Bezirksentscheid DMSJ, Kids-Cup und Bezirks-Staffelmeisterschaften

Mit drei Mannschaften, bestehend aus insgesamt 20 Aktiven, ging der Wilhelmshavener SSV am vergangenen Wochenende bei dem Bezirksentscheid der Deutschen Staffelmeisterschaften an den Start. In der Delmenhorster Graft-Therme kämpften die Mannschaften der Schwimmbezirke Weser-Ems und Lüneburg sowie des Landesschwimmverbandes Bremen gemeinsam um Meistertitel und Bestzeiten. Bei dieser vom Delmenhorster Schwimmverein ausgerichteten Veranstaltung sprangen so an zwei Tagen fast 300 Aktive für über 250 Staffelstarts ins Wasser.

Den Beginn machte für den WSSV am Samstag die Mannschaft der Altersklasse E (Jahrgänge 2016 und 2017) im Kids-Cup, den Staffelmeisterschaften des Schwimmbezirks für die jüngeren Jahrgänge. Hier gingen Felix Hutter, Hanna Elisabeth Ingber, Lina Sophie Höke (alle 2016), Jelka Müller, Mika Schröter und Ben Schomberg (alle 2017) als 1. Mannschaft an den Start und mussten dabei ein Programm aus vier 4×50 Meter Staffeln in wechselnder Besetzung absolvieren. In der Gesamtwertung werden dann die Zeiten dieser Staffeln summiert und die insgesamt schnellste Staffel gewinnt. Die WSSVer legten im ersten Abschnitt einen guten Start hin und schlugen in der Freistil-Staffel als zweite, sowie in der Brust-Staffel als dritte Mannschaft an. So lagen sie in der Zwischenwertung zur ersten Pause mit nur drei Sekunden Rückstand zu Platz Zwei auf dem dritten Rang, den es nun in den beiden folgenden Staffeln zu verteidigen galt. Die auf Rang zwei liegende Mannschaft schwamm sich in der darauffolgenden Rücken-Staffel zwar noch einen etwas größeren Vorsprung heraus, gleichzeitig konnte das WSSV-Team aber auch den Abstand zu der viertplatzierten Mannschaft vergrößern. Diese schied nach zweifacher Disqualifikation nun sogar aus dem Wettkampf aus und der dritte Platz war für den WSSV nahezu sicher. Mit der Lagen-Staffel wollte es die junge Mannschaft dann aber spannend machen und musste aufgrund einer falschen Wende und daraus resultierender Disqulaifiktaion ins Nachschwimmen. Einmaliges Nachschwimmen wird bei diesem Wetttkampf gewährt, bei der zweiten Disqualifikation jedoch scheidet man aus der Gesamtwertung aus. Beim zweiten Anlauf wurde die Lagenstaffel dann aber in der eigentlich gewohnten Souveränität geschwommen, womit sich die sechs WSSV-Aktiven einen hervorragenden dritten Platz im Schwimmbezirk Weser-Ems holten.

Der zweite Wettkampftag verlief für das Trainerteam glücklicherweise etwas weniger nervenaufreibend, da die am Sonntag startenden Mannschaften das Staffelprogramm ohne Disqualifikation schafften. Zu absolvieren hatten die beiden WSSV-Teams, die an diesem Tag in der offenen Klasse (2015 und älter) starteten, ein Programm aus fünf 4×100 Meter Staffeln. Die Mädchenmannschaft, bestehend aus Emma Elisabeth Woogk (2015), Jannika Hutter (2014), Amelie Oldenettel (2013), Lina Tönnies (2012), Janne (2009) und Lina Thomßen (2001) und Manja Weber (1998) schlug in der Brust-Staffel als Dritte an, während sie in den übrigen Staffeln auf Rang Vier schwamm. So erreichten sie in der Gesamtwertung als Mannschaft mit den jüngsten Schwimmerinnen in der offenen Klasse einen guten vierten Platz.

Als 1. Mannschaft in der offenen Klasse der Jungen schlugen Rapahel Becker (2014), Sami Dahdal (2014), Luca Schröter (2013), Rune Schmitz (2013), Cedric-Noel Kallweit (2012), Lukas Angermeyer (2010) und Florian Schomberg (2008) in den Staffeln der Lagen Kraul, Rücken und Brust sowie in der Lagen-Staffel als dritte an. Durch einen krankheitsbedingten Ausfall konnten sie allerdings in der Schmetterlingstaffel nicht an den Start gehen, wodurch sie sich den verdienten dritten Platz in der Gesamtwertung leider nicht holen konnten.

Allerdings gaben neben guten Platzierungen auch viele schnelle Zeiten, sowohl bei den Aktiven als auch im Trainerteam, bestehend aus Lina und Garnet Thomßen sowie Stefan Tramnitzke, Anlass zur Freude. Trotz stark eingeschränkten Trainings aufgrund der revisionsbedingten Schließung des Nautimos konnten viele der WSSV-Aktiven unter ihren bisherigen Bestzeiten bleiben. Mit B. Schomberg, Müller, Angermeyer, L. Schröter, Becker und Dahdal gelang es gleich mehreren Schwimmerinnnen und Schwimmern, bei jedem Start unter ihren persönlichen Rekorden zu bleiben.

Im Kampfgericht waren für den WSSV Garnet Thomßen, Torben Hutter und Martin Kallweit im Einsatz.

Lina Thomßen