSV am vergangenen Samstag beim „26. Herbstmeeting der Pinguine“ im heimischen Schwimmbad die größte Mannschaft des Wettkampftages. Insgesamt 250 Aktive aus 16 Vereinen sprangen bei der vom STV Wilhelmshaven ausgerichteten Veranstaltung im Kampf um Platzierungen und Bestzeiten in das Sportbecken des Nautimos, wobei der WSSV mit 96 Podestplatzierungen und 134 neuen persönlichen Rekorden bei 200 Einzelstarts mehr als überzeugen konnte.

Für einen erfolgreichen Start in den Wettkampf sorgten die Jahrgänge 2018 und jünger über die 25 Meter-Strecken im kindgrechten Abschnitt. Hier gewann Jette Kallweit (Jahrgang 2019) über Freistil und Rücken und damit gleich zwei von drei Strecken ihres Jahrgangs. Auch Bruno Tönnies (2019) und Lina Ingber (2018) schwammen bei starker Kokurrenz mit zweiten und dritten Plätzen auf das Treppchen, Kurt Alexander Woogk (2018) tat ihnen dies mit einem dritten Platz über die 25 Meter Freistil gleich. Tessa Hutter (2020) und Luisa Dering (2019) feierten zudem ein gelungenes Wettkamp-Debut, wobei Hutter es als jüngste WSSV-Aktive mit einem  dritten Platz über die 25 Meter Freistil sogar auf die Medaillenränge schaffte. Ahmad Yousef (2018) verpasste zwar bei starker Konkurrenz den Sprung aufs Treppchen, konnte dafür aber bei jedem seiner Starts in neuer Bestzeit anschlagen.

An die Erfolge der Kleinsten wurde dann in den Wettkämpfen der Jahrgänge 2017 und älter direkt angeknüpft. Mika Schröter (2017) schwamm als erfolgreichster Schwimmer der WSSV-Mannschaft bei all seinen fünf Starts auf Platz Eins und schlug dabei jedes Mal in neuer persönlicher Bestzeit an. Ein ähnlich herausragendes Ergebnis erzielten Janne Thomßen (2009) und Lukas Angermeyer (2010) mit je vier ersten Plätzen, einem zweiten Platz sowie neuen Bestzeiten. Ebenfalls viermal auf Rang Eins schwammen Jelka Müller (2017) und Luca Schröter (2013), die damit jeden ihrer Starts seigreich gestalten konnten, zudem unterbot Müller ihre bisherigen persönlichen Rekorde jedes Mal deutlich. Je zweimal auf Platz Eins schwammen Cedric-Noel Kallweit (2012), Amelie Oldenettel (2013) und Tim Dumalski, die zudem alle mit weiteren Podestplatzierungen und schnellen Zeiten überzeugen konnten. Auch Florian Schomberg (2008), Jana Müller(2012) unnd Mila Engel (2013) schafften es neben weiteren Podestplatzierungen je einmal ihrem gesamten Jahrgang davon zu schwimmen und auch Maxim Giese (2014) schwamm bei seinem Wettkampf-Debut über die 50 Meter Rücken auf Rang Eins.

Rapahel Becker (2014) und Jannika Hutter sammelten mit je zwei zweiten und weiteren dritten Plätzen gleich mehrere Podestplatzierungen, ähnliches gelang Fabian Hoffmann (2016) zweimal Rang Zwei sowie Ben Schomberg (2017), der mit einem zweiten sowie drei dritten Plätzen bei jedem seiner Starts unter die Top Drei seines Jahrgangs schwamm. Je einmal auf Rang Zwei schwammen Jara Sofie Reiners (2013), Mira Weigel (2016) und Adriana Schimpf (2014), wobei Reiners, Weigel wie auch  Schomberg trotz des langen Wettkampftages bei jedem ihrer Starts in neuer Bestzeit anschlugen. Ergänzt wurde die enorme Sammlung der Podestplatzierungen des WSSVs durch mehrere dritte Plätze von Julius Budde (2009), Jayden Marks, Elias Völk (beide 2013), Felix Hutter, Svea Fischer, Lina Sophie Höke (alle 2016), Sami Dahdal und Romina Pinzari (beide 2014).

Jonathan Bär (2016), Bennet Engel (2016), Aliana Schimpf (2015) und Elisa Konrad (2016) verpassten mit vierte Plätzen das Treppchen zwar knapp, konnten sich dafür aber über neue persönliche Rekorde bei jedem Sprung vom Startblock freuen. Ähnlich erging es Hanna Elisabeth Ingber (2016), Nasim Ayyash (2015), Tomte Lachmund, Enno Pose (beide 2017) und Lia Schütz (2014), die mit weiteren vierten Plätzen ebenfalls nur knapp am Treppchen vorbei schrammten, sich dafür aber mit neuen Bestzeiten für das Training der vergangenen Wochen belohnten.

Letzteres taten ihnen Charlotte Maria Timpf, Marla Rosa Lachmund, Samira Marks, Nike Marksteine  Linnea Sophie Hiller (alle 2016), Leokadia Stasczak und Mia Dering (beide 2017) mit neuen persönlichen Rekorden bei jedem einzelnen ihrer Starts gleich. Auch bei Mohamad Subhi Yousef, Sofia Geringer (beide 2016), Nike-Alea Hufnagel, Felicia Reinsch (beide 2015), Alena Niehuß, Maelle-Tamea Latour, Juna Marie Podien (alle 2013) sowie den Brüdern Abdulrehman (2013) und Mousa (2015) Ibrahim konnte sich das Trainer-Team bestehend aus Garnet Thomßen, Sina Ingber und Stefan Tramnitzke über hervorragende neue persönliche Rekorde freuen.

Besonders hervorzuheben sind zudem die Staffel-Starts der WSSV-Mannschaften, die sieben von neun Staffelrennen auf den Podestplätzen beendeten. Bei den Jungs holten als 1. Mannschaft die Brüder Mika und Luca Schröter gemeinsam mit Angermeyer und F. Schomberg in der 4×50 Rücken Staffel Gold, die 2. Mannschaft bestehend aus B. Schomberg, Hoffmann, Dahdal und Becker gewann hier Bronze. In der Freistil-Staffel gewann die 1. Mannschaft, diesmal bestehend aus Budde, Dumalski, L. Schröter und Angermeyer Silber und auch die zweite Mannschaft in der Besetzung Hoffmann, Becker, B. Engel, F. Hutter gewann erneut Bronze.

Als 1. Mannschaft der Mädchen holten Oldenettel, Niehuß, Jana Müller und Thomßen Silber, die 2. Mannschaft besetehend aus J. Hutter, Konrad, Latour und Reiners verpasste das Treppchen mit einem vierten Platz nur knapp. In der 4×50 Lagen Staffel schwamm die 1. Mannschaft der Mädchen mit J. Hutter, Thomßen, M. Engel und Oldenettel ebenfalls auf Platz Zwei, welche in gleicher Besetzung zudem Bronze in der 4×50 Rücken Staffel gewann.

Im Kampfgericht waren für den WSSV Olaf Amelsberg, Holger Glattner, Lars Niehuß, Maximilian Konrad, Benjamin Fischer, Katja Müller-Schepe, Tanja Amelsberg, Torben Hutter und Andrea Tönnies im Einsatz.

Bericht: Lina Thomßen