Combat March

Der Kampf mit sich selbst ohne Hilfe von außen. Ein Austesten der eigenen Grenzen und das Bewusstsein, mit extremer körperlicher und mentaler Belastung umzugehen. Im Gegensatz zu den großen Marathons oder Megamarschen ist beim Combat March jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer auf sich allein gestellt. Es gibt keinerlei Unterstützung  oder Verpflegungsstationen. Jeder trägt alles, was er oder sie für diese extreme Strecke benötigt, selbst bei sich. Die Route wird vorab eine App auf das Handy gespielt. Für die 100km über  Bergedorf – Richtung Kirchhatten und Sandhatten, 15km  an der Hunte  entlang bis zum Oldenburger Stadtgebiet, zurück bis nach Dötlingen über Wildeshausen Richtung Bergedorf – wurde ein Zeitlimit von 28 Stunden eingerichtet. Unter den Teilnehmern befanden sich auch Jeannette Schöndube vom TSR Olympia Wilhelmshaven und ihr Sohn Chris-Manuel Horn. Nach 21 Stunden und 26 Minuten  über festen und aufgeweichten Waldböden, Fuß- und Feldwegen, erreichten beiden erschöpft aber überglücklich gegen 7:30 Uhr das Ziel. Der anhaltende Nebel und Sprühregen sorgten für die herbstliche Stimmung.

Der lange Marsch steht symbolisch dafür, wie hart und einsam der Weg für Soldaten nach einem belastenden Einsatz sein kann. Die Veranstaltung war gleichzeitig eine Spendensammelaktion für den Bund Deutscher Einsatzveteranen.

Bericht: Jeannette Schöndube